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 Betreff des Beitrags: EW's von Spektrallinien von PCyg
BeitragVerfasst: 12. Mai 2008, 15:37:40 PM 
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Hallo Bernd,

du hast ja auch bereits öfters die EW's von Spektrallinien des P Cyg außerhalb des Bereichs Halpha-Linie <> HeI6678 vermessen. Haben sich da bestimmte Integrationsbereiche bewährt?

Ich will meine bisherigen Messungen in dieser Hinsicht auswerten und möchte möglichst vergleichbar mit dir bleiben.

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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 Betreff des Beitrags: EW\'s von Spektrallinien von PCyg
BeitragVerfasst: 13. Mai 2008, 16:00:08 PM 
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Hallo Lothar,

es ist in der Tat erforderlich, dass wir uns auf einheitliche Bereiche festlegen, für die wir bei den jeweiligen Linien das S/N definieren.
Dazu sollten wir das p Cygni-Spektrum zur Hand nehmen, dass uns Ottmar mal zur Verfügung gestellt hat. Aus diesem sollten wir Bereiche heraussuchen, die einigermaßen frei von Linien sind. Ich hatte bisher bei H-Beta immer den Bereich zwischen 4730 A und 4780 A für das S/N genommen, bei H-Alpha zwischen 6300 und 6400 A. Wahrscheinlich sind diese Bereiche aber auch zu groß und wohl auch nicht ungestört. Ich werde mir dies zu Hause mal ansehen und melde mich dann mit Vorschlägen.

Viele Grüße

Bernd


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 Betreff des Beitrags: EW\'s von Spektrallinien von PCyg
BeitragVerfasst: 14. Mai 2008, 09:45:00 AM 
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Registriert: 17. Dezember 2006, 13:03:43 PM
Beiträge: 235
Hallo Lothar und die anderen p-Cygni-Beobachter,

ich habe mir gestern das p-Cygni-Spektrum von Otmar unter www.lsw.uni-heidelberg.de/users/osthal/pcyg angesehen und in der Nähe der interessierenden Linien die nachfolgend genannten Bereiche, die für die Ermittlung des S/N geeignet sein könnten, ausgesucht:

He 6678 A: 6700-6710 A
H-Alpha: 6590-6600 A
He 5876 A: 5855-5865 A
He 5016 A: 4970-4980 A
He 4922 A: 4930-4940 A
H-Beta: 4840-4850 A
He 4471 A: 4490-4500 A
He 4387 A: 4400-4410 A
H-Gamma: 4300-4310 A
H-Deta: 4190-4200 A

Weitere "ungestörte" Bereiche finden sich z.B. zwischen 6410 und 6440 A sowie zwischen 6060 und 6110 A.

Die Frage ist, ob ein Bereich von 10 A für die Ermittlung des S/N ausreicht bzw. wieviel Pixel man mindestens für diese Berechnung verwenden soll.
Bei meiner schlechten Auflösung im H-Alpha-Bereich ist dort ein Berich von 10 A wohl zu wenig und ich werde das S/N dann im Bereich von 6410-6440 A bestimmen. Bei H-Beta würden aber 10 A (20 Pixel) bei mir vielleicht schon reichen.
Wir sollten uns einigen, wo wir jeweils das S/N bestimmen.

Viele Grüße

Bernd


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 Betreff des Beitrags: EW's von Spektrallinien von PCyg
BeitragVerfasst: 14. Mai 2008, 10:05:24 AM 
Zitat:
Hallo Lothar und die anderen p-Cygni-Beobachter,
ich habe mir gestern das p-Cygni-Spektrum von Otmar unter www.lsw.uni-heidelberg.de/users/osthal/pcyg angesehen und in der Nähe der interessierenden Linien die nachfolgend genannten Bereiche, die für die Ermittlung des S/N geeignet sein könnten, ausgesucht:
...hallo Bernd,
welche S/N-Bereiche in meinem Fall infrage gekommen sind, zeigt ein aktuelles Spektrum im Anhang.

Ernst


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Mai 2008, 10:55:12 AM 
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Registriert: 01. August 2006, 16:08:56 PM
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Hallo Bernd,

mir ging es eigentlich nicht um die Bestimmung des S/N, sondern um die Integrationsgrenzen für die Bestimmung der EW.
Allerdings ist das bei P Cyg nicht so einfach, weil die Linienprofile komplex sind und je nach bearbeiteter Fragestellung unterschiedliche Flächen unter einer Linie interessant sind:
Beispiel: Fläche der typischen P Cyg-Absorption blauseitig als Maß für die zeitvariable Windteilchendichte (in dem Bereich der Sichtlinie, welche die Absorption verursacht). Aber wo beginnt der Bereich der Absorption? Er überschneidet sich ja bereits mit der blauen Flanke der Emission.

Teilweise kann man sich damit behelfen, dass man das Profil in "theoretische" Teilprofile modelliert: Symmetrische Emission (also rotseitige ungestörte Hälfte auf die blaue Seite rüberspiegeln), asymmetrische blauseitige Absorption im Wind als Differenz der Messung und der gespiegelten blauen Hälfte der Emission, Berücksichtigung eines symmetrischen Scatterings, ...

Das sind alles Fragen, die wir (bei Frau Weis ?) diskutieren müssen. Dazu ist allerdings Literaturkenntnis erforderlich (welche Linien spiegeln welche physikalischen Vorgänge? Modellvorstellungen).

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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