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 Betreff des Beitrags: Beta Lyrae
BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 00:00:39 AM 
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Hallo,

dieses Spektrum von Beta Lyrae habe ich mt dem Star Analyzer aufgenommen. Die H-alpha-Emissionslinie kann ich wohl ausmachen, aber das war's dann schon.:( . Was kann ich zur Kalibrierung heranziehen? Leider habe ich nichts Entsprechendes im Forum gefunden.


Dateianhänge:
Beta Lyrae-UTC-2010-9-19-19-16-43.jpg
Beta Lyrae-UTC-2010-9-19-19-16-43.jpg [ 38.12 KiB | 8152 mal betrachtet ]

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Gruss Jürgen
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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 10:30:52 AM 
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Hallo Jürgen
Der Peak am linken Rand stellt das Spektrum 0-ter Ordnung dar. Dies entspricht der Wellenlänge 0 A. Zwischen der Halpha-Emissionslinie = 6562,85 A und der 0 wird einfach linear unterteilt. Das ist alles!
Beste Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 10:34:20 AM 
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Hallo Christian,

da hätte ich eigentlich auch drauf kommen können. :oops:

Vielen Dank!

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Gruss Jürgen


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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 12:34:47 PM 
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Hallo Christian!
Zitat:
Der Peak am linken Rand stellt das Spektrum 0-ter Ordnung dar. Dies entspricht der Wellenlänge 0 A. Zwischen der Halpha-Emissionslinie = 6562,85 A und der 0 wird einfach linear unterteilt.
Ich wurde hier stutzig und mir ist nicht ganz klar, ob eine lineare Interpolarion zwischen zwei Ordnungen so wirklich geht. Die Dispersionsgleichung eines Gitters wird über die erste Ableitung der Gittergleichung nach der Wellenlänge berechnet und ergibt sich zu

.

Nun wirkt die Ordnung zwar offensichtlich linear, nicht aber . Dein Hinweis könnte vielleicht in erster Näherung bei niedriger Dispersion korrekt sein, doch eigentlich muss man die beiden Ordnungen getrennt betrachten.

Gruß, Thomas


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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 13:50:44 PM 
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Hallo Jürgen,

kannst ja mal noch Sterne aufnehmen, die mehrere Linien in Emission haben: P Cyg mit allen Balmer-Linien und einigen He-Linien oder gam Cas mit den Balmer-Linien.

Da kannst du möglicherweise mit diesen Linien (wenn sie zweifelsfrei erkennbar sind) eine schöne Kalibrierfunktion aufstellen.

Lieber Gruß
Lo

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Herzliche Grüße / best regards

Lothar

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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 14:08:23 PM 
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Hallo Jürgen

Bet Lyr ist ein B7 Stern und hat somit starke H und He Linien. Vor der Ha Linie befindet sich die Hb Linie, die dann auch in Emission ist. Außerdem ist das ein Binärsystem, also hast du Emission und Absorption. Ich habe die Hb-Linie mal markiert.

Weiter Möglichkeit wäre den ersten O2 Trog zu verwenden.

Im blaune sind weiter strake Absorptionen zu erkennen. Dabei könnte es sich um Si IV (4089 A), Hd (4102 A), Si II (4128 A) handeln, das sind drei, bei B Sternen im blauen markante Linien.


Dateianhänge:
beta_lyrae_utc_2010_9_19_19_16_43_762.jpg
beta_lyrae_utc_2010_9_19_19_16_43_762.jpg [ 24.04 KiB | 8110 mal betrachtet ]

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Daniel P. Sablowski

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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 14:13:13 PM 
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Hallo Jürgen

Außerdem noch eine Frage:

Was ist der Peak ganz ganz links? Eine weiter nullte Ordnung?
Falls ja, hast Du die hoffentlich nicht mit extrahiert.

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Daniel P. Sablowski

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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 14:27:37 PM 
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Hallo Jürgen,

so zum Spass:

Kannst du ein kleines Neonlämpchen in paar Meter Entfernung aufnehmen? Müsste auch gehen.

Oder 'ne Na-Dampflaterne an der Strasse oder eine Leuchtstoffröhre in großer Entfernung? Sind zwar keine tollen Eichlampen, aber immerhin, wenn sie schon mal Hg-Linien zeigen.

Lo

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Herzliche Grüße / best regards

Lothar

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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 18:21:13 PM 
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Hallo Jürgen,

ich verwende zur Kalibrierung von Staranalyzer-Spektren mit wenig ausgeprägten Linien zunächst mal die 0-te Ordnung und die O2-Linie bei 760nm. Diese ist meist sehr kräftig und in in allen Spektren sichtbar (ich meine auch in deinem). Wenn weitere Linien (z.b. H) identifizierbar sind, kann ich dann die erste Kalibrierung überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. Die damit erzielten Genauigkeiten reichen für die Aufgabenstellungen die mit dem Staranalyzer bearbeitet werden können meistens aus.

Viele Grüße
Roland


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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 18:26:31 PM 
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Hallo Thomas,
die weitere Rechnung findest Du im Anhang, da es mir nicht gelungen ist die Formeln im Text unterzubringen. Die Linearität ist zwar nur eine Näherung, aber für den Staranalyser mehr als ausreichend.
Viele Grüße
Christian


Dateianhänge:
Staranalyser_Dispersion.doc [17 KiB]
193-mal heruntergeladen
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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 18:46:23 PM 
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Hallo Christian,

das verstehe ich. In erster Näherung kann man alles linearisieren. Mir scheint jedoch, dass diese Näherung hier nicht ausreichend ist. Ich habe mal die einzelnen Distanzen in Jürgens Bild abgeschätzt. Wenn die rote Linie 6562 Angström representiert, endet die blaue Linie bei etwa 3700 Angström. Ist es wirklich so, dass der Spektrograph bzw. seine Optiken und die CCD erst bei 3700 Angström dicht machen?


Dateianhänge:
bl.jpg
bl.jpg [ 10.36 KiB | 8080 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 19:42:04 PM 
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Hallo Thomas,

ab 370nm ist schon möglich - vgl. anhängendes Spektrum von Wega (ohne Apparatekorrektur).

Grüße
Roland


Dateianhänge:
b_wega_2x_1000f10_slong_2_65x0011.jpg
b_wega_2x_1000f10_slong_2_65x0011.jpg [ 69.8 KiB | 8068 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 19:57:36 PM 
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Hm, das ist ja hochinteressant. Dann kann man hier also noch linearisieren. Das hätte ich nicht erwartet.


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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 20:02:57 PM 
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Zitat:
Hallo Christian!
Zitat:
Der Peak am linken Rand stellt das Spektrum 0-ter Ordnung dar. Dies entspricht der Wellenlänge 0 A. Zwischen der Halpha-Emissionslinie = 6562,85 A und der 0 wird einfach linear unterteilt.
Ich wurde hier stutzig und mir ist nicht ganz klar, ob eine lineare Interpolarion zwischen zwei Ordnungen so wirklich geht. Die Dispersionsgleichung eines Gitters wird über die erste Ableitung der Gittergleichung nach der Wellenlänge berechnet und ergibt sich zu

.

Nun wirkt die Ordnung zwar offensichtlich linear, nicht aber . Dein Hinweis könnte vielleicht in erster Näherung bei niedriger Dispersion korrekt sein, doch eigentlich muss man die beiden Ordnungen getrennt betrachten.

Gruß, Thomas
Hi Thomas,

For the Star Analyser is only about 5 deg so 1/cos is ~ 1.004. close enough to 1 not to worry about.

The easiest way to calibrate the Star anlyser is to point it at an A star like Vega and use the Balmer lines as a "standard lamp". You can also get the focus right before moving to the target and even use it to calculate the instrument response. Three uses for the price of one :-)

Robin


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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 20:11:55 PM 
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Hallo Thomas,
ich verstehe Deinen Einwand nicht ganz. Über die Ausgangsformel sind wir uns doch einig? Der Linearisierungsfehler steigt mit zunehmender Wellenlänge. Nehmen wir Halpha = 656,3 nm = 656,3 * 10^-9 m.
labda^3/6 = 4,712*10^-20. Das kann man doch vernachlässigen! Da die Reihe alternierende Glieder hat, wird hier der absolute Fehler nach oben abgeschätzt.
Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 20:40:55 PM 
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Mir ist im obigen Beitrag ein Fehler unterlaufen. Bitte entschuldigt und vergesst den Mist!
So ist es richtig:
beta = Bogenmaß = ca 6mm von Halpha entfernt (Schätzung).
(6*10^-3)^3/6 = 3,6*10^-8 m = 36 nm. Das kann man wohl vergessen
Gruß
Christian


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BeitragVerfasst: 04. Oktober 2010, 23:19:38 PM 
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Hallo,

vielen Dank für Euere Tipps. Das werde ich jetzt mal ausprobieren.

Zitat:
Bet Lyr ist ein B7 Stern und hat somit starke H und He Linien. Vor der Ha Linie befindet sich die Hb Linie, die dann auch in Emission ist. Außerdem ist das ein Binärsystem, also hast du Emission und Absorption. Ich habe die Hb-Linie mal markiert.

Weiter Möglichkeit wäre den ersten O2 Trog zu verwenden.

Im blaune sind weiter strake Absorptionen zu erkennen. Dabei könnte es sich um Si IV (4089 A), Hd (4102 A), Si II (4128 A) handeln, das sind drei, bei B Sternen im blauen markante Linien.
Zitat:
Was ist der Peak ganz ganz links? Eine weiter nullte Ordnung?
Falls ja, hast Du die hoffentlich nicht mit extrahiert.
Nein, das ist ein Artefakt und stammt von der Bildbearbeitung mit Gimp.
Zitat:
Kannst du ein kleines Neonlämpchen in paar Meter Entfernung aufnehmen? Müsste auch gehen. .....Da kannst du möglicherweise mit diesen Linien (wenn sie zweifelsfrei erkennbar sind) eine schöne Kalibrierfunktion aufstellen.
das habe ich heute mal gemacht. Bild siehe unten. Das Neon-Lämpchen habe ich nicht mit dem Teleskop aufgenommen, sondern im Keller mit derselben Aufnahmekonfiguration(Kamera<--StarAnalyzer<--Reducer), und einem Objektiv.
Zitat:
ich verwende zur Kalibrierung von Staranalyzer-Spektren mit wenig ausgeprägten Linien zunächst mal die 0-te Ordnung und die O2-Linie bei 760nm. Diese ist meist sehr kräftig und in in allen Spektren sichtbar (ich meine auch in deinem). Wenn weitere Linien (z.b. H) identifizierbar sind, kann ich dann die erste Kalibrierung überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. Die damit erzielten Genauigkeiten reichen für die Aufgabenstellungen die mit dem Staranalyzer bearbeitet werden können meistens aus.


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Beta Lyrae-Neon-Spektrum.jpg
Beta Lyrae-Neon-Spektrum.jpg [ 2.49 KiB | 8040 mal betrachtet ]

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Gruss Jürgen
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BeitragVerfasst: 05. Oktober 2010, 09:39:03 AM 
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Hallo Jürgen,
machen wir es etwas genauer:
lambda=750 nm, n=1, d=0,01mm=10000nm
d. h.
sin phi =750/10000=0,075
phi = 0,07507 (Bogenmass)
(phi^3)/6 = 7,05*10^-5
d. h. der qubische Term bedeutet einen relativen Fehler von weniger als 1%0, was bei einer Spektrumslänge von 5 mm 5 mü, also knapp 1 Pixel ausmacht. Größere Wellenlängen kann man ohnehin nicht messen, da dort bereits das sichtbare Spektrum 2. Ordnung beginnt.
Bei Halpha = 656 nm ergibt sich ein relativer Fehler von max. 0,72 %0., was unter der oben gemachten Annahme ca. 0,5 Pixel bedeutet.

Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 05. Oktober 2010, 22:04:14 PM 
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Hallo Christian,
Zitat:
Bei Halpha = 656 nm ergibt sich ein relativer Fehler von max. 0,72 %0., was unter der oben gemachten Annahme ca. 0,5 Pixel bedeutet.
vielen Dank erneut. Ich schätze, mit dem Fehler kann ich leben. :lol:

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Gruss Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Beta Lyrae
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2010, 21:11:05 PM 
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Hallo Gemeinde,

warum in die Ferne schweifen: Wega als A0V-Stern hat so was von breiten
H-Linien, was besseres gibt es zum niedrig-R-Beobachten gar nicht.

Grüße
Thomas

Daniel Sablowski schrieb:
Zitat:
Hallo Jürgen

Bet Lyr ist ein B7 Stern und hat somit starke H und He Linien. Vor der
Ha Linie befindet sich die Hb Linie, die dann auch in Emission ist.
Außerdem ist das ein Binärsystem, also hast du Emission und
Absorption. Ich habe die Hb-Linie mal markiert.

Weiter Möglichkeit wäre den ersten O2 Trog zu verwenden.

Im blaune sind weiter strake Absorptionen zu erkennen. Dabei könnte es
sich um Si IV (4089 A), Hd (4102 A), Si II (4128 A) handeln, das sind
drei, bei B Sternen im blauen markante Linien.


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Daniel Sablowski

Die Frage nach dem "Warum" ist der Motor der Wissenschaft und den
Treibstoff stellt die Neugier.

www.hobbysternwarteploesen.de <http://www.hobbysternwarteploesen.de>
www.sternwarte.uni-erlangen.de <http://www.sternwarte.uni-erlangen.de>





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BeitragVerfasst: 29. Oktober 2013, 12:19:04 PM 
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Wohnort: 66907 Glan-Münchweiler
Lieber Martin, lieber Otmar,

so, jetzt ist das Spektrum von beta lyrae so gut reduziert, wie ich es derzeit maximal machen kann. Hierfür habe ich für die Unterstützung durch Martin Dubs zu danken.

Insbesondere habe ich jetzt die instrumentelle reponse bestimmt und diese auch mit in die Reduktion einbezogen, so dass ich davon ausgehen kann, dass wohl die meisten Artefakte aus dem Spektrum entfernt wurden. In dem Plot sieht man einen “Buckel” im Continuum so bei 5680, der nunmehr dann als “echt” angesehen werden müsste. Was haltet ihr bitte davon ?

Das Spektrum wurde 8x240sec belichtet, das S/N liegt so bei 130

berthold


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Beta_lyrae131024_reponse.fit [30.94 KiB]
141-mal heruntergeladen
beta_lyr_helium_131024.png
beta_lyr_helium_131024.png [ 5 KiB | 6054 mal betrachtet ]
betalyrae_131024_full.png
betalyrae_131024_full.png [ 6.08 KiB | 6054 mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Oktober 2013, 18:57:15 PM 
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Registriert: 13. August 2009, 17:04:50 PM
Beiträge: 265
Wohnort: Maienfeld, Schweiz
Hallo Berthold,

Da Du mich schon liebenswürdigerweise erwähnst, hier mein Kommentar:
Du hast Dir da ein schwieriges Thema ausgesucht, die Bestimmung der Instrument Response von Echelle Spektren. Da haben sich auch schon viele Profis die Zähne daran ausgebissen. Im Prinzip hast Du vermutlich alles richtig gemacht. Der Teufel steckt aber wie immer im Detail. Woran es liegt, kann ich nicht sagen, aber der Buckel ist kaum real, wie z.B. ein Vergleich mit einem Spektrum von Chr. Buil aus der Bess database zeigt. Mit der niedrigen Auflösung ist die Normierung viel einfacher und da sieht man, wie erwartet, keinen Buckel:

Gruss, Martin


Dateianhänge:
Dateikommentar: Christian Buil CN212 ALPY600 ATIK640EX, BESS database
betLyr Builsp_0095913.png
betLyr Builsp_0095913.png [ 3.1 KiB | 6029 mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Beta Lyrae
BeitragVerfasst: 06. März 2018, 16:03:14 PM 
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Beiträge: 1357
Hallo,
hier ist ein neues Paper über beta Lyrae:
https://arxiv.org/pdf/1803.01244.pdf
Es wird über BRITE-Messungen berichtete.
Viele Grüße
Christian


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