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BeitragVerfasst: 27. Juni 2021, 10:01:29 AM 
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Registriert: 30. August 2017, 16:42:00 PM
Beiträge: 54
Wohnort: Eglisau, Schweiz
Hallo Sonnenbeobachter

Wir benutzen auf der Sternwarte in Bülach, Schweiz, zwei H-alpha-Filter von Daystar. Die Filter mit einem Durchmesser von 32mm wurden etwa 1988 gebaut und funktionierten jahrelang gut. Nachdem Defekte aufgetreten waren, liessen wir sie 2016 von DayStar erneuern, worauf sie wieder funktionierten. Doch nun zeigen sich bereits wieder starke Schäden: der 0.5A-Filter zeigt starke Schlierenbildung zwischen den Schichten, der 0.65A-Filter zeigt aufgehellte Zonen - siehe Fotos. DayStar behauptet, die Schäden seien durch Öffnen der Filter entstanden. Wir haben die Filter allerdings nie geöffnet und stets bei kontrollierten Temperaturen gelagert. Wir fragen uns, ob sich eine erneute teure Reparatur durch DayStar lohnt, oder ob wir trotz der hohen Kosten auf neue Filter setzen sollten. Welche Erfahrungen habt ihr mit der «Langlebigkeit» von H-Alpha-Filtern von DayStar oder anderer Hersteller gemacht? Für Ratschläge sind wir dankbar.

Beste Grüsse,
Stefan Meister


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BeitragVerfasst: 27. Juni 2021, 16:47:37 PM 
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Meister
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Registriert: 20. Januar 2013, 20:03:54 PM
Beiträge: 1179
Wohnort: Leipzig
Es gibt ja die Probleme mit den rostenden Filter der Ha-Teleskope, wobei das nicht die Ha-Filter sind. Ich habe auch einen Natrium-Linienbandfilter hier, der starke Degradationserscheinungen hat, jeweils vom Rand ausgehend.

DIe Ursach ebesteht darin, dass zumindest in meinen Fällen Silber als Bedampfungsmaterial benutzt wirde. Und das ist nun mal für Schwefelwasserstoff anfällig und hält nicht ewig.

Vielleicht kann Beloptik helfen.

https://beloptik.de/

_________________
Uwe Pilz, Fachgruppen Kometen und Astrophysik/Algorithmen.
Oft benutzte Instrumente: Swarovski SLC 7x50B, Fujinon 16x70 FMT-SX-2, TMB Apo 105/650, Skywatcher Evostar 120/900 ED, Ninja Dobson 320/1440


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