Zitat:
Vielleicht möchten Lothar und Daniel anhand der Liste der interessierten Teilnehmer+-innen noch mal eine kleine Umfrage machen zum physikalischen/astronomischen/spektroskopischen Vorwissen und den Vorstellungen zu den Kursschwerpunkten oder konkreten Interessen.
Hallo Uwe, hallo zusammen,
so eine kleine Umfrage werden wir bestimmt machen. Einfach über eine kursinterne Mailingliste.
Mittlerweile haben Daniel und ich ja schon viele Kurse gehalten. Und es war nie eine Routine, nie hat ein Kurs dem anderen geglichen, weil jedes mal die Zusammensetzung der Teilnehmer eine andere ist und entsprechend die persönlichen Interessen und Lernbedürfnisse sich sehr unterscheiden.
Im letzten Kurs vor 2 Jahren lag ein Schwerpunkt auf dem Apparativen. Wie funktioniert ein Spektrograph (Optik), welche Typen gibt es, welche eignen sich zum Selbstbau, wie baut man (Zusammenspiel von optischen Elementen und Mechanik) etc.
Diesmal wollten wir den Schwerpunkt mehr auf die Beobachtungstechnik (Praxiswissen) und auf die Datenreduktion {in der Praxis, unabhängig von der verwendeten (Amateur- oder Profi-) software} legen. Das war auch der Wunsch der Teilnehmer vom letzten mal, die dieses mal wieder teilnehmen.
Uwe, du wirst also auf deine Kosten kommen.
Den theoretischen Hintergrund der Spektroskopie kann man sich durchaus auch selbst aneignen. Die neuen Medien machen es leicht möglich, sich in die Themen ein- und sie durchzuarbeiten. Insbesondere wenn man Wissenssammlungen wie unsere Fachgruppenwebpage verwendet.
Praxistricks dagegen findet man kaum in einem Lehrbuch. Das muss man sich selbst erarbeiten (learning by doing) oder -der leichtere Weg - sich von einem Praktiker zeigen lassen.
Wegen dem geplanten starken Praxisbezug sollte der Kurs auch nicht 18 oder mehr Teilnehmer haben sondern unter 10. Sonst sind praktische Übungen, jeweils im direkten persönlichen Gespräch unterstützt durch Daniel und mich, nicht mehr möglich. Deshalb von meiner Seite aus die Diskussion, ob wir den Kurs splitten sollen/müssen. Daniel wird wohl nicht die Zeit aufbringen können für einen zweiten Kurs im Herbst, ich aber könnte das schon. Heppenheim liegt mir deshalb besser, weil ich in der Nähe (in Mannheim) wohne, die Örtlichkeit gut kenne, dort liebe Freunde habe, die mich/uns unterstützen und wir Teleskope zur Verfügung haben zum spektroskopieren (wetterabhängig). Auch mit mitgebrachten Spektrographen der Teilnehmer (wenn vorher der Anschluß des Spektrographen an das Teleskop geklärt ist).
Ich habe auch schon mehrere Kurse bei anderen Vereinen gehalten, wo sich spektr. Gruppen gebildet haben. Da lagen dann die Teilnehmerzahlen etwa bei 4 bis 7. Das ist optimal, weil sich dann ein intensives Gespräch entwickelt über individuelle Fragestellungen und ich jeweils direkt Beispiele aus der Praxis beisteuern und damit den "Stoff" interessant und praxisnah vermitteln kann.
Wir kommen in den nächsten Tagen auf die Kursteilnehmer mit der Umfrage zum gewünschten Kursinhalt und dem jeweiligen persönlichen Hintergrund (Interessenlage) per Email zu.