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BeitragVerfasst: 03. November 2012, 21:19:22 PM 
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Hallo zusammen, insbesondere die Faserspezialisten,

folgendes geht mir durch den Kopf:

Vor dem Fokus (Bild des Sterns) des Teleskops ist der Lichtstrahl konvergent entsprechend dem F# des Teleskops. Hinter dem Fokus dagegen divergent. Das sollte doch einen Einfluß haben auf die Menge des Lichts, die durch die Faser durchgeleitet wird (Effizienz).

Ist es deshalb sinnvoll so auf die Faser zu fokussieren, dass die Fokusebene des Tele kurz hinter der Faseroberfläche (Eintrittsblende) liegt, also das Licht noch konvergent eintritt? Natürlich nicht soweit entfernt, dass das defokussierte Sternbild nicht mehr in die Faser passt.

Gibt es dazu Erfahrungen?

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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BeitragVerfasst: 04. November 2012, 14:15:57 PM 
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Hallo Lothar!
Zitat:
Das sollte doch einen Einfluß haben auf die Menge des Lichts, die durch die Faser durchgeleitet wird (Effizienz).
Warum? Wie kommst Du darauf?

Thomas


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BeitragVerfasst: 05. November 2012, 14:57:08 PM 
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Beiträge: 3827
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Zitat:
Hallo Lothar!
Warum? Wie kommst Du darauf?
Thomas
Hallo Thomas,

vor dem Fokus hat doch das kegelförmige Strahlenbündel aus dem Teleskop konvergenten Verlauf mit einer bestimmten Öffnungszahl F#.
Hinter dem Fokus laufen die Strahlen mit dem gleichen Kegelöffnungswinkel -F# divergent auseinander. Treffen also mit einem anderen Winkel auf die innere Faseroberfläche bei ihrer ersten Spiegelung.

....Jetzt habe ich eine Skizze angefertigt und sehe auch, dass es wegen der Punktsymmetrie im Fokus keinen Einfluß haben sollte. Es ist lediglich die innere Fläche der Faser, wo erstmalige Totalreflexion auftritt, verschoben.


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FokuslageAmFasereintritt.jpg
FokuslageAmFasereintritt.jpg [ 20.71 KiB | 3128 mal betrachtet ]

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Herzliche Grüße / best regards

Lothar

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BeitragVerfasst: 05. November 2012, 17:06:48 PM 
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Registriert: 31. Juli 2006, 16:43:32 PM
Beiträge: 3466
In Wirklichkeit sollte die Faserapertur genau im Fokus liegen. Das Seeingscheibchen hat ja eine endliche Ausdehnung, die in der Größenordnung des Faserdurchmessers liegt. Jede Defokussierung verursacht dann potentiellen Lichtverlust.

Allerdings hat man hier eine gewisse Freiheit in der axialen Positioniergenauigkeit weil der Fokus nur bis zu einer Genauigkeit der freien Fokalzone bestimmt werden kann (siehe "kritische Fokalzone" in http://www.stsci.de/pdf/fokus_d.pdf).

Thomas


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