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PostPosted: 06. January 2009, 14:50:50 PM 
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Liebe Mitglieder der Fachgruppe Spektroskopie

Eigentlich wollte ich ja noch ein paar klare Nächte - und damit
vielleicht noch das eine oder andere neue Spektrum - abwarten,
bis ich mich bei Euch zu Wort melde. Aber nun hat mich Lothar
Schanne darum gebeten, testweise eine Nachricht zu verfassen
und dabei eine Datei anzuhängen.

Also gut, hier ist eine Gegenüberstellung von Sternspektren
verschiedener Spektralklassen, wie Sie vor kurzem mit dem
DADOS bei nur 200 Linien pro mm entstanden ist. :-)

Ganz oben ist mir übrigens ein Be anstelle eines B Sternes
reingerutscht.

Freundliche Gruesse,
Sebastian


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Sebastian

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PostPosted: 06. January 2009, 15:42:41 PM 
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Danke Sebastian.

damit ist (für mich) klar, dass das Anhängen von Dateien auch bei den neu hinzugekommenen Mitgliedern funktioniert. Roland hat im Moment ein Problem damit, deshalb auch das neue versuchsweise eingerichtete Konto "Roland Bücke 2".

Lothar

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Herzliche Grüße / best regards

Lothar

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PostPosted: 06. January 2009, 15:54:14 PM 
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Ganz oben ist mir übrigens ein Be anstelle eines B Sternes reingerutscht.
Hi Sebastian,
das kommt vor. Das Schildchen, das jeder Stern trägt, kann man erst nach Auswerten des Spektrums lesen: der Spektraltyp.
Übrigens ist schön zu sehen, dass die Halpha und die Hbeta in Emission sind und die Hgamma wohl gerade so einigermaßen mit Emission aufgefüllt ist (jedenfalls ist sie nicht erkennbar).
Bei der blau-grün Zuordnung/Interpretation gibt es in deinen Spektren/deiner Grafik eine systematische Verschiebung.

Lieber Gruß
Lothar

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Lothar

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PostPosted: 06. January 2009, 17:02:24 PM 
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damit ist (für mich) klar, dass das Anhängen von Dateien auch bei den neu hinzugekommenen Mitgliedern funktioniert.
Lothar, Sebastian hat einen externen Bildlink eingestellt. Das hat auch bei mir mit der Poissonstatistik funktioniert. Nur in das Forum kann ich keine Bilder direkt einstellen. Irgendwas stimmt da nicht mehr.

Tolles Ergebnis, Sebastian. Ich gratuliere!

Gruß, Thomas


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PostPosted: 07. July 2009, 09:28:43 AM 
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Hallo Sebastian,

ich habe mir Deinen Erfahrungsbericht zum DADOS durchgelesen und möchte Dir meine Anmerkungen nicht vorenthalten. Zunächst einmal finde ich es sehr gut, dass Du das geschrieben hast. Es gibt einen Einblick in die Prozedur und vermittelt, was das Gerät kann und was nicht. Auch Deine Messungen sind gut gelungen.

Leider sind die kritischen Punkte sehr schwach gewürdigt worden, obwohl sie bedeutend sind.
  • So ist die Tatsache, dass sich der Fokus schlecht einstellen lässt ein echtes Problem und sollte auch bei einem relativ preisgünstigen doch absolut teuren Gerät nicht auftreten.
  • Dass DADOS zum kalibrieren komplett vom Teleskop abgenommen werden muss, ist eine Katastrophe für alle Messungen. Das heißt nämlich nichts anderes, das das Gerät für jede Messung eingesteckt und wieder entfernt werden muss. Exakte Messungen sind unmöglich.
  • Damit ist auch Dein Lösungsvorschlag für die fehlende Fokussierstabilität obsolet – das System bleibt bei der Abnahme vom Teleskop nicht stabil.
  • Für den Gitterwechsel muss DADOS aufgeschraubt werden. Das ist sehr kritisch!
Dein Fazit, dass hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besteht, kann ich nicht teilen. Bevor die obigen und fundamentalen Probleme nicht gelöst sind, finde ich den Preis nicht angemessen. Was hilft es dem interessierten Anfänger, „wenig“ Geld bezahlt zu haben und dann den Spaß zu verlieren? Das ist genau so, wie eine billige Montierung. Man spart Geld am falschen Ende und es ist besser, teurere Geräte zu kaufen, die dann auch funktionieren.

Die Firma Baader wirbt auf der DADOS-Seite mit Deinen Ergebnissen und ich kann daher durchaus verstehen, dass Du Dich verpflichtet fühlst. Doch in der Anzeige steht auch „Der DADOS ist bei gleicher oder besserer Leistung kleiner, leichter und kurzbauender als jeder andere Spektrograph den wir bisher getestet haben.“ (Zitat Baader). Ich sage dies so deutlich, weil Baader ebenfalls unrichtigerweise behauptet, „dass der DADOS von der Gemeinde der Spektroskopiker im Netz in nicht unerheblicher Weise mitkonstruiert wurde“. Auch die technischen Angaben sind zu einem Teil falsch.

Ich finde, Test- und Erfahrungsberichte sind sehr wichtig. Als Physiker stimmst Du mir aber sicher zu, dass bei einem für alle nützlichen Artikel kommerzielle und selbstgebaute Geräte kritisch betrachtet und nicht blind gelobt werden sollten. Nur so kann man was lernen und Anfänger langfristig an dieses tolle Hobby binden.

Gruß, Thomas


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    DADOSdeutsch.pdf [603.49 KiB]
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     Post subject: DADOS
    PostPosted: 08. July 2009, 11:17:36 AM 
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    Joined: 01. January 2009, 22:07:55 PM
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    Hallo Thomas

    Habe vielen Dank für Deine konstruktive Kritik.

    Ja, es ist sicherlich nicht unbedeutend, wenn man einen Spektrographen
    zur Kalibration vom Teleskop abnehmen muss. Jeder der jemals mit
    Präzisionsexperimenten zu tun hatte, weiss auf welche Schwierigkeiten
    er sich mit solchen Praktiken einlaesst ...

    Gerade Du hast ja - nach allem was ich bisher gelesen habe - einen sehr
    professionellen Anspruch und ich verstehe durchaus, dass Du nicht den
    Schritt zum DADOS gehen wirst ... ;-)

    Ich denke aber, dass man sich überlegen muss, welchen Ansatz man
    verfolgt. Ich selbst bin Neueinsteiger - nicht mehr und nicht weniger -
    und für mich hat der DADOS den Traum vom zügigen Einstieg in ein
    anspruchsvolles Thema bislang durchaus realisiert. Und ich sehe auf
    diesem Gebiet immer noch eine ganze Menge unausgeschöpftes Potential ...

    Ob der DADOS sich für extreme Präzisionsmessungen eignet? Vermutlich
    ist er dafür einfach nicht das richtige Gerät, denn gerade mit der 90
    Grad Geometrie und den damit verbundenen Schwierigkeiten der
    Fokussierung muss man schon sehr exakt arbeiten um den DADOS an seine
    technische Grenze zu führen. Und selbst dann sind 900 L/mm
    nicht die technische Obergrenze der auf dem Markt erhältlichen
    Gitter.

    Wer das will, wartet vielleicht sowieso auf den BACHES oder
    verwendet die derzeit erhältlichen Echelles. Die haben
    dann auch eine Einkopplung für die Kalibrationslampe ;-)

    Allerdings gibt es - so sehe ich das zumindest - auch für den DADOS
    in der vorliegenden Form noch mehr als genug Objekte, anhand derer
    man extrem spannende Physik sichtbar und erfahrbar machen kann ...

    Ich denke, dass ich die Kritikpunkte in meinem Bericht klar
    erwähnt habe, so dass jeder weiß, worauf er sich einlässt.

    Bei dem "gut" als Endnote für "mein" Instrument bleibe ich dann
    aber doch, nicht zuletzt wenn man den finanziellen Hintergrund
    berücksichtigt und weil man durch Festklemmen der CCD tatsächlich
    auch eine Kalibration im abgenommenen Zustand durchgeführt werden
    kann, ohne dass sich die Linien sichtbar verschieben. ;-)

    Aber diese "Bewertung" ist sicherlich Geschmackssache und es ist
    absolut legitim, wenn Du das - als Präzisionsspektroskopiker -
    anders siehst und Deine Meinung darüber mitteilst.

    Viele Grüße,
    Sebastian

    _________________
    Sebastian

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    PostPosted: 08. July 2009, 11:46:21 AM 
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    Joined: 31. July 2006, 16:43:32 PM
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    Hallo Sebastian,

    Du hast natürlich völlig recht mit Deinem Einwand, dass die Anspruche (vernünftige Messungen) und Notwendigkeiten (z.B. ein einfacher Einstieg) verschieden sind. Mein Beitrag sollte lediglich verdeutlichen, welche Probleme auftreten können bei diesem Gerät, was offensiv beworben wird. Ein echter Vergleich mit anderen Systemen würde die These, dass DADOS mindestens so gut ist, wie andere Geräte, relativieren. In Wirklichkeit kann es ja nicht um einen Leistungsvergleich gehen, sondern um die Anwendungsziele. Man kann einen Spektrographen eben nicht blind in jedes Teleskop stecken und optimale Parameter erwarten. Das wir aber gern verschwiegen. Wie Du schon gesagt hast, hat der DADOS konstruktive Probleme. Eine echte Diskussion darüber hat zumindest bei uns nie stattgefunden. Dabei von einer "Mitentwicklung" zu sprechen ist eine Werbübertreibung.

    Deinen Enthusiasmus zum BACHES muss ich auch leider bremsen. Weder sind die mechanischen Probleme als gelöst dargestellt (Verbiegung) noch die wirkliche Nutzbarkeit für den normalen Amateur. Von einem Gerät der "Superlative" würde zumindest ich nicht sprechen, zumal es möglich ist, sich selbst sowas zu bauen (Ich finde das optische Konzept des BACHES jedoch brilliant). Außerdem vermittelt man damit den Eindruck, als wäre die Datenhandhabung sehr simpel. Das ist sie aber nicht.

    Ale Erfahrungsbericht finde ich Deinen Text wirklich gut (ich hoffe, dass ist nicht untergegangen). Die Relation zu anderen Systemen führt jedoch zu einem klaren Ergebnis (abgesehen natürlich vom günstigen Preis). Vielleicht fühlt sich ja jemand motiviert, einen echten Vergleichsbericht zu schreiben...

    Gruß, Thomas


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     Post subject: Re: DADOS
    PostPosted: 08. July 2009, 13:56:09 PM 
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    Joined: 01. August 2006, 16:08:56 PM
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    Quote:
    Ja, es ist sicherlich nicht unbedeutend, wenn man einen Spektrographen
    zur Kalibration vom Teleskop abnehmen muss. Jeder der jemals mit
    Präzisionsexperimenten zu tun hatte, weiss auf welche Schwierigkeiten
    er sich mit solchen Praktiken einlaesst ...
    Hallo Sebastian,

    und gerade deshalb würde ich den Spektrographen zum Kalibrieren eben nicht abnehmen. Stattdessen kann man eine möglichst helle Neonlampe oder einen kollimierten Strahl von einer solchen vor das Teleskop halten.

    Bei meiner Apparatur funktioniert das recht gut. Siehe auch
    http://home.arcor.de/l.schanne/Einsteig ... ierung.htm
    drittes Thema auf dieser Seite

    Viele Grüße
    Lothar

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    Herzliche Grüße / best regards

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    PostPosted: 08. July 2009, 15:05:02 PM 
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    Joined: 01. January 2009, 22:07:55 PM
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    Hallo Lothar

    Das ist mit Sicherheit die beste Loesung. Ich hatte es mal mit
    der mitgelieferten Glimmlampe versucht, aber die ist dafuer
    zu dunkel.

    Ich denke, ich werde mir mal eine "Bienenkorb" - Lampe
    besorgen ...

    Hab Dank fuer den Hinweis

    _________________
    Sebastian

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    PostPosted: 08. July 2009, 16:31:41 PM 
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    Joined: 01. August 2006, 16:08:56 PM
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    Quote:
    Ich denke, ich werde mir mal eine "Bienenkorb" - Lampe besorgen ...
    das hier ist die mir einzige bekannte Bezugsquelle, für einen echten Phantasiepreis (25 €). Ich hatte dafür 1963 in Berlin 6 DM bezahlt.

    http://www.die-wuestens.de/dindex.htm?/lampen.htm

    Gruß
    Lo

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    PostPosted: 08. July 2009, 17:26:05 PM 
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    Joined: 03. July 2008, 11:26:32 AM
    Posts: 25
    Location: 88212 Ravensburg
    Hallo DADOS-Besitzer,
    ich muss mein DADOS nicht vom Teleskop nehmen und habe auch genügend Licht des Neonlämpchen. Siehe unter.
    www.gmastro.de -->Baunleitungen -->Vergleichsspektrum
    Es funktioniert prima.
    Gruß
    Günther


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    PostPosted: 08. July 2009, 17:46:45 PM 
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    Joined: 01. January 2009, 22:07:55 PM
    Posts: 13
    Hallo Guenther

    Es wird immer besser :-)

    Gute Arbeit!

    _________________
    Sebastian

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    PostPosted: 07. October 2012, 00:21:18 AM 
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    Joined: 01. January 2009, 22:07:55 PM
    Posts: 13
    Hallo Kollegen

    Der letzte Betrag ist ja schon eine Weile her. ;-)

    Hier eine etwas optimierte Variante des "Oh be a fine
    girl ..." Klassikers.

    Durch den Einsatz der CCD Kameras statt der DSLR,
    ist die Zusammenstellung zwar in Schwarz/Weiss, dafür
    ist das Wiensche Verschiebungsgesetz von rechts
    unten (rot) bei den kühleren Sternen nach links oben
    (blau) bei den heisseren Sternen deutlicher.

    Ganz zu schweigen natürlich von der deutlich
    besser erkennbaren Variation des Linienbilds
    bei steigender Temperatur von unten nach oben.

    Grüße,
    Sebastian


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    natuerlich_e_klein_schlagschatten.jpg
    natuerlich_e_klein_schlagschatten.jpg [ 97.21 KiB | Viewed 15345 times ]

    _________________
    Sebastian

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     Post subject:
    PostPosted: 07. October 2012, 01:32:48 AM 
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    Joined: 20. March 2009, 20:34:04 PM
    Posts: 257
    Location: Unterallgäu bei MM
    Hallo Sebastian,

    ich finde es super hier überhaupt mal wieder Spektren zu sehen! 8-)
    Passiert in meinen Augen viel zu selten!

    Trotzdem möchte ich gerne noch eine Anmerkung bzw. Frage loswerden.

    Quote:
    ...
    ...
    Durch den Einsatz der CCD Kameras statt der DSLR,
    ist die Zusammenstellung zwar in Schwarz/Weiss, dafür
    ist das Wiensche Verschiebungsgesetz von rechts
    unten (rot) bei den kühleren Sternen nach links oben
    (blau) bei den heisseren Sternen deutlicher.
    ...
    Wenn ich einen eindimensionalen Schnitt durch Deine Spektren mache, so erkenne ich bei fast allen Spektren ein deutliches Maximum, grob "in der Mitte" der Kurve. Besonders auffällig liegt dieses Maximum auch bei den späten Sternen vor.
    Vergleiche ich aber den Verlauf mit Referenzsternen z.B. aus der vspec-Bibliothek, erhalte ich etwa für alpTau einen etwas anderen Verlauf.

    Ich habe das 2009 mal selbst mit alpTau durchgeführt und eine Bildzusammenfassung gemacht (leider nur in Englisch, da für das Staranalyser-Forum erstellt, siehe hier:
    http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/To ... lpTauw.jpg).
    Zur Erklärung: In Grafik 1 ist das K5III-Referenzspektrum aus vspec abgebildet, welches einen kontinuierlichen Anstieg zeigt und das Maximum der Planck-Kurve erst im IR vermuten lässt.

    Nun meine Frage: Hast Du Deine Spektren response-korrigiert, also gewissermaßen die spektrale Detektorempfindlichkeit eliminiert?

    Die Wiensche Verschiebung ist qualitativ zwar erkennbar, wäre aber nach dieser Korrektur vermutlich noch ausgeprägter, je nach verwendetem Kamerachip, oder? :?:


    Viele Grüße,
    Torsten


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     Post subject:
    PostPosted: 07. October 2012, 12:13:14 PM 
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    Joined: 01. January 2009, 22:07:55 PM
    Posts: 13
    Hallo Torsten

    Ja, eine Effizienzkorrektur würde die Verschiebung noch deutlicher
    und die Spektren realistischer zeigen.

    Da ich jedoch 2D Spektren verwende, zu deren Erstellung der
    Stern auf dem Spalt hin- und her- gefahren wird, muss ich
    diese Korrektur Zeile für Zeile, also über das komplette Bild
    durchführen.

    Leider ist mir derzeit keine Routine bekannt, die das durchführt.
    Vielleicht kennt jemand eine? Ansonsten nehme ich das für mich
    mal zur Anregung zu einer entsprechenden Entwicklung ... Auch
    wenn es sicherlich nicht so viele Leute gibt, die diese Art der 2D
    Darstellung von Spektren bevorzugen ;-)

    Ich denke, ein Grund, warum ich das bislang noch nicht gemacht
    habe, ist dass ich eigentlich ganz froh bin, dass die Spektren dadurch
    am Bildrand nicht abgehackt werden. Und die Spektren werden
    dadurch ja nicht falsch, sie geben halt eben nur die Faltung von
    Effizienzkurve des Chips mit dem einfallenden Spektrum wieder.

    Das ist eigentlich tatsächlich ein schöner Punkt, den man aus
    physikdidaktischer Sicht zum Spektrum zumindest erwähnen sollte.

    Um der Diskussion vorzubeugen ;-) : Über eine objektive
    Begründung zur Verwendung von 2D Spektren müssen wir
    uns nicht unterhalten, ich finde nur einfach: Sie sehen natürlicher
    und ästhetischer aus als reduzierter ich die Spektren zunächst auf
    1D und entaltete ich sie dann wieder. Daher würde ich gerne bei
    dieser Art der Darstellung bleiben ... :-)


    Grüße,
    Sebastian

    _________________
    Sebastian

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     Post subject:
    PostPosted: 07. October 2012, 14:42:09 PM 
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    Joined: 20. March 2009, 20:34:04 PM
    Posts: 257
    Location: Unterallgäu bei MM
    Hallo Sebastian,

    danke für Deine Erläuterungen!

    Quote:
    ...
    Um der Diskussion vorzubeugen Wink : Über eine objektive
    Begründung zur Verwendung von 2D Spektren müssen wir
    uns nicht unterhalten, ich finde nur einfach: Sie sehen natürlicher
    und ästhetischer aus als reduzierter ich die Spektren zunächst auf
    1D und entaltete ich sie dann wieder. Daher würde ich gerne bei
    dieser Art der Darstellung bleiben ... Smile
    ...
    Nö, war auch nicht meine Absicht. Sieht wirklich schön aus. Mir wär´s zuviel Arbeit. Du wirst ja für das Aufweiten vermutlich länger als "normal" belichten müssen.


    Viele Grüße,
    Torsten


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