Sagenhaft, was sich hier aus einem Aprilscherz entwickelt.
Hallo Ihr zwei Theoretiker! Ab wann eine Theorie oder ein Aprilscherz gut sind, ist wahrscheinlich Ansichtssache. Mir scheint allerdings, dass das Guth’sche Inflatonfeld höchst wenig mit Esoterik zu tun hat. Ich bin zwar ein großer Anhänger der physikalischen Prinzipen von Prüfung durch Beobachtung, doch Alan Guth lieferte bisher immerhin den beste Ansatz zur Erklärung der extremen kosmologischen Homogenität und Isotropie (er hat ein empfehlenswertes Buch dazu geschrieben). Aber vielleicht können das energieangereichertes Wasser aus dem Himalaya und gläserne Minipyramiden ja besser. Ich habe da keine Kenntnisse und bin lediglich anerkannter Aprilscherz-Tester.
Zitat:
Was aber teilweise auf dem Gebiet der Kosmologie veröffentlicht wird, läßt Theologie geradezu als exakte Wissenschaft erscheinen.
Charmante Idee – wir sagen einfach „er werde Licht“ und jede Physikfakultät bekommt einen Theologen als Dekan. Kontroverse Diskurse enden dann jedesmal in exakter Exmatrikulation...
Zitat:
Nun ja, die Astronomie ist aus Astrologie und Theologie entstanden, hat sich über einige Jahrhunderte ganz ansehnlich emanzipiert und scheint wieder zu ihren Ursprüngen zurückzukehren.
Der 1. April ist doch vorbei…!
Zitat:
Man kann ja zur Bibel stehen wie man will, aber die Schöpfungsgeschichte Nr. 1 (im 1. Buch Mose 2. Kap. steht noch eine andere Variante) kommt gegen manche heutige Spekulation gar nicht schlecht weg,…
Ehrlich gesagt ist mir persönlich eine auf den physikalischen Grundlagen der letzten 500 Jahren erarbeitete und mit diesem Wissen verkoppelte Spekulation (welche dann evtl. prüfbar ist) lieber als völlig aus der Luft gegriffene Dogmen. Nichts für Ungut, aber ich bin froh, dass diese Zeilen in diesem Thread und nicht woanders bei uns stehen.
Gruß, Thomas