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PostPosted: 04. May 2009, 16:36:06 PM 
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Hallo,

soeben habe ich unter spectro-l folgende Email gefunden, in der Olivier die von Shelyak verwendete Technik beschreibt. Das wird alle sehr interessieren, die sich damit "abmühen".

Gruß
Lothar
Quote:
Hello,


With all the messages going around regarding a fiber injection unit, let me explain what we have done and how the Shelyak Instruments Fibre Injection & Guiding Unit system works.


First of all, the guiding is done with a mirror with a 50µm (+/- 1µm) hole in the surface so the field of view is reflected to a guiding camera. We use lenses to improve the guiding image.

I have added on our web page some examples of guiding images to display the quality of this technology: http://www.shelyak.com/en/eshel.html (I love Saturn with a hole on it!)

The injection unit is designed for f/6 input and will exit, due to Focal Ratio Degradation (FRD), at f/5 which the echelle spectrograph is designed for. Lenses bring the image from the hole into the optical fibre and can be adjusted to center the optics and maximize the flux in. Our experience shows that this remains well positionned over time which is critical for the overall efficiency of the system. We also have a f/9 system and 1:1.5 optical ratio before the optical fibre.

The optical fibre unit also includes an input for calibration. This is fed by the calibration unit (with Thorium-Argon and continuous lamps) with a 200µm optical fibre (to maximize flux) and a little mirror moves to bring the calibration light into the object fibre, thus the spectrograph. All is controled by computer for full automation/remote operation.

Note that we made an earlier prototype of a optical fibre injection unit with a beam spliter. But we have found the mirror version much easier to use and overall more efficient. The biggest advantage is that you "see" what you are doing and guiding is a pleasure! Several autoguiding program actually work (I recently tested Astro Art for exemple).

Regarding optical fibres, they are specially manufactured for us and we protect them with a matallic (inox) casing so the fibre won't break if you step on it - something that can happen easily specially if the setup is not permanent.


Cordialement,


--
Olivier Thizy
Shelyak Instruments

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Lothar

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PostPosted: 05. May 2009, 12:23:50 PM 
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Hallo Lothar,

technisch scheinen die das ganz gut gelöst zu haben. Allerdings wird da von F-Zahlen gesprochen. Der nötige Faserdurchmesser ist jedoch abhängig von der Brennweite. Wenn man von einer Seeing-FWHM von 4" ausgeht, ergibt sich eine Teleskopbrennweite von rund 2.58m. Daraus entnehme ich, dass dort ein f/6 mit rund 43cm Öffnung oder ein f/9 von rund 28cm Öffnung vorausgesetzt werden. Bei letzterem entspricht die Öffnung einem C11, doch das hat f/10. Sehr komisch. Da fehlen wichtige Informationen. Sowas kommt bei Herstellern immer wieder vor. Sehr mühsam...

Leider erfahren wir auch nichts über die Gesamteffizienz der Faser (sehr wichtig!) und auch nichts über den Preis. Weißt Du mehr?

Gruß, Thomas


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PostPosted: 05. May 2009, 12:31:13 PM 
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Hallo Thomas,

ich habe dort schon ein Angebot eingeholt. Für das Komplettsystem muß man mit ca. 12K€ rechnen.
Wäre an sich ein interessantes System, aber aufgrund verschiedener Faktoren für mein 700mm Teleskop nicht geeignet. Eben der zu kleine Faserdurchmesser. Und wennn man mit einer anderen (dickeren) Faser einkoppelt, geht das auch wieder zu Lasten der Auflösung. Wie man es dreht und wendet, es bleibt kompliziert für meinen Spiegel den idealen Spektrographen zu finden:-(

Gruß
Richard

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PostPosted: 05. May 2009, 13:09:46 PM 
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Hallo Richard!

12k€ inkl. Spektrograph...aber was kostet diese Faserfütterung allein???

Ja, für ein Teleskop großer Brennweite werden alle Optiken riesig und teuer. Ich empfehle Dir zur Anregung folgende beiden Threads:

http://spektroskopie.fg-vds.de/forum/viewtopic.php?t=18
http://spektroskopie.fg-vds.de/forum/viewtopic.php?t=83

Es ging dort um das 0.6m-Teleskop der Sternwarte Zimmerwald und wir haben erfolgreich alle Parameter bei Bier und Whisky definiert (das ging online einmal bis 2 Uhr morgens und wir hatten richtig einen im Kahn). Peter Stoffer hatte damit den Spektrographen entwickelt und gebaut. Beide Threads werden Dir wahrscheinlich weiter helfen.

Gruß, Thomas


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PostPosted: 05. May 2009, 13:28:44 PM 
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12k€ inkl. Spektrograph...aber was kostet diese Faserfütterung allein???
Hi,

Olivier hatte sie mir im Januar für 3000 € angeboten. Mit der Beobachtungsvideokamera (WATEC-xxx), aber ohne die Kalibrationseinheit, die zusätzlich 2500 € kostet.

Teures Faserfutter :cry:

Gruß
Lo

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Lothar

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PostPosted: 05. May 2009, 13:35:27 PM 
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Hallo zusammen!

so, da sind wir ja wieder.

Thomas, habe es mal, so wie ich es verstehe, auf Papier gebracht.

Im ersten System erzeugt die Linse L1 ein Bild vom 50-mue-Loch im "großen" Spiegel mit Abbildungsmaßstabe 1:1. F/6 bleibt F/6.

Die Linse ist in ihrer Position quer zur optischen Achse verschiebbar, so daß man alles schön justieren kann und das Bild vom Loch im LWL landet. Die Linse L2 gibt es natürlich im System 1 nicht.

Sie tritt erst im System 2 auf, indem aus z.B. F/9 ein F/6 Beam gemacht werden soll. L2 ersetzt L1. Bei gleichbleibender Distanz Sp-LWL steilt sie den Strahlengang auf (kürzere Brennweite).

Ich finde die Herstellung von Sp mit 50-mue Loch problematisch. Aber der Tobias hat das wohl gelöst. Vielleicht kann er näheres dazu sagenWer macht es, wo, zu welchem Preis?

Richard,

einfache Regel, der Spektrograph wächst mit dem Fernrohr :D

Grüße,
Udo


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lwl-guiding.jpg
lwl-guiding.jpg [ 10.33 KiB | Viewed 27641 times ]
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PostPosted: 05. May 2009, 13:51:41 PM 
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Richard,

einfache Regel, der Spektrograph wächst mit dem Fernrohr :D

Grüße,
Udo
Hallo Udo,

nachdem ja meine Fernrohre nur eine Lebensdauer von ca. 2 Jahren haben, muß das bei den Spektrographen ja unbedingt nicht auch so sein :lol:

Gruß
Richard

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PostPosted: 05. May 2009, 13:52:06 PM 
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Ja, Udo, gut, dass Du wieder dabei bist!!!

So könnte es sein. Bin nicht drauf gekommen, obwohl eigentlich klar ist, dass sowas wie eine Shapley-Linse da rein muss. Ein Seeingscheibchen von 4" (typisch für unsere Breiten) bekommt man aber nur mit Teleskopbrennweiten kleiner als etwa 2800mm durch das 50µm Pinhole, also maximal mit einem C11. Darüber muss man eine andere Faser wählen.

Ja, Richard, aber dann solltest Du das beim Spektrographenbau berücksichtigen. Sonst geht es in 2 Jahren wieder an einen neuen Spektrographen. :)

Gruß, Thomas


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PostPosted: 05. May 2009, 14:02:26 PM 
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Thomas,

wie zahm du geworden bist!

Gruß,
Udo


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PostPosted: 05. May 2009, 14:26:28 PM 
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Hallo Thomas,

die obigen Links von Dir habe ich mal überflogen. Viele nützliche Infos da drin.
Wird wohl so werden, daß wir in Recklinghausen unter zuhilfenahme von ein wenig Alkohol dann auch mein Design durchspielen :lol:

Gruß
Richard

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PostPosted: 05. May 2009, 14:53:25 PM 
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Der nötige Faserdurchmesser ist jedoch abhängig von der Brennweite. Wenn man von einer Seeing-FWHM von 4" ausgeht, ergibt sich eine Teleskopbrennweite von rund 2.58m. Daraus entnehme ich, dass dort ein f/6 mit rund 43cm Öffnung oder ein f/9 von rund 28cm Öffnung vorausgesetzt werden. Bei letzterem entspricht die Öffnung einem C11, doch das hat f/10. Sehr komisch. Da fehlen wichtige Informationen. Sowas kommt bei Herstellern immer wieder vor. Sehr mühsam...
Hi Thomas,

I do not think Olivier is hiding anything intentionally. The eShel is advertised as being designed for larger telescopes (typically 0.5m). It has been used with a C11 reduced to f6 by Christian Buil for example http://www.astrosurf.com/~buil/tauboo/exoplanet.htm
but of course the resolution will not be the best possible. (Is 50 micron the smallest fibre that can be made?)

This new device from Sivo is also interesting
http://www.sivo.com/sivosci/sivopage/phi-view.htm

Robin


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PostPosted: 05. May 2009, 15:59:36 PM 
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Hello

and concerning the efficiency the following statement of Olivier is interesting:

Lo



Robin,

I a nutshel, we found that eShel is close to a Lhires III with a 1200 lines/mm in terms of signal/noise- but of course with higher resolution and much larger spectral domain. As a comparison, on a C11, for a A-type 7mag star, 15min single exposure, 4" seeing, near H-alpha:

eShel: S/N ~100; R~12000
Lhires III (1200tt/mm; 25µm slit): S/N ~100; R~6000
Lhires III (2400tt/mm; 25µm slit): S/N ~50; R~18000

Cordialement,
Olivier Thizy

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Lothar

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PostPosted: 05. May 2009, 16:04:50 PM 
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Ja Lothar,

das entspricht ja auch der Theorie.

Gruß,
Udo


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PostPosted: 05. May 2009, 16:12:02 PM 
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Hi Udo!
Quote:
eShel: S/N ~100; R~12000
Lhires III (1200tt/mm; 25µm slit): S/N ~100; R~6000
Wieso entspricht das der Theorie? Gleiches S/N mit einer Faser? Da ein Echelle eine höhere Gitterffizienz besitzt, müsste der Rest plus Faser sehr wenig Effizienzverlust haben. Wie geht das?

Gruß, Thomas


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PostPosted: 05. May 2009, 16:26:14 PM 
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das entspricht ja auch der Theorie.
Hallo Udo,

mir sagen die Zahlen, dass der Lichtverlust in der Faserfütterung nicht groß sein kann. Ein 7mag-Stern bei 15min Belichtung und R=12000 ergibt S/N=100. Das ist toll. Das erreiche ich auch nur gerade so, wenn alles passt.

Gruss
Lo

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PostPosted: 05. May 2009, 16:29:42 PM 
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Hallo Thomas,

ist hauptsächlich die große Winkeldispersion.
hatte ich hier schon mal ausgeführt, unter "Resolution"

http://www.spektroskopie.fg-vds.de/foru ... php?t=2505


10000 * 2 /( 0.4 *4) = 12500

d1=2 cm ist der Beam
0.4 m Öffnung scope
4" Seeing

Gruß,
Udo


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PostPosted: 05. May 2009, 16:32:00 PM 
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Lothar,

die Franzosen sind ja auch näher dran, da sie meist auf den Bergen stehen. Vielleicht ist ja auch etwas Marketing dabei ?

Gruß,
Udo


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PostPosted: 06. May 2009, 08:17:31 AM 
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Hallo Udo, das verstehe ich. Doch meine Irritation kommt vom S/N. Das Echellegitter hat eine höhere Effizienz als das normale Gitter. Wenn ich davon ausgehe, dass das Echelle z.B. 50% mehr liefert als das normale im Peak (das ist jetzt schon optimistisch) und sehe, dass beide Konfigurationen bei gleichen Randparametern (Magnitude, Belichtungszeit, etc.) das gleiche S/N liefern, wird das an der Faser des Echelle liegen (schlechtere Effizienz). 50% bessere Effizienz am Gitter müssten dann durch rund 66% Fasereffizienz kompensiert werden. Schon das allein ist ein Spitzenwert, den nur die Profilabore mit Mikrolinsen schaffen. Das wäre also ein Grund den Shelyak-Leuten höchsten Respekt auszusprechen.

Allerdings kann das nicht sein. Echelle-Spektrographen haben noch weitere optische Elemente, die die Gesamteffizienz drücken. CAOS z.B. gibt eine Gesamteffizienz von 12% an (ohne Faser). Entweder habe ich da etwas grundlegendes Übersehen oder Shelyak hat eine "Traumfaser" oder das ist Werbung. Ich weiß es aber wirklich nicht...

Gruß, Thomas


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PostPosted: 06. May 2009, 11:18:06 AM 
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Ja Thomas,

ist nicht mal so mit links zu machen. Lies mal auf Seite 391

http://aas.aanda.org/articles/aas/pdf/1998/11/h0572.pdf


den Punkt

4.2. Comparison of predicted and actual performance

Ist übrigens euer Teleskop bei den Tests dabei gewesen.

Gruß,
Udo


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PostPosted: 06. May 2009, 11:40:17 AM 
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Here is some more information today from Olivier on the spectro-l and amateur_spectroscopy groups.

Cheers
Robin
Quote:
Robin,

I would say that echelle grating are in general more efficient than traditionnal grating (because view from a better angle; this is by design). Also, we are using a high efficiency grating inside the eShel; we could have used a much lower cost grating but loose 60% of flux.

In the fibre itself (including the fiber injection unit, seeing loss...), we estimated around 40% light loss which is the price to pay for much higher mechanical & thermal stability compared to a in situ spectrograph.
Quote:
Richard,

This is actual measurement (well, measurement is 57% efficiency to be
precise). This is done by measuring an artificial star (ie: stable one)
flux first, then the flux coming out of the fiber. We used a green
filter to measure this portion of the spectrum. The light goes through
the fiber injection unit and the optical fibre so we measure both together.


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PostPosted: 06. May 2009, 11:40:22 AM 
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Tatsächlich, die waren an unserem Gerät dran... :D Das paper muss ich noch genau lesen.

Die Bemerkungen auf Seite 391 stellen eine annähernd berechnete Effizienz fest, keinesfalls aber mehr. Bezogen auf unser Problem heißt das doch, dass irgendwas hier nicht stimmt. Woher bekommen die bei Shelyak also so ein hohes S/N, verglichen mit dem LHIRES? Oder ist es genau umgekehrt, der Echelle hat eine ganz normal Effizienz und der LHIRES ist nicht so gut, wie er sein sollte? Ich verstehe das nicht.

Gruß, Thomas


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PostPosted: 06. May 2009, 12:19:36 PM 
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Hallo Thomas,

beim LHIRES ist es ja relativ einfach,

beim Echelle kommt ja in jeder Ordnung noch die Blaze-Funktion hinzu und machmal was, was einen zur Verzweiflung treiben kann. Warum geht das Gros des Lichts in die zwei, drei hellen Ordnungen bei Na D? Wo willst Du jetzt das S/N bestimmen und damit Werbung machen?

Gruß,
Udo


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sun241.jpg [ 20.79 KiB | Viewed 27537 times ]
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PostPosted: 06. May 2009, 12:59:08 PM 
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Wo willst Du jetzt das S/N bestimmen und damit Werbung machen?
Hello Udo,

The measurements Shelyak gave are all for an A star at H alpha

Robin


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PostPosted: 06. May 2009, 13:06:34 PM 
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Die Blaze-Funktion ist in jeder Ordnung sehr ähnlich (siehe Bild). Ich weiß nicht, was Dich "zur Verzweiflung treibt", Dir sind doch alle Effekte klar, denke ich.

Ich bestimme das S/N ja gar nicht, sondern Shelyak tut das. Also mir bleibt unklar, was die da tun.

The Blaze function is quite similar in each order (see image). I do not know what brings you to frustration, alle effects are known to you.

I do not estimate S/N but Shelyak does. Overall, it is unclear to me what they do.


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Diagramm.jpg
Diagramm.jpg [ 150.44 KiB | Viewed 27529 times ]
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PostPosted: 06. May 2009, 14:45:31 PM 
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Hello,

I have almost always tried to capture echelle spectra of stars with many lines (F-K) and it is not easy (nearly impossible) to adjust all these angles defining the setup of your spectrograph in such a way, that interesting spectral regions (e.g. H-alpha, NaD, MgIII, H-beta ...) are imaged close to the peaks of the blaze funktions.

In the above spectrogram, H-alpha is not optimal positioned. If we e.g. measure s/n left of its position, it is obvious, that we obtain a very bad result.... So Shelyak should have adjusted their theta to shift H-alpha to the blaze peak.

The other effect, that most of the intensity goes into three orders might be a result of wrong color processing. The spectrum was made with a canon 350d.

Regards,
Udo


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PostPosted: 06. May 2009, 15:44:32 PM 
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So Shelyak should have adjusted their theta to shift H-alpha to the blaze peak.
Hello Udo,

Here is Delta Sco on the Shelyak website.
http://pagesperso-orange.fr/shelyak/en/dsco.jpg
H alpha is in the middle 1/3 of the order, it is true. I do not know if this is deliberate or chance though.

Cheers
Robin


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PostPosted: 06. May 2009, 17:28:02 PM 
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Hi Robin,

seems to be optimized for the Balmer lines.

Udo


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PostPosted: 18. May 2010, 09:50:45 AM 
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Hallo Zusammen,

um den Stern auf dem Fasermittelpunkt zu positionieren, wende ich schon länger einen Trick an:


Beim Verbinden der Alccd geht ja immer so ein kleines Fenster auf, welches meist mehr stört als nützt...aber ich positiniere eine Ecke des Fensters z. B. nun genau auf das durch Eichlicht beleuchetet Pinhole der fiberinjektion. Dann schalte ich die Eichlampe aus und positioniere den Stern genau auf diese Ecke des Alccd Fensters.......schwupp, ist der Stern auf der Faser.....ich habe gestern abend einen Reducer am C11 verwandt, der angeblich das C11 auf 1:3,3 bringen soll.

Man sieht allerdings nun, dass der Stern kleiner ist als das 50µm pinhole, zumindest scheint das mir mal so auszusehen

Jetzt war diese Faser die ganze Beobachtungszeit über, durch Arctur in diesem Fall, hell beleuchtet. Kann mir nun schon vorstellen, damit Spektren zu bekommen, werde nun mal noch den 1:6,3 Reducer testen.

Das Ganze dürfte natürlich mit dem C14 noch deutlich heller werden....

Das große Gitter von Lothar als CD (100x120mm²) ist tatsächlich ziemlich hinderlich.....erstaunlicherweise geht das tatsächlich sogar mit Schutzkappe.

Mittelfristig brauche ich doch einen anderen CD, würde gerne ein Prisma nehmen, wegen (vermuteter!) besserer Effiziens.....traue mich aber nicht, da ich keine Angaben habe, ob das Dispersionsvermögen reicht....bzw. dessen zu erwartende "Nichtlinearität" stören würde.............

cheers
berthold


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File comment: man sieht oben li. in der Ecke das guiding Bild der fiberinjection von shelyak. Der Stern hockt genau im pinhole. Sowas ist natürlich nicht exact über mehrere Minuten zu halten, aber das ist ja beim Spalt auch nicht anders......
fiber_1.gif
fiber_1.gif [ 62.44 KiB | Viewed 25101 times ]
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Hallo Berthold,
einen ähnlichen Trick wie Du habe ich auch angewendet
Quote:
Beim Verbinden der Alccd geht ja immer so ein kleines Fenster auf, welches meist mehr stört als nützt...aber ich positiniere eine Ecke des Fensters z. B. nun genau auf das durch Eichlicht beleuchetet Pinhole der fiberinjektion. Dann schalte ich die Eichlampe aus und positioniere den Stern genau auf diese Ecke des Alccd Fensters
Jetz habe ich aber eine bessere Lösung bei Yahoo-Astronomical Spectroscopy gefunden
http://tech.groups.yahoo.com/group/astr ... essage/667
Quote:
Ken Harrison schreibt:

Al Sheehan has produced a small program which allows you to display a moveable
cross-wire on top of all Windows screens. I can be used in conjunction with PHD
to show an off-set between a target star in the guide camera and the physical
position of the spectroscope slit.
Easy to use and works 100% with my WinXP sp3.
Highly recommended!
I've uploaded Al's file to the files area. AlsReticleV21.zip
Das Fadenkreuz lässt sich messbar verschieben, in der Helligkeit einstellen und sogar drehen, mir hat's gefallen. Vielleicht findet es sonst noch jemand nützlich.

Gruss, Martin


Attachments:
File comment: auspacken und setup, schon ist das Fadenkreuz da
AlsReticlev21.zip [230.05 KiB]
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PostPosted: 18. May 2010, 23:34:26 PM 
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Quote:
Man sieht allerdings nun, dass der Stern kleiner ist als das 50µm pinhole, zumindest scheint das mir mal so auszusehen

Jetzt war diese Faser die ganze Beobachtungszeit über, durch Arctur in diesem Fall, hell beleuchtet.
Hallo Berthold,

die Aufnahme des Sterns auf dem pinhole sieht wirklich gut aus. So ein scharfes Loch im Spiegel. Toll.
HiHi: Man sieht ja die Korona vom Stern :lol:

Lieber Gruß
Lo

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Lothar

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Ja, Lothar, sieht nicht nur gut aus sondern funktioniert nun wohl auch in halbwegs acceptabler Weise. Gestern abend war es ja ein paar Stunden klar...der "BEMÄRECH" ("berthold's MÄRKLIN Echelle") lieferte - nach meiner Meinung - recht zufriedenstellende Spektren. Natürlich habe ich zuerst mal "ARKTURUS" genommen. Den Stern "kenne " ich zwar nicht besonders gut, aber er hat wenigstens viele Linien :) ...K-Stern... Ich habe gestern noch mit 1:3,3 eingekoppelt, das ist nicht gut, habe es aber nicht mehr geschafft mir den anderen Reducer zu holen (1:6,3).

Nach 60 sec Belichtungszeit erhalte ich ein Echellespektrum von knapp 3000 ADU im Maximum. Die O2 Linien sind gespalten, allerdings wohl nicht nochmals in sich......Ich habe 10 solcher Spektren aufgenommen, werde die nun addieren und dann mal gucken. Habe dazu ein flat und ein Neon durch die Eichfaser aufgneommen. Also wäre der Satz soweit komplett....habe halt noch keine THOARG Lampe......jetzt kommt der große Berg der Echelleauswertung mit bedrohlichen Schritten auf mich zu...... :roll:


FAZIT: die fiberinjection in Verbinding mit einem 1:5 Echelle funktioniert auch, wenn man sich den Echelle selber baut...das wäre nun mein Dritter....Allerdings hat das jetzt verwendete Zeiss Sonnar 1:2/85 wohl einen größeren Farblängsfehler als das Planar 1:1,4/85, welches Lothar hat....

Endlich geht's nach mehr als 2 jährigem "Rummachen"

Es ist mir hier ein Anliegen, Klaus zu danken, der ja das Simechellesheet für uns erarbeitet hat. In diesem Blatt liegt ja die eigentliche schwierigste Leistung. Wenn ich das nicht gehabt hätte, wäre ich ja gar nicht in der LAge gewesen, mir das Gerät hier zurechtzulegen. Im Übrigen zeigt dieses Ergebnis für mich völlig klar, dass keine zumindest groben Fehler in dem Excelsheet sein können, wie da mal behauptet -und nie bewiesen - wurde. Auch Lothar hat wesentlich dazu beigetragen, dass das nun endlich geht.......besonders mit seinem riesigem Crossdisperser....

cheers
berthold


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so, jetzt:

in der ANlage also das Arkturus spektrum vom 18.5.10..... 10x 60sec. Man sieht nach meiner Meinung die H-alpha linie und die beiden Natriumlinien. Ferner zeigt sich auf den originalen Fits, dass ......wenn auch nur gerade so.....die 02 Linien nochmals in sich gespalten sind, was einem R von knapp 9000 entsprechen dürfte.....

Laut Simechelle sind auch die 85 mm Brennweite zu wenig, genau wie das Öffnunbgsverhältnis von 1:2 zu schwach ist......besser wäre ein 1:2/100 mm Objektiv, habe ich aber nicht.

cheers
berthold


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Hallo,



so jetzt sind die einzelnen frames addiert und nicht gemittelt, womit es dann doch deutlich heller wird.....ich möchte nun zusehen, dass ich ein wenig weniger der roten Ordnungen zugunsten der blauen einstellen kann......hoffentlich macht mein Objektiv das mit......


berthold


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Hallo,

hier zwei Fotos von dem "BeMärech"

Gruß
berthold


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PostPosted: 19. May 2010, 18:53:53 PM 
Hallo Berthold ,
ich habe früher auch mal mit dem Märklinbaukasten gespielt.......
Grüße Wolfgang






In einer eMail vom 19.05.2010 18:25:58 W. Europe Daylight Time schreibt :
Quote:
Hallo,

hier zwei Fotos von dem "BeMärech"

Gruß
berthold


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PostPosted: 19. May 2010, 23:23:05 PM 
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Lieber Wolfgang,
ja der Märklinbaukasten ist Grundlage all meiner Dreh- Fräs- und sonstigen Baukünste. Schade, dass das so in dieser Form wie zu unseren Zeiten nicht mehr angeboten wird.....ich habe so schon mit 11 Jahren begriffen, was ein Synchronmotor ist und habe den aus dem Märklinbaukasten auch gebaut und zum Laufen gebracht! Mit Lichtreflexen wurde der 4 polige Anker auf Drehzahl gebracht durch Abziehen einer Schnur. Im Augenblick wo der Reflex einer Wechselstrombeleuchtung stehen blieb, wurde das Magnetfeld eingeschaltet und der Synchronmotor lief.....ich glaube mit 1250 Umdrehunegn pro Minute....Untersetzungsgetriebe dran und fertig war die Uhr, die damals genauer ging als jede Armbanduhr.....:-)

herzlicher Gruß
berfthold
Quote:


Hallo Berthold ,
ich habe früher auch mal mit dem Märklinbaukasten gespielt.......
Grüße Wolfgang


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PostPosted: 22. May 2010, 15:26:32 PM 
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Hallo,

hier ein Spektrum vom Himmel,damit man sich orientieren kann, was der Echellespektrograph zeigt.Ich weiß nicht, ob ich hier das Original *.fits raufladen darf.....wegen der Dateigröße,sonst würde ich das machen....(1,5 mb)

Cheers
berthold


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Hi Berthold

Willst du im roten Bereich noch etwas abschneiden?

An sich ist das doch ein tolles Spektrum.

Ich glaube maximal 500 kb ist erlaubt. Speichers doch als jpg, dann müsste es doch gehen. Auf jeden Fall besser wie der Nachtansicht-Screenshot.

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Hallo Daniel,

gut....den Himmel kann jeder....ich weiß schon, ich habe auch einige wie ich höre brauchbare Spektren von Arkturus....nur habe der zu viele Linien, als dass man sich da leicht orientieren könnte......der ist halt hell, der Arkturus.....deswegen, ich habe keine Ahnung von K sternen....

mir geht es darum, dass diejenigen , die das können und wollen, diese Spektren extrahieren. Das geht nur im *-fits format- Passendes Flat ist vorhanden, thor_arg spektrum steht noch aus....:-(

berthold

Quote:


Hi Berthold

Willst du im roten Bereich noch etwas abschneiden?

Ja das is

wäre sinnvoll, mir ist nicht genau klar, woran ich da wierum drehen muß......ich glaube ich müßte den Winkel gamma ändern. Nachdem ich aber gestern nacht solange an dem Spek rumgedreht habe, bis ich gar nichts mehr sah, will ich das für später mal zurückstellen......mal sehen, ob ich heute nacht was Vorzeigbares fertig kriege....., das Spektrum übrigens ist nicht von der Sonne sondern so vom Himmel gemacht......also,das teleskop hat irgendwo den Himmel angeschaut....

berthold



An sich ist das doch ein tolles Spektrum.

Ich glaube maximal 500 kb ist erlaubt. Speichers doch als jpg, dann müsste es doch gehen. Auf jeden Fall besser wie der Nachtansicht-Screenshot.



Daniel Sablowski
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Hallo,

ich habe jetzt ein komplettes set aus echellespektren, 1 Sternspektrum von der vega halt nur (kann jeder, ich weiß) eine flat und ein thoriumargon Eichspektrum. Wegen der Dateigrößen, kann ich das hier leider nicht als *.fit einstellen. Somit kann man das halt nur ansehen und nichts damit machen. Falls Otmar, Günter oder Lothar das für auswertbar halten, schicke ich die Dateien per email an Otmar über den Fts, aber ich habe die Zugangsdaten nicht greifbar. bei Otmar kann man so große (3x1,5mb) nicht auf die email schieben....:-)

cheers
berthold


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Hi Berthold

Sehr schön.

Bei der Shelyak-Einheit ist da die Flat Lampe dabei? Das Flat scheint im blauen auch noch eine ausreichende Intensität zu haben, für eine 2sec Belichtung. Ist das Flat gesättigt (wenn, dann wohl eben im roten)?

Das Sternspektrum kann sich ja auch sehen lassen, so vom visuellen Eindruck her. Nur das Kalibrationsspektrum, das hat im Roten ganz schön helle Linien (eher Patzen). Du musstest wohl so lange belichten, um die schwächeren Linien zu erkennen, klar.

Ich stelle hier noch mal die Frage aus meinem letzten Beitrag:

Willst du im Roten noch etwas abschneiden?
Sprich das Spektrum auf der CCD verschieben, zu gunsten der blauen Ordnungen?

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hallo Daniel,
Quote:
Willst du im Roten noch etwas abschneiden?
Sprich das Spektrum auf der CCD verschieben, zu gunsten der blauen Ordnungen?
Ich hatte darauf geantwortet und gehe nochmal kurz drauf ein:

zu erst will ich irgendwie halbwegs ordentlich Spektren hinkriegen, so dass die für diejenigen, die das können nun auch wirklich extrahierbar sind. Ich kann erst was an dem echelle verstellen, wenn ich ein ordentliches zu dem aktuell erzeugten Sternspektrum flat und thoriumspektrum habe......wenn ich das habe, dann versuche ich was an den angezeigten Ordungen zu ändern.......:-) Du hats natürlich völlig recht, so weit im Roten habe ich nichts zu suchen......allerdings arbeiten unsere CCD's im Roten leider mit besonders guter QE , nicht so sehr im Blauen.....

Es ist für die uns zugänglich ThoArg Lampen ein grundsätzliches Problem, dass im Roten so helle Linien da sind.......ich weiß nicht so recht, was ich da machen soll.......entweder ein Filter.....(blau?) einsetzen, oder diese Linien aus dem zu erstellenden Linienkatalog streichen......speziell dotierte ThorArg_lampen, wie die von den richtigen Astronomen benutzt werden, sind uns Spielratzen weder zugänglich noch vermutlich zu bezahlen.....

cheers berthold


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Hi Berthold

Falls dir das Th/Ar-Spek vom Baches besser gefällt und du mit den "richtigen" Astronomen evtl. auch uns in Bamberg meinst, dann kann ich dir sagen, dass diese Lampe mit Netzteil uns allen sehr wohl zugänglich sind und für einige hundert Euro zu haben ist. In "Neues vom Baches" hab ich den Hersteller der Kaliblampe und Netzteil ja rein geschrieben - S & J Juniper (www.sjjuniper.com). Leider kann ich keinen genauen Preis sagen, wies ich nicht, auf jeden Fall billiger wie die Einkopplung :-).

Mit was für einem Netzteil betreibst du eigentlich im Moment die Lampe?

Sag mal, sind wir alleine im Forum?

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Hallo Daniel,
nein, Ihr seid nicht allein im Forum. Die schweigende Mehrheit liest und lernt. Das ist an der Anzahl der Downloads grob abzuschätzen.
Gruß,
Norbert

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Hi Norbert

Schön, manchmal ist es einfach so ruhig im Forum.

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Hallo

Also hier mal die Kalibrationssache von S&J Juniper. Die Th/Ar-Lampe kostet ca. 300 GBP


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Sag mal, sind wir alleine im Forum?
Nöö, Daniel, ich lese interessiert mit. Habe aktuell nur nicht viel Neues dazu zu sagen und zu wenig Zeit, um tiefer einzusteigen. :D

Tschööö, Thomas


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Hallo Berthold,

tolle Spektren machst Du da. Bei den Sternspektren bin ich noch nicht ganz so weit, aber zu Deinem ThAr Spektrum kann ich vielleicht etwas beitragen.
Die hellen Linien, die Du da siehst, stammen fast alle von Argon, ich sehe nämlich die gleichen bei meiner Tantal Argon Lampe. Dass die so hell sind, kann verschiedene Gründe haben:
1. falsche Polung der Lampe, dann sind allerdings überhaupt keine Thorium Linien sichtbar.
2. zu kleiner Strom der Lampe. Bei höherer Stromstärke werden nämlich mehr Thoriumatome aus der Kathode herausgeschlagen und anschliessend innerhalb der Kathode zum Leuchten angeregt (durch Zusammenstösse mit Elektronen und Argonionen). Die Zunahme der Thoriumintensität mit der Stromstärke ist daher überproportional zur Stromstätrke, bis soviel Thorium in der Lampe herumfliegt, dass die Thoriumlinien durch Selbstabsorption nicht mehr stärker zum Leuchten gebracht werden. Allerdings sollte man das nicht übertreiben, sonst leidet die Lebensdauer der Lampe
3. Die Thoriumatome entstehen innerhalb der Kathode, die als Hohlzylinder ausgestaltet ist (deshalb heisst es auch Hohlkathodenlampe), falls Du am falschen Ort schaust, siehst Du ebenfalls nur die Thoriumatome, die sich dorthin verirrt haben. Wie Du das Licht aus der Lampe herausbekommst, hängt vom Typ der Lampe ab, bei meiner tritt die Strahlung durch ein Fenster am Ende aus, wo sie über einen Faserkollimator (10mm Brennweite) in die Faser eingekoppelt wird (im Bild rechts aussen sichtbar, mit Justiervorrichtung, welche relativ genau eingestellt werden muss). Bei Deiner Lampe, die ich nicht kenne, sieht das vielleicht etwas anders aus. Das Argon leuchtet fast überall, sowohl an der Kathode als auch an der Anode.

Vielleicht helfen Die meine Erklärungen, mehr Thorium und nicht nur Argon zu sehen.

Zum Juniper Power Supply. Das finde ich recht stark, für ein einfaches Power Supply 400 Pfund zu verlangen (auch wenn das Pfund nicht mehr ist, was es einmal war). Die Komponenten meines stabilisierten Netzgeräts kosten vielleicht etwa 50 Franken plus Preis für Kabel, Gehäuse etc.

Gruss, Martin


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HAllo Martin,

sehr nett von Dir, hier auf Dinge ausführlicher einzugehen, von denen Du zu recht vermutest, dass ich das Alles nicht weiß......Das Problem 1 ist, dass mir die KHL nicht gehört , sondern Lothar, da traue ich mich nicht recht "ordentlich aufzudrehen" Selbstverständlich muß ich mir selber so eine Lampe besorgen, weil ich sonst gar keine Chance habe weiter zu kommen......Wichtig für mich auch der Hinweis, dass DU das Netzteil aus England für überteuert hältst. Wolfgang Arnold, derjenige , der auch seinen lhires uns für die Teneriffacampagne um wr140 überließ - hat mir freundlicher Weise so ein Netzteil gebaut....jetzt muß ich mir halt noch die Lampe besorgen......Es scheint so zus ein, dass das Netzteil von Wolfgang kein Ampermeter drin hat. Ggf. müßte ich ihn fragen, ob ich das nachträglich einbauen kann, weil ich ja wissen müßte wie groß der aktuelle Lampenstrom ist.....

Die Spektren sind zwar prima vista, soweit zumindest von Experten gesagt wurde, verwendbar , aber die Gewinnung ist mühsam. Das Halten eines Sternes auf dem 50 µm pinhole ist doch nicht so weinfach, vor Allem aber ist die fiberinjektion am Ausgang der 50 µm Faser schon recht ordentlich durch den jeweils gewählten Stern beleuchtet, der Übergang aber in die Faser scheint doch erhebliche Verluste zu erzeugen.....Das hängt , soweit ich über Pfingsten herausbekomemn habe sehr wesentlich vom Fokussierzustand des Teleskops ab, der sich offenbar leider nicht durch Beurteilung der Größe des Sternscheibchens auf dem Spiegel der fiberinjektion allein richtig beurteilen läßt....soweit jedenfalls meine Wahrnehmung nach zwei praktisch "durchgemachten" Nächten.

herzlicher Gruß

berthold
Quote:

Hallo Berthold,

tolle Spektren machst Du da. Bei den Sternspektren bin ich noch nicht ganz so weit, aber zu Deinem ThAr Spektrum kann ich vielleicht etwas beitragen.
Die hellen Linien, die Du da siehst, stammen fast alle von Argon, ich sehe nämlich die gleichen bei meiner Tantal Argon Lampe. Dass die so hell sind, kann verschiedene Gründe haben:
1. falsche Polung der Lampe, dann sind allerdings überhaupt keine Thorium Linien sichtbar.
2. zu kleiner Strom der Lampe. Bei höherer Stromstärke werden nämlich mehr Thoriumatome aus der Kathode herausgeschlagen und anschliessend innerhalb der Kathode zum Leuchten angeregt (durch Zusammenstösse mit Elektronen und Argonionen). Die Zunahme der Thoriumintensität mit der Stromstärke ist daher überproportional zur Stromstätrke, bis soviel Thorium in der Lampe herumfliegt, dass die Thoriumlinien durch Selbstabsorption nicht mehr stärker zum Leuchten gebracht werden. Allerdings sollte man das nicht übertreiben, sonst leidet die Lebensdauer der Lampe
3. Die Thoriumatome entstehen innerhalb der Kathode, die als Hohlzylinder ausgestaltet ist (deshalb heisst es auch Hohlkathodenlampe), falls Du am falschen Ort schaust, siehst Du ebenfalls nur die Thoriumatome, die sich dorthin verirrt haben. Wie Du das Licht aus der Lampe herausbekommst, hängt vom Typ der Lampe ab, bei meiner tritt die Strahlung durch ein Fenster am Ende aus, wo sie über einen Faserkollimator (10mm Brennweite) in die Faser eingekoppelt wird (im Bild rechts aussen sichtbar, mit Justiervorrichtung, welche relativ genau eingestellt werden muss). Bei Deiner Lampe, die ich nicht kenne, sieht das vielleicht etwas anders aus. Das Argon leuchtet fast überall, sowohl an der Kathode als auch an der Anode.

Vielleicht helfen Die meine Erklärungen, mehr Thorium und nicht nur Argon zu sehen.

Zum Juniper Power Supply. Das finde ich recht stark, für ein einfaches Power Supply 400 Pfund zu verlangen (auch wenn das Pfund nicht mehr ist, was es einmal war). Die Komponenten meines stabilisierten Netzgeräts kosten vielleicht etwa 50 Franken plus Preis für Kabel, Gehäuse etc.

Gruss, Martin





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PostPosted: 25. May 2010, 10:21:19 AM 
Hallo Berthold ,
das Netzteil hat ein mA Meter 0...30 mA. Handgeeicht , die roten Zahlen ..........
Grüße Wolfgang




In einer eMail vom 25.05.2010 09:50:52 W. Europe Daylight Time schreibt info@berthold-stober.de:
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HAllo Martin,

sehr nett von Dir, hier auf Dinge ausführlicher einzugehen, von denen Du zu recht vermutest, dass ich das Alles nicht weiß......Das Problem 1 ist, dass mir die KHL nicht gehört , sondern Lothar, da traue ich mich nicht recht "ordentlich aufzudrehen" Selbstverständlich muß ich mir selber so eine Lampe besorgen, weil ich sonst gar keine Chance habe weiter zu kommen......Wichtig für mich auch der Hinweis, dass DU das Netzteil aus England für überteuert hältst. Wolfgang Arnold, derjenige , der auch seinen lhires uns für die Teneriffacampagne um wr140 überließ - hat mir freundlicher Weise so ein Netzteil gebaut....jetzt muß ich mir halt noch die Lampe besorgen......Es scheint so zus ein, dass das Netzteil von Wolfgang kein Ampermeter drin hat. Ggf. müßte ich ihn fragen, ob ich das nachträglich einbauen kann, weil ich ja wissen müßte wie groß der aktuelle Lampenstrom ist.....

Die Spektren sind zwar prima vista, soweit zumindest von Experten gesagt wurde, verwendbar , aber die Gewinnung ist mühsam. Das Halten eines Sternes auf dem 50 µm pinhole ist doch nicht so weinfach, vor Allem aber ist die fiberinjektion am Ausgang der 50 µm Faser schon recht ordentlich durch den jeweils gewählten Stern beleuchtet, der Übergang aber in die Faser scheint doch erhebliche Verluste zu erzeugen.....Das hängt , soweit ich über Pfingsten herausbekomemn habe sehr wesentlich vom Fokussierzustand des Teleskops ab, der sich offenbar leider nicht durch Beurteilung der Größe des Sternscheibchens auf dem Spiegel der fiberinjektion allein richtig beurteilen läßt....soweit jedenfalls meine Wahrnehmung nach zwei praktisch "durchgemachten" Nächten.

herzlicher Gruß

berthold
:
Hallo Berthold,

tolle Spektren machst Du da. Bei den Sternspektren bin ich noch nicht ganz so weit, aber zu Deinem ThAr Spektrum kann ich vielleicht etwas beitragen.
Die hellen Linien, die Du da siehst, stammen fast alle von Argon, ich sehe nämlich die gleichen bei meiner Tantal Argon Lampe. Dass die so hell sind, kann verschiedene Gründe haben:
1. falsche Polung der Lampe, dann sind allerdings überhaupt keine Thorium Linien sichtbar.
2. zu kleiner Strom der Lampe. Bei höherer Stromstärke werden nämlich mehr Thoriumatome aus der Kathode herausgeschlagen und anschliessend innerhalb der Kathode zum Leuchten angeregt (durch Zusammenstösse mit Elektronen und Argonionen). Die Zunahme der Thoriumintensität mit der Stromstärke ist daher überproportional zur Stromstätrke, bis soviel Thorium in der Lampe herumfliegt, dass die Thoriumlinien durch Selbstabsorption nicht mehr stärker zum Leuchten gebracht werden. Allerdings sollte man das nicht übertreiben, sonst leidet die Lebensdauer der Lampe
3. Die Thoriumatome entstehen innerhalb der Kathode, die als Hohlzylinder ausgestaltet ist (deshalb heisst es auch Hohlkathodenlampe), falls Du am falschen Ort schaust, siehst Du ebenfalls nur die Thoriumatome, die sich dorthin verirrt haben. Wie Du das Licht aus der Lampe herausbekommst, hängt vom Typ der Lampe ab, bei meiner tritt die Strahlung durch ein Fenster am Ende aus, wo sie über einen Faserkollimator (10mm Brennweite) in die Faser eingekoppelt wird (im Bild rechts aussen sichtbar, mit Justiervorrichtung, welche relativ genau eingestellt werden muss). Bei Deiner Lampe, die ich nicht kenne, sieht das vielleicht etwas anders aus. Das Argon leuchtet fast überall, sowohl an der Kathode als auch an der Anode.

Vielleicht helfen Die meine Erklärungen, mehr Thorium und nicht nur Argon zu sehen.

Zum Juniper Power Supply. Das finde ich recht stark, für ein einfaches Power Supply 400 Pfund zu verlangen (auch wenn das Pfund nicht mehr ist, was es einmal war). Die Komponenten meines stabilisierten Netzgeräts kosten vielleicht etwa 50 Franken plus Preis für Kabel, Gehäuse etc.

Gruss, Martin










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