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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 15. Februar 2010, 10:26:13 AM 
Frage all alle,
kann die HKL Lampe auch mit Wechselspannung betrieben werden oder ist es absolut notwendig Gleichspannung zu verwenden ?
Ich bin noch damit beschäftigt eine Spannungsvesorgung mit regelbarer Stromstärke zu entwerfen ohne die schaltbaren Hochleistungswiederstände verwenden zu müssen.
Ich habe aber keine Lampe zum testen .Vielleicht kann mir Lothar eine leihweise zur Verfügung stellen.

Grüße Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 15. Februar 2010, 11:00:55 AM 
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Hallo Wolfgang,

das kann ich auch machen. Erbitte nochmals Deine Adresse. Ich warte bis Mittwoch, bis dahin soll Lothar sagen, ob er damit einverstanden ist, wenn beide so eone Lampe losschicken, wäre das unnötig.

beste Grüße
berthold
Zitat:
----- Original Message -----
From: Wolfgang Arnold ([email]To: fg-spek-tech@fg-vds.de (fg-spek-tech@fg-vds.de)
Sent: Monday, February 15, 2010 9:27 AM
Subject: [fg-spek] Re: Netzteil für HKL Lampe


Frage all alle,
kann die HKL Lampe auch mit Wechselspannung betrieben werden oder ist es absolut notwendig Gleichspannung zu verwenden ?
Ich bin noch damit beschäftigt eine Spannungsvesorgung mit regelbarer Stromstärke zu entwerfen ohne die schaltbaren Hochleistungswiederstände verwenden zu müssen.
Ich habe aber keine Lampe zum testen .Vielleicht kann mir Lothar eine leihweise zur Verfügung stellen.

Grüße Wolfgang





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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 15. Februar 2010, 13:34:13 PM 
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Zitat:
kann die HKL Lampe auch mit Wechselspannung betrieben werden oder ist es absolut notwendig Gleichspannung zu verwenden ?
Hallo Wolfgang,

ja, die muss mit Gleichspannung betrieben werden, damit die Hohlkathode ihre Betriebstemperatur aufrecht erhält. Dort verdampfen Kleinstmengen der Zusatzelemente, die dann ihr Spektrum emittieren sollen. Bei Wechselspannung kann das nicht einwandfrei funktionieren.
Zitat:
Ich habe aber keine Lampe zum testen .Vielleicht kann mir Lothar eine leihweise zur Verfügung stellen.
Kann ich gerne tun. Ich habe etwa 15 oder 20 solcher Lampen, die ich aber großteils nicht zünden kann, weil ihre Zündspannung über 230 V liegt. Deshalb konnte ich sie bisher nicht testen und möchte sie deshalb auch noch nicht verschenken, weil ich eben selbst noch nicht weiß, welche davon ich für einen Echellespek verwenden kann. Bisher habe ich nur doppelt vorhandene verschenkt.

Gib mir deine Adresse (email).

Lieber Gruß
Lo

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Lothar

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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 16. Februar 2010, 11:15:25 AM 
Hallo Lothar ,
hier meine Adresse:
Wolfgang Arnold
Burggraben 3
61206 Wöllstadt


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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 16. Februar 2010, 11:24:39 AM 
Hallo Berthold ,
Lothar schickt mir eine Lampe zum Testen das langt..
Grüße Wolfgang

In einer eMail vom 15.02.2010 10:01:12 W. Europe Standard Time schreibt
Zitat:
Hallo Wolfgang,

das kann ich auch machen. Erbitte nochmals Deine Adresse. Ich warte bis Mittwoch, bis dahin soll Lothar sagen, ob er damit einverstanden ist, wenn beide so eone Lampe losschicken, wäre das unnötig.

beste Grüße
berthold


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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 19. Februar 2010, 16:49:57 PM 
Hallo Lothar ,
die Lampe ist heute angekommen.Hast Du die Sockelbelegung greifbar ?Ich finde nichts darüber im Internet.

Welcher Stift ist plus und welcher minus ?
Grüße Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 19. Februar 2010, 18:47:49 PM 
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Zitat:
Welcher Stift ist plus und welcher minus ?
Hi Wolfgang, siehe PN.
Lo

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Lothar

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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 20. Februar 2010, 11:00:21 AM 
Was bedeutet PN ?
Wolfgang





In einer eMail vom 19.02.2010 17:47:54 W. Europe Standard Time schreibt :
Zitat:
Wolfgang Arnold hat Folgendes geschrieben: Welcher Stift ist plus und welcher minus ?

Hi Wolfgang, siehe PN.
Lo



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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 20. Februar 2010, 19:40:13 PM 
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Zitat:
Was bedeutet PN ?
Hi Wolfgang,

PN heisst "persönliche Nachricht" hier im Forum, siehe ganz oben, da gibt es ein link auf dieser Seite, wo es heisst"Sie haben (k)eine neuen Nachrichten". Dort findest du meine Nachricht (die sonst hier im Forum ja niemanden interessiert).

Lieber Gruß
Lo

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Lothar

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 Betreff des Beitrags: HKL-Vorschaltgerät
BeitragVerfasst: 20. Februar 2010, 22:02:50 PM 
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Hallo Wolfgang,

habe auch mal ein HKL Vorschaltgerät zusammengelötet. Kann damit alle noch so hartnäckigen HKL's zünden und dabei die Helligkeit ein wenig herunterregeln.

Grüße Tobias


Dateianhänge:
HKL_VSG.png
HKL_VSG.png [ 29.96 KiB | 32056 mal betrachtet ]
VSG.png
VSG.png [ 334.06 KiB | 32056 mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 22. Februar 2010, 10:45:55 AM 
Hallo Tobias ,
das ist ja richtig professionel geworden.Da kann ich nicht mithalten mit meinen fliegenden Aufbau.
Grüße Wolfgang




In einer eMail vom 20.02.2010 21:03:00 W. Europe Standard Time schreibt bua79@web.de:
Zitat:
Hallo Wolfgang,

habe auch mal ein HKL Vorschaltgerät zusammengelötet. Kann damit alle noch so hartnäckigen HKL's zünden und dabei die Helligkeit ein wenig herunterregeln.

Grüße Tobias



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 Betreff des Beitrags: Re: HKL-Vorschaltgerät
BeitragVerfasst: 21. Januar 2012, 20:14:36 PM 
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Zitat:
Hallo Wolfgang,

habe auch mal ein HKL Vorschaltgerät zusammengelötet. Kann damit alle noch so hartnäckigen HKL's zünden und dabei die Helligkeit ein wenig herunterregeln.

Grüße Tobias
Hallo Tobias,
zu Deinem Schaltplan habe ich einige Fragen:
1. Welche Selbstinduktivität hat TR2?
2. Welche Spannung muß C1 aushalten? Handelt es sich um einen Elektrolytkondensator?
3. Welche Sperrspannung benötigt der Gleichrichter? Da die HKL mit einer höheren Spannung betrieben wird als die üblichen 230 V, kann ich mir vorstellen, daß die normale Sperrspannung von 400 V nicht ausreicht.
Viele Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Januar 2012, 21:34:41 PM 
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Hi Christian,

1. Welche Selbstinduktivität hat TR2?

Kann ich Dir im Moment nicht beantworten. Unter folgendem Link findest Du aber ein paar Daten. Habe gerade bemerkt, dass die 12,5VA nicht stimmen.

http://www.conrad.de/ce/de/product/507563/TRAFO-12V-1VA

2. Welche Spannung muß C1 aushalten? Handelt es sich um einen Elektrolytkondensator?

Es handelt sich hierbei um einen Folienkondensator mit 1250V =

http://www.conrad.de/ce/de/product/4565 ... Detail=005

3. Welche Sperrspannung benötigt der Gleichrichter? Da die HKL mit einer höheren Spannung betrieben wird als die üblichen 230 V, kann ich mir vorstellen, daß die normale Sperrspannung von 400 V nicht ausreicht.

Soviel ich noch weiß waren das um die 600V.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Antworten behilflich sein.

Viele Grüße
Tobias

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BeitragVerfasst: 22. Januar 2012, 10:31:12 AM 
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Hi Tobias

Wirklich saubere Arbeit !! Sehr toll !!

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Daniel P. Sablowski

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BeitragVerfasst: 22. Januar 2012, 15:18:33 PM 
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Hallo Tobi,

was kosten denn die Teile alle zusammen? So etwa?

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Lothar

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BeitragVerfasst: 22. Januar 2012, 17:14:16 PM 
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Zitat:
Hallo Tobi,

was kosten denn die Teile alle zusammen? So etwa?
Hallo Lothar,
lt Conrad-Katalog wird der Gesamtpreis irgendwo zwischen 50,- und 100,- EUR liegen. Ich habe mal wegen der HKL im Internet recherchiert und bin dabei auf folgende Seite gestoßen:

http://www.merzbrothers.at/docs/Hohlkat ... 200708.pdf

Dort werden HKLs ab 200,- EUR angeboten, z. B. Ba mit Ar-Füllung. Ich frage mich, welche Elementkombination für unsere Zwecke am zweckmäßigsten ist. Dort werden Kombinationen mit bis zu 4 Elementen plus Füllgas angeboten. Da mir die im Lhires eingebaute Ne-Lampe auf Dauer zu wenig ist und bei Kälte nicht in der Endstellung über dem Spalt bleibt, mache ich mir so langsam Gedanken, wie man den Spektralbereich erweitern kann.
Wie hoch ist eigentlich die Zündspannung? Hängt die von den verwendeten Elementen ab?
Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 22. Januar 2012, 20:31:29 PM 
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Zitat:
Ich habe mal wegen der HKL im Internet recherchiert und bin dabei auf folgende Seite gestoßen:

http://www.merzbrothers.at/docs/Hohlkat ... 200708.pdf

Dort werden HKLs ab 200,- EUR angeboten, z. B. Ba mit Ar-Füllung.
Hallo Christian,

solche HKL's kann man in chemischen Analytiklabors auch umsonst bekommen. Dort fallen sie als "Abfall" an. Ich habe noch einige, die sind aber mit Ne gefüllt. Ar ist besser. Ich kann dir durchaus eine schicken. Allerdings sind sie gerade alle bei Daniel S. zum Durchmessen mit dem Echelle.
Siehe auch: http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... hlight=hkl

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Lothar

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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 18:11:45 PM 
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Hallo Lothar,
zunächst mal vielen herzlichen Dank für Dein Angebot. Ich werde gerne davon Gebrauch machen. Jedoch habe ich mir ein anderes Konzept zur Einleitung des Kalibrierlichtes überlegt, da ich vor dem Rumbasteln im Inneren des Lhires eine gewisse Scheu habe. Nach einiger Überlegung ist mir folgende Lösung eingefallen:
Zwischen Lhires und Teleskopadapter montiere ich einen zusätzlichen Ring von 10-15 mm Dicke mit sechs Bohrungen in Längsrichtung, um mit entsprechend längeren Schrauben den Adapter wieder befestigen zu können. Zusätzlich bekommt der Ring eine Bohrung in Radialrichtung, durch die dann der LWL gesteckt wird. Am Ende des LWL befindet sich eine Mikrolinse, die das Licht in Richtung Lhires abstrahlt. Vor der Aufnahme des Spektrums wird dann der LWL soweit herausgezogen, daß er nicht mehr im Lichtweg ist. Ich sehe hier folgende Vorteile:
1. Das Kalibrierlicht kommt aus der selben Richtung wie der Stern und erleichtert damit das Auffinden des Spalts.
2. Die Ungenauigkeit bei Benutzung der eingebauten Neonlampe durch eine nicht genau definierte Position über dem Spalt wird vermieden.
3. Leichtes Wechseln der Lichtquelle.
4. Nur geringen Einfluß auf die Statik des Gesamtsystems.
5. Die Neonlampe steht immer noch zur Verfügung.
6. Es dürfte nicht allzuschwer sein, dies mir einer Fernbedienung auszustatten.
Mein einziges einzige Problem dabei ist -wie ich hoffe-, ob eine HKL genügend Licht abgibt, da sich der Lichtstrahl nach Austritt aus der Mikrolinse bis zum Spalt verbreitert.
Was meint Ihr dazu?
Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 18:21:22 PM 
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Zitat:
Nach einiger Überlegung ist mir folgende Lösung eingefallen: ....
Hallo Christian,

schöner Einfall :P
Aber:
1. Der Abstrahlpunkt des LWL muß auf der opt. Achse des Teleskops liegen (wo auch dein Objektstern liegen sollte). Das Licht darf nicht "schräg" in den Spalt einfallen, sonst kann es Verschiebungen der HKL-Linien relativ zum Sternspektrum geben.
2. Das Licht der HKL's ist wirklich schwach. Deshalb musste ich nach anfänglichen einfacheren Versuchs-Anordnungen für das HKL-Licht jeweils eine Projektionsoptik bauen, zum Einspeisen in den LWL und für das Auskoppeln (möglichst viel Licht der HKL in den LWL und dieses dann auf den Spalt konzentrieren).
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... php?t=3369

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Lothar

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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 18:48:54 PM 
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Zitat:
Aber:
1. Der Abstrahlpunkt des LWL muß auf der opt. Achse des Teleskops liegen (wo auch dein Objektstern liegen sollte). Das Licht darf nicht "schräg" in den Spalt einfallen, sonst kann es Verschiebungen der HKL-Linien relativ zum Sternspektrum geben.
2. Das Licht der HKL's ist wirklich schwach. Deshalb musste ich nach anfänglichen einfacheren Versuchs-Anordnungen für das HKL-Licht jeweils eine Projektionsoptik bauen, zum Einspeisen in den LWL und für das Auskoppeln (möglichst viel Licht der HKL in den LWL und dieses dann auf den Spalt konzentrieren).
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... php?t=3369
Vielen Dank für Dein Lob, Lothar!
Pnkt 1 ist völlig klar, die Kalibrierung des Lichtwellenleiters muß stimmen, worin ich aber kein so großes Problem sehe. Die Zeichnung ist nur schematisch zu verstehen. Ich will den LWL in ein Röhrchen stecken, das paßgenau in die Bohrung passt. Dann muß lediglich der Stopper oben richtig positioniert werden. Damit und mit entsprechender Drehung um die Bohrachse kann ich kleine Abweichnungen der Mikrolinse von der Bohrrichtung ausgleichen.
Punkt 2 ist das Problem. ich denke an einen LWL FTB 8 oder FTFM2 von SUNX (Panasonic) mit der Mikrolinse FXSV1, die lt Herstellerangaben eine Reichweite von 530 mm bzw. 600 mm im roten Bereich hat. Die Projektionsoptik ist also damit bereits enthalten. Im grünen Bereich ist die Reichweite am geringsten, liegt aber immer noch bei ca. 250 mm. Ich bin mir natürlich nicht sicher, sehe aber doch die Chance, daß das ganze klappt.

http://www.produktinfo.conrad.com/daten ... _FTP40.pdf

Da der zeitliche und finanzielle Aufwand sich in Grenzen hält, werde ich es mal probieren und den Ring bei einer Werstatt in Auftrag geben.
Viele Grüße
Christian


Zuletzt geändert von Christian Netzel am 24. Januar 2012, 19:17:04 PM, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 19:15:43 PM 
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Hallo Christian,

leider muss ich sagen, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass das geht wegen der Lichtschwäche der HKL.......aber...wenn es eben doch ginge....dann wäre es super!

Wenn Du mir eine "genaue" technische Zeichnung liefern würdest, dann drehe ich Dir den Ring......


:D

beste Grüße
berthold


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 19:40:27 PM 
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Hallo Christian

Es muss noch ein Spiegel vorgsehen werden, der LWL strahlt in Richung seiner optischen Achse ab.


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Daniel P. Sablowski

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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 20:14:18 PM 
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Hallo Berthold,
es handelt sich um einen Hohlzylinder mit 50 mm Außendurchmesser, 32 mm Innendurchmesser und 15 mm Länge. Die Schwierigkeit liegt in den 6 Längsbohrungen von 4 mm Durchmesser, die gleichmäßig jeweils um 60° versetzt im Abstand von 19 mm von der Achse liegen müssen. Diese Bohrungen müssen genau konform zu den entsprechenden Bohrungen im Adapter sein, aber natürlich ohne Innengewinde, da die Schrauben problemlos vom Lhires bis zum Adapter durchgeschoben müssen. Falls Du die Bohrungen exakt positionieren kannst und einen Adapter als Bohrschema brauchst, kann ich Dir gerne einen zusenden, da ich den mit 2"-Anschluß nicht benötige.Die Radialbohrung werde ich dann selber vornehmen, wenn ich den Lichtleiter incl. Linse habe und den Durchmesser bestimmen kann.
Es hängt sicher davon ab, ob man genügend Licht von der HKL in den LWL lenken kann und welchen Winkel der Austrittskegel hat. Wie hat Lothar das erste Problem gelöst, d.h. was verbirgt sich in dem grauen Kästchen? LWL und Mikrolinse sind für Lichtschranken bis zu 600 mm Abstand zum entsprechenden Empfänger mit identischer Konfiguration konstruiert. Da der Empfänger natürlich auch genügend Licht empfangen muß, sehe ich die Chancen zumindest als nicht ausichtslos an. Um den Lichtstrahl auf den Spalt zu positionieren, kann man als Lichtquelle eine Laserdiode nehmen. Die gibt auf jeden Fall genügend Licht her.
Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 20:17:21 PM 
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Zitat:
Hallo Christian

Es muss noch ein Spiegel vorgsehen werden, der LWL strahlt in Richung seiner optischen Achse ab.
Hallo Daniel,
das ist doch der Witz, daß kein Spiegel benötigt wird. Schau Dir bitte genau die Zeichnung von FXSV1 an:

http://www.produktinfo.conrad.com/daten ... _FTP40.pdf

Der Lichtauslaß ist seitlich!
Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 20:42:09 PM 
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Hallo Christian,

ich habe das zwar leider nicht begriffen. Vom Prinzip her ist sowas eher"leicht" für mich machbar. Ich würde das gerne aus Delrin machen, wenn aber der lhires dann dran hängen sollte, dann muss ich das aus Alu machen.....das ist deutlich zeitraubender und halt auch sonst aufwändiger......


"Diese Bohrungen müssen genau konform zu den entsprechenden Bohrungen im Adapter sein..."

Was verstehst Du bitte unter "konform"? Diesen Begriff kennt kein CAD Programm......:-)

Meinst Du etwa "parallel"?

Dies wäre für mich verständlich und.....kein Problem......weil ich das auf einem Teilapparat machen würde, der auf einer Fräsmaschine steht....

cheers
berthold


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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 21:09:52 PM 
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Hallo Christian.......ah.....jetzt habe ich das begriffen!!! Die Radialbohrung fehlt in der Konstruktionszeichnung! Dadurch ist das für mich natürlich unverständlich.....aber gut, dann machste die halt selber rein...wenn das genau senkrecht hinbringen solltest......da der Ring ja nur eine Art verlängerung sein soll...kann der zumindest mal für Versuchszwecke ruhig aus Delrin sein.........bin mal gespannt, ob das gehen wird......eben wegen der Lichtstärke der HKL.....wennich den Ring habe, brauche ich die Versandadresse....


cheers

berthold


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 21:15:40 PM 
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Hallo Lothar,
die Schrauben werden im Lhires von innen durch die 6 Löcher gesteckt, dann durch den Ring und müssen schließlich passend in den Gewinden vom Adapter ankommen. Die Bohrungen sind also parallel zur Zylinderachse.Das meinte ich mit konform. Natürlich muß der Ring die durch das Gewicht des Lhires + 2 Kameras bedingten Kräfte aufnehmen, soweit es sich um Druck- und seitliche Scherkräfte handelt. Die Zugkräfte im oberen Teil werden von den Schrauben aufgenommen. Daher halte ich Aluminium für besser. Letztendlich kommt es aber auf den Kunststoff an.
Meine Bohrmaschine hat zwar auch einen Teilkreis, aber ich habe noch nie damit gearbeitet. Außerdem ist sie nicht programmierbar. Aber ich kann das ganze auch von einer Werkstatt ausführen lassen, wenn es Dir zuviel Probleme bereitet.
Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 22:50:58 PM 
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Zitat:
Hallo Daniel,
das ist doch der Witz, daß kein Spiegel benötigt wird. Schau Dir bitte genau die Zeichnung von FXSV1 an:
Christian,

das ist nur ein 90°-Umlenkspiegel. Das Licht breitet sich vom LWL mit dem Riesenöffnungswinkel von 1:3 oder so ähnlich aus und wird entsprechend verdünnt, bis es auf dem Spalt als Riesenfleck erscheint. M.E. wirst du eine Linse dahinter haben müssen, die den LWL auf den Spalt abbildet und das Licht des LWL auf dem Spalt konzentriert (z.B. auf 3 bis 5 mm Durchmesser).

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 24. Januar 2012, 23:19:29 PM 
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Wie Du willst, ich kann das machen, sag bitte Bescheid, ob ich das machen soll oder nicht.....

beste Grüße
berthold
Zitat:

Sie finden dieses Thema im Forum unter:
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... 0789#20789

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genau!!!

berthold


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Zitat:
Wie Du willst, ich kann das machen, sag bitte Bescheid, ob ich das machen soll oder nicht.....

beste Grüße
berthold
Hallo Berthold,
ja dann mach es bitte. Ich freue mich sehr über Deine Unterstützung!
Viele Grüße
Christian


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Zitat:
das ist nur ein 90°-Umlenkspiegel. Das Licht breitet sich vom LWL mit dem Riesenöffnungswinkel von 1:3 oder so ähnlich aus und wird entsprechend verdünnt, bis es auf dem Spalt als Riesenfleck erscheint. M.E. wirst du eine Linse dahinter haben müssen, die den LWL auf den Spalt abbildet und das Licht des LWL auf dem Spalt konzentriert (z.B. auf 3 bis 5 mm Durchmesser).
Hallo Lothar,
warten wir es ab, bis ich das Teil erhalten habe. Im Katalog steht es als Linse beschrieben:
Erweiterung der Reichweite
(die Reichweiten sind
aufgrund der Kabellänge
begrenzt);
Umgebungstemperatur:
-60°C bis +350°C
Ich lasse mich jedenfalls überraschen. Da wird natürlich eine stärkere lichtquelle vorausgestzt. Aber ich bitte Dich, mir zu verraten, wie Du die Lichtstrahlen Deiner HKL in den LWL bekommst.
Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2012, 11:09:47 AM 
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Aber ich bitte Dich, mir zu verraten, wie Du die Lichtstrahlen Deiner HKL in den LWL bekommst.
Ganz Simpel Christian,

eine Hülse, die über den Kopf der HKL geschoben wird. Darin eine Sammellinse, die das Licht sammelt und auf den LWL projiziert. Als LWL habe ich ein billig-Teil (PMMA) von ca. 1,5mm Durchmesser.

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 25. Januar 2012, 11:35:20 AM 
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Zitat:
Zitat:
Wie Du willst, ich kann das machen, sag bitte Bescheid, ob ich das machen soll oder nicht.....

beste Grüße
berthold
Hallo Berthold,
ja dann mach es bitte. Ich freue mich sehr über Deine Unterstützung!
Viele Grüße
Christian
Hallo Berthold,
fang aber bitte erst an, wenn ich alle benötigten Teile zusammen habe. Vielleicht ist irgend etwas nicht lieferbar und Du hast Dir die ganze Mühe umsonst gemacht. Ich werde Dich dann benachrichtigen.
Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 25. Januar 2012, 13:28:27 PM 
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Hello Berthold, Christian

You can see the LHIRES drawings on this page
http://astrosurf.com/thizy/lhires3/e_schemas.html

The adaptor fits between these two parts
http://astrosurf.com/thizy/lhires3/u_Br ... uille1.jpg

http://astrosurf.com/thizy/lhires3/u_20 ... escope.jpg

Best Wishes
Robin


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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 26. Januar 2012, 17:07:30 PM 
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Hallo Christian,

also...Dein Ring habe ich aus Aluminium gemacht......ich habe die Hauptbohrung bei 31 mm belasse, weil sonst das zu den 4mm Bohrungen rech knapp würde. Grundsätzlich aber kann ich das noch auf die gewünschten 32 mm aufdrehen.......soll ich das?

Die Sechseckborhungen haben 4,2 mm, damit eventuelle Teilfehler nicht sofort zu Problemen führen.......

Der Ring ist jetzt noch 21 mm dick....soll ich den "genau" auf 15 mm abdrehen?

Bitte ich benötige die Versandadresse

beste Grüße
berthold


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BeitragVerfasst: 26. Januar 2012, 17:47:50 PM 
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Hallo Berthold,
das ist ja toll, daß das so schnell gegangen ist. der Innendurchmesser ist ok. der Außendurchmesser darf nicht größer als 50 mm sein, da er sonst mit den Schrauben auf der Platte kollidiert. Aber wahrscheinlich meinst Du mit 21 mm die Länge in Richtung Zylinderachse. Aus statischen Gründen sollte der er in dieser Richtung so kurz wie möglich sein. daher bitte ich Dich ihn noch auf 15 mm zu kürzen.
Ich habe mir inzwischen die Datenblätter der Teile besorgt. Lothar hat zwar leider recht, daß sich der Lichtstrahl in einen weiten Kegel auffächert, der auf der Spaltebene einen Durchmesser von 40 mm hat. Jedoch scheint die Lichtintensität in etwa gaussverteilt zu sein. das meiste Licht konzentriert sich auf einen Kreis mit einem Durchmesser von 18 mm, vemutlich mit einem Maximum in der Mitte. Die Lieferfirma wird mir aber noch einen Alternativvorschlag machen. Notfalls muß man noch eine kleine Linse vor den Lichtaustritt setzen. Ich werde Dir noch eine Mail senden.
Viele Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 26. Januar 2012, 18:00:04 PM 
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Zitat:
Aus statischen Gründen sollte der er in dieser Richtung so kurz wie möglich sein. daher bitte ich Dich ihn noch auf 15 mm zu kürzen.


Naja. die 7 mm werden wohl kaum eine starke Hebelkraft entfalten, aber gut.......ich werde das noch machen........

Mit dieser von vorne herein befürcheteten Lichtkegekaufweitung bekommst Du nur sehr wenig Licht auf den Spalt und wenn der dann nur 25µm weit ist....dann wirst Du sehr lange belichten müssen, bis Du geeignete Eichspektren erhältst.....geht vermutlich eben so doch nicht...

..berthold


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 Betreff des Beitrags: Re: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 27. Januar 2012, 00:43:09 AM 
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[quote="Berthold Stober
Naja. die 7 mm werden wohl kaum eine starke Hebelkraft entfalten, aber gut.......ich werde das noch machen........
[/quote]

Hallo Berthold,
es ist nicht die Zugbelastung, sondern daß die Schrauben nicht unnötig weit ohne Unterstützung sind, also frei herumhängen und sich dann leicht verbiegen können. Unter Umständen kann man die Schrauben dann nicht mehr herausdrehen. Sicher ist sicher. Wir müssen abwarten, ob es geht. ich habe keine Ahnung wie zentriert der Lichtstrahl ist. Zur Not werde ich noch eine kleine Sammellinse davor setzen.
Vielen herzlichen Dank
Christian


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BeitragVerfasst: 27. Januar 2012, 09:47:53 AM 
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Hallo Christian,

dieser Ring fungiert ja wie ein dickere Unterlegscheibe. Durch das Anzugsdrehmoment von 6(!) 4mm starken Schrauben werden die durch die 3kg Spektrograph auf Biegung so gut wie nicht belastet.......aber egal, wie dem auch sei...der Ring ist nun so fertig , wie DU den aufgemalt hast.....und geht demnächst zur Post.


beste Grüße
B.Stober
PS: wenn ich bedenke, dass der Spalt von der Konstruktion des Lhires her "volle Kanne" mit einer herkömmlichen Glimmlampe beleuchtet wird und wenn ich weiter bedenke WIE HELL DIE IST im Vergleich zu einer HKL.....naja....würde mich ja freuen wenn es ginge....hätte dann auch einen kleinen Vorteil von........Lothar wird am Wochenende zu mir kommen und ich bitte den hier, seinen lhires bitte mitzubringen, damit ich mir das mal genau ansehen kann, was der da gebaut hat....das jedenfalls geht zumindest mal......:-) auch er braucht 5min(!!!) Belichtungszeit bei 25µm spalt um ein thoriumargon spek hinzubekommen.....mein faser echelle (50µm!) braucht maximal 10 sec für ein verwertbares Eichspektrum!!

cheers berthold


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BeitragVerfasst: 27. Januar 2012, 09:53:44 AM 
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Hallo Tonias,

Dein Vorschaltgerät gefällt jedem..so auch mir......ich würde mich gerne versuchen, das nachzubauen....aber:

ich kann die Abkürzungen in Deinem Schaltplan nicht lesen......ich weiß also daher nicht , wie ich das bei Conrad bestellen soll, was man dazu braucht....kann mir da jemand helfen? Das Beste wäre natürlich in dieser Hinsicht eine Stückliste mit Bestellnummern....... :roll:

cheers
berthold


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BeitragVerfasst: 29. Januar 2012, 11:07:36 AM 
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[quote="Berthold Stober"]Hallo Christian,

dieser Ring fungiert ja wie ein dickere Unterlegscheibe. Durch das Anzugsdrehmoment von 6(!) 4mm starken Schrauben werden die durch die 3kg Spektrograph auf Biegung so gut wie nicht belastet.......aber egal, wie dem auch sei...der Ring ist nun so fertig , wie DU den aufgemalt hast.....und geht demnächst zur Post.

[/quote

Hallo Berthold,
vielen herzlichen Dank für den Ring! Dein Vergleich mit der Unterlegscheibe ist völlig korrekt, solange die Schrauben genügend Spannung haben. Wenn die Spannung jedoch aus irgendeinem Grunde nachläßt, befürchte ich, daß es dann so aussieht wie in der Zeichnung. Bei einer Unterlegscheibe kann das wegen der geringen Spannweite nicht passieren.

Was noch wichtig ist: Auf welche Fläche wird bei Lothar das Licht der HKL verteilt?
Viele Grüße
Christian


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Kalibrier_Scherkraft.jpg
Kalibrier_Scherkraft.jpg [ 59.88 KiB | 30972 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 29. Januar 2012, 12:48:21 PM 
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Zitat:
auch er braucht 5min(!!!) Belichtungszeit bei 25µm spalt um ein thoriumargon spek hinzubekommen.....mein faser echelle (50µm!) braucht maximal 10 sec für ein verwertbares Eichspektrum!!
Hallo Lothar,
zu den Ar-Th-Spektren. Ich besitze eine ältere Spektraltabelle (Saidel, Prokofiew, Raiski) die nicht nur die Wellenlängen sondern auch die Linienintensität angibt. Danach hat Argon sehr starke, Thorium aber nur äußerst schwache Linien. Die Stärke der Linien hängt natürlich von der Art der Anregung ab. Daher meine Fragen:

Benötigst Du 5 min, um die Thorium oder die Argon-Linien zu erfassen?

Auf welche Fläche der Spaltebene wird das Licht zerstreut?

Warum sind Th-Ar-Röhren besonders geeignet?

Viele Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Netzteil für HKL Lampe
BeitragVerfasst: 29. Januar 2012, 13:22:53 PM 
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Zitat:
Warum sind Th-Ar-Röhren besonders geeignet?

..weil diese Lampen sehr viele Linien im gesamten sichtbarem Spektrum ziemlich gleichmäßig und dicht verteilt aussenden

berthold


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BeitragVerfasst: 29. Januar 2012, 15:56:31 PM 
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Zitat:
zu den Ar-Th-Spektren. Ich besitze eine ältere Spektraltabelle (Saidel, Prokofiew, Raiski) die nicht nur die Wellenlängen sondern auch die Linienintensität angibt. Danach hat Argon sehr starke, Thorium aber nur äußerst schwache Linien. Die Stärke der Linien hängt natürlich von der Art der Anregung ab. Daher meine Fragen:

Benötigst Du 5 min, um die Thorium oder die Argon-Linien zu erfassen?

Auf welche Fläche der Spaltebene wird das Licht zerstreut?

Warum sind Th-Ar-Röhren besonders geeignet?
Hallo Christian,
ich brauche 5 min, damit alle wichtigen Linien gut als Signal definiert sind. Egal, ob Ar oder Th. Es darf natürlich keine überbelichtet sein (also die Kapazität der Pixel überschritten sein).

Ich habe die Geometrie der Projektionsoptik so ausgelegt, dass etwa 5 mm der Spaltlänge ausgeleuchtet werden. Länger wollte ich nicht, weil dann das HKL-Licht wieder zu sehr auf einer größren Fläche verdünnt wird. Kürzer wollte ich auch nicht, weil ja das Sternbild innerhalb dieses ausgeleuchteten Bereichs des Spaltees plaziert werden muß.

ThAr hat sehr viele Linien, die über den gesamten optischen Wellenlängenbereich gut verteilt sind. Es sind aber auch andere HKL's geeignet. Ich habe zB noch eine Ar-Mo-HKL, die wir für den SSS verwenden. Da muß man sich dann selbst die Wellenlängen der sichtbaren Linien zusammenstellen (durch Kalibrierung der Spektren mit ThAr und dann Auslesen der Wellenlängen der Mo-Ar Linien und Vergleich mit einer Linientabelle des Mo > Aufstellung der Tabelle).

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

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BeitragVerfasst: 30. Januar 2012, 13:39:39 PM 
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Hallo Berthold,
soeben ist der Ring angekommen. Die Bohrungen sitzen hervorragend. Ich benötige jetzt allerdings einige Zeit um die optimale Glasfgaser zu finden. Erst wenn ich die gefunden habe, werde ich die senkrechte Bohrung anbringen. Hoffen wir, daß das ganze funktioniert.
Nochmals vielen herzlichen Dank
Christian


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BeitragVerfasst: 30. Januar 2012, 16:44:09 PM 
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Zitat:
Ich benötige jetzt allerdings einige Zeit um die optimale Glasfgaser zu finden.
hallo Christian,

an die Glasfaser brauchst du keine großen Anforderungen zu stellen. PMMA genügt. Und dick darf sie auch sein (1 oder 1,5 mm).
Praktisch sind auch Faserbündel. Da hast du auf der einen Seite mehrere getrennte Eingangsfasern, die am anderen Ende zusammengefasst sind und dort auf den Spalt leuchten würden. So kannst du gleich mehrere Lampen anschließen.
http://www.gp-fiberoptics.de/web2006/ww ... h_pmma.htm
http://www.ratioplast.com/opto/docs/fs_kabel.htm
http://www.leoni-fiber-optics.com/filea ... .html#/46/

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Lothar

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BeitragVerfasst: 10. Februar 2012, 21:58:03 PM 
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Hallo,
heute ist der bestellte Lichtwellenleiter incl. Minilinse angekommen. Es handelt sich um Produkte der Fa. SUNX und zwar FTFM2 mit FXLE1. Preis incl. Versandkosten 60,- EUR. Ein erster Versuch mit einer Laserdiode als Lichtquelle ergab, daß das Licht bei meiner Anordnung auf der Spaltfläche in einem Kreis von 15 mm Durchmesser sehr gleichmäßig verteilt wird. Mit einer plankonvexen Linse (z. B. 4 mm Durchmesser, f = 4 mm) von Edmundoptics läßt sich die Divergenz des Lichtstrahl hoffentlich weiter vermindern. Es kommt aber auch eine andere Kombination von Lichtwellenleiter z. B. FDG4 + FXMR2 in Frage. Mit letzterer Kombination müßten sich die 6 mm von Lothar erreichen oder sogar unterbieten lassen, was aber offensichtlich nicht so wünschenswert ist. Ich muß mir jetzt überlegen, welche Möglichkeit am besten ist. Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben.
Viele Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 19. Februar 2012, 17:58:46 PM 
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Hallo,
ich habe nur eine kurze Frage: Mit welchem Klebstoff kann man einen Spiegel an Messing befestigen? Ein Verkäufer in einer hiesigen Eisenwarenhandlung hat mir dafür UHU verkauft, was aber auch nach ca. 2-3 Std nicht hält.
Viele närrische Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 19. Februar 2012, 18:20:30 PM 
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Hallo Christian,

ich nehme immer 2 Komponenten-Kleber. Eine Sorte, die nach 5 min aushärtet. So hast du 5 min. Zeit alles auszurichten. Anschließend ist das hart und trotzdem etwas elastisch. Hält bestens.

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Lothar

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