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Beim Südbrandenburger Sternfreundetreff hatte ich meinen 4-Zoll-Refraktor dabei. Nach Ende der Dämmerung versuchte ich zunächst, den Kometen C/2016 N6 (Panstarss) zu sehen. Ich war mir mit Robert einig: das ist nichts für Anfänger. Dennoch sahen wir ihn, 12m3. Sehr anschaulich vorgeführt wurde mir wieder, wie schwer Kometen im Vergleich zu Galaxien zu sehen sind, ich hatte einige dieser Helligkeit vor dem Rohr. Übrigens alles Vorschläge von Robert.
Ich begann mit dem schönen Paar NGC 4145/51. Die nördliche schien mir auf den ersten Blick serh matt, aber später sah ich sogar Andeutungen der Spiralarme. Die südliche hat einen hellen Kern und ist prinzipiell viel einfacher. Die große Halo erfordert jedoch Aufmerksamkeit.
NGC 6786/8 durchdringen sich teilweise, das Paar gehört in die Arp-Galerie. Hier war der Blick im Refraktor etwas enttäuschend, ich sah nur einen matten Fleck, keine zwei Objekte.
A interessantesten war das Galaxienquartett um NGC 4169 "the box". Ich sah drei der Galaxien. 4169 war auffallend, 4174 erforderte etwas Konzentration und 4175 war schwierig. NGC 4173 sah ich nicht.
Zum Schluss sah ich mir den Planetarischen Nebel NGC 6210 an, den sog. Schildkrötennebel. Der ist sehr sehr hell und kann hoch vergrößert werden. Ich war bei knapp 300x. Das Bild war nicht gestochen scharf, zum Teil lag das am Objekt und zum Teil wohl auch an der hohen Vergrößerung. Dennoch sah ich einiges schildkrötenhafte.
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_________________ Uwe Pilz, Fachgruppen Kometen und Astrophysik/Algorithmen.
Oft benutzte Instrumente: Fujinon 16x70 FMT-SX-2, TMB Apo 105/650, Skywatcher Evostar 120/900 ED, Ninja Dobson 320/1440, Smartscope Dwarf-3
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