Hallo Lothar und Berthold,
Berthold hat ganz richtig bemerkt, dass man die Baches Spektren mit ISIS auswerten könnte. Ich habe ISIS nämlich auch für meine Spektren verwendet, mit einem Gitter als Crossdisperser. Worauf man achten muss, ist, dass die Crossdispersionsrichtung parallel zur y-Achse des Chip verläuft. Wir haben das bei der Teide kampagne schon durchgespielt, es gibt auch eine Anleitung dazu (Ist leider etwas zu gross, um hier anzufügen, aber Berthold hat sie sicher, mit weiteren Erläuterungen). Da damals niemand gross Interesse daran gezeigt hat, sehe ich keinen Grund dazu, das Ganze nochmals durchzuspielen. Ich habe aber noch eine bessere Idee, Kürzlich hat Christian Netzel im Schweizer Spektroskopieforum geschrieben:
Zitat:
... Bei IRAF muß ich im Standardfall 7 Befehle eingeben und habe bei der Extraktion des 1-dimensionalen Spektrums sowie bei der Kalibration eine excellente graphische Umgebung. Das gleiche gilt, wenn auch sehr eingeschränkt, für MIDAS. Die Rotation entfällt bei IRAF. Die Vorgehensweise ist bei beiden klar in einige wenige Schritte gegliedert (bei IRAF weniger als bei MIDAS) und daher sehr klar.
Daher gibt es für Programme wie Iris, Vspec und BASS keine Existenzberechtigung außer daß sie unter Windows laufen und die Hemmschwelle für Anfänger anscheinend niedriger ist als bei einem professionellen Programm. Einfacher sind die auf gar keinen Fall.
Da IRAF auch Echelle Routinen enthält (
http://iraf.net/irafdocs/ech.pdf) und ähnlich wie MIDAS aufgebaut ist, sollte es also keine grosse Sache sein, die Spektren mit IRAF auszuwerten. Dazu hätte man erst noch eine professionelle Lösung, auch für Publikationen

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Gruss, Martin