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 Betreff des Beitrags: Erste Tests am Spektrograph
BeitragVerfasst: 04. April 2008, 16:27:33 PM 
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Registriert: 17. Dezember 2006, 15:08:21 PM
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Hallo Thomas,
Zitat:
Zitat:
Ich habe mich nur gefragt, ob es in diesem Fall überhaupt Sinn mach, die
FWHM der Linie über einen Gauss-Fit des ganzen Linienprofils zu bestimmen.
Ja, das frage ich mich auch. Wenn das Bildverarbeitungsprogramm einen
Gauß fittet, stehen ihm bei optimaler 2-Pixel-Auflösung nur diese beiden
pixel als Stützstellen zur Verfügung. Ich weiß schlicht nicht mehr, wie
ich das früher an der Uni gemacht habe. Otmar, was sagst Du dazu?
Wenn Du genug S/N hast, hast Du mehr als zwei Pixel. Der Gauß hat ja
auch noch Flügel. Ein Gaußfit ist da vielleicht nicht mehr so genau,
aber auf jeden Fall noch sinnvoll, zumindest wenn es richtig gemacht wird.

Herzliche Grüße,
Otmar


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BeitragVerfasst: 04. April 2008, 17:03:38 PM 
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Registriert: 09. August 2006, 11:20:01 AM
Beiträge: 199
Hallo zusammen,

was ich meinte, ist die folgende Situation:
Ein Spalt von Ausdehnung Null würde wohl durch Faltung mit dem Apparateprofil auf eine Gauss-Kurve abgebildet, richtig? Mein Spalt ist aber deutlich grösser als Null, nach der Faltung kommt eben so ein Kastenprofil mit "Gauss-Rändern" heraus, wie Lothar geschrieben hat.
Ich denke nun, dass es vielleicht nicht Sinn macht, dieses Kastenprofil mit einer Gaussfunktion zu fitten, um die FWHM zu bestimmen. Oder mache ich einen Denkfehler?

Beste Grüsse,

Peter


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BeitragVerfasst: 04. April 2008, 17:07:02 PM 
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Hallo Peter und ...,

ich benutze für meine Radialgeschwindigkeitsmessungen das 2400er Gitter mit 0,117 A/Pix Dispersion. Wegen der auflösungsbestimmenden Spaltbreite von knapp 40 um bei 9x9 (um)² Pix. hat die Spaltabbildung (Neonlinie oder terr. Wasserlinie) eine FWHM von ca. 4 Pix. (>2faches oversampling im Vergleich zu Nyquest)
Damit kann ich eine solche Linie mit 5 oder 6 Pixeln gaussfitten, ohne den Linienfuß mit einbeziehen zu müssen. Also bleibe ich in dem Teil der Linie (2/3 vom Minimum aus gesehen), die noch am besten einem Gaussprofil entspricht.

Scheint mir recht optimal zu sein.

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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BeitragVerfasst: 04. April 2008, 17:29:33 PM 
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Wohnort: 68163 Mannheim
Zitat:
Ich denke nun, dass es vielleicht nicht Sinn macht, dieses Kastenprofil mit einer Gaussfunktion zu fitten, um die FWHM zu bestimmen. Oder mache ich einen Denkfehler?
ne, Peter, das macht keinen Sinn.
Du könntest deine Aufnahmen mit 2x2 oder 3x3 oder noch mehr binnen oder eine CCD mit größeren Pixeln verwenden.

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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BeitragVerfasst: 05. April 2008, 18:22:26 PM 
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Registriert: 09. August 2006, 11:20:01 AM
Beiträge: 199
Hallo Lothar
Zitat:
Du könntest deine Aufnahmen mit 2x2 oder 3x3 oder noch mehr binnen oder eine CCD mit größeren Pixeln verwenden.
Ja, du hast Recht, Binning ist sicher eine gute Idee. Allerdings kann ich mit der DSLR nur Softwarebinning vornehmen.

Beste Grüsse,

Peter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05. April 2008, 22:14:30 PM 
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Registriert: 01. August 2006, 16:08:56 PM
Beiträge: 3866
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Zitat:
Ja, du hast Recht, Binning ist sicher eine gute Idee. Allerdings kann ich mit der DSLR nur Softwarebinning vornehmen.
Hi Peter,
also wenn ihr später am Teleskop arbeitet, wäre eine CCD mit sehr großen Pixeln wohl sinnvoll. So eine Art St6 mit größerem Chip. Also CCD-Pixel mit 25 oder noch mehr um Pixelbreite in Dispersionsrichtung. Die CCD sollte eben den optischen Eigenschaften des Spektrographen angepaßt sein.

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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