Hallo Robert,
Zitat:
ich hät mir zwei dinge vorgestellt:
1. ein kleines handspektroskop zum durchschauen und/oder
2. ein gerät das dass spektrum auf seidenpapier (oder was anderes)
wirft damit mehrere leute gleichzeitig beobachten können.
Da ist der Staranalyser eher ungeeignet. Es gibt bei z.B. Edmunds
Gitterfolie, die ist dafür besser (weil höherdispersiv - mehr Linien pro
mm). Kostet quasi nix.
Zitat:
ach ja beobachten will ich damit nur Künstliche lichtquellen
(Leuchtstoffröhren,etc.) und die sonne (!!natürlich nur ohne Optik!!)!
Im Prinzip müßte so was wie ein Spalt (zwei Rasierklingen) vor einem
langen Papprohr ausreichen. Auf der anderen Seite natürlich das Gitter.
Muss ich gleich mal selbst bauen...
Zitat:
und eine frage hätt ich auch gleich die den nächtlichen einsatz
betrifft, auch wenns nicht ganz in diesen zweig passt:
wie wähle ich die Belichtungszeit bei spektren aus? gibts da
irgendwelche kennzeichen ab wann die belichtungszeit zu viel/wenig ist?

: Wenn die Pixel überlaufen, war es zuviel.
Im Ernst: Wenn Du "satt" über dem Rauschen Deiner Kamera bist, d.h. Dein
S/N hoch ist, reicht es. Bei hellen Sternen mußt Du beim Staranalyser
aber schon eher ein Filter anbringen, um nicht zu schnell vollzulaufen.
Zitat:
und da gäb es einen 11mag stern der meine interesse auf sich gezogen
hat kann ich den mit 8"f/5 noch spektroskopieren?
Kein Thema!!! Belichtungszeit ist im Notfall alles, was Du spendieren musst.
Gruß
Thomas