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BeitragVerfasst: 29. November 2012, 19:25:06 PM 
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Hallo Berthold,

das Plotten von Spektren in ISIS erfolgt übe Gnuplot. Dies muss zuerst installiert werden. Dies ist beschrieben in
http://www.astrosurf.com/buil/isis/gnuplot/install.htm
Beschreibung Englisch/ Frazösisch
Damit können dann zwei Spektren zum Vergleich geplottet werden. Die Plotroutinen können manuell editiert werden für Spezialwünsche (für Gnuplotkenner).
Nach der Installation von Gnuplot werden die Plots erzeugt mit Misc - Gnuplot - Free plot oder Double Plot
Damit kannst Du im gleichen Programm rechnen und Plotten (Spektren müssen als .FIT abgespeichert sein)

Gruss, Martin


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BeitragVerfasst: 29. November 2012, 22:19:53 PM 
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Danke Martin für den weiteren Hinweis....das ist eine ganz neue Welt für mich, ich habe nicht geringste Ahnung was "GNUPLOT"ist, aber ich werde mir das anschauen. Soweit ich auf verschiedenen Rechnern erlebe, ist VSPEC sehr gut gedacht, aber es ist äusserst wackelig und bei echellespektren entsetzlich langsam, vielleicht mache ich auch was falsch....kann gut sein, Robin kanns ja auch......aber bei "erste Schritte in midas" da habe ich eine Seite z.B. studiert, dann klappte aber auch Alles wie beschrieben, das ist unter VSPEC nicht so........übrigens waren das 6 eps aur Spektren zu je 240 sec.

Gruss
berthold


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BeitragVerfasst: 30. November 2012, 19:38:55 PM 
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Hallo,

Daniel Sablowski bat mich reduzierte und kallibrierte tharg Spektren erzeugt mit dem eShel vorzulegen.......niedrige Ordnungszahlen als 32 kann ich mit der hier zur Verfügung stehenden software nicht reduzieren...

cheers

berthold


Dateianhänge:
Dateikommentar: midas
thargred.121111.fit [151.88 KiB]
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Dateikommentar: ISIS
_thorarg_20121111_619_full.fit [213.75 KiB]
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thorag_rot.gif
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BeitragVerfasst: 09. Dezember 2012, 20:16:22 PM 
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Hallo,

Ich habe jetzt die von Martin Dubs berechnete und von mir gefasste shapley Linse gestern abend mit der fiberinjection getestet und die effektive Brennweite durch Vermessen des Doppelsternes beta lyrae berechnet. Das Ergebnis: es wird eine effektive Öffnungszahl von 5,7 gefunden. Wie groß der Messfehler ist, habe ich nicht bestimmt, ich glaube nicht, dass er groß ist. Im Prinzip finde ich das Ergebnis sehr gut. Ich habe dann auch einige Spektren aufgenommen. Die müssen aber noch reduziert werden. Natürlich wollte ich auch zeta , Delta und beta ori sowie Theta ori C messen, aber es zog leider ganz plötzlich Nebel auf, nachdem sich die Spektren von zeta ori leider als überbelichtet heraus stellten. Ziemlich ärgerlich, ab leider wohl vorerst nicht zu korrigieren....

Berthold


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BeitragVerfasst: 10. Dezember 2012, 19:43:06 PM 
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Hallo,

ich habe offenbar doch am 8.12.12, wenn auch nur 2 Spektren von zeta ori gewonnen. 2x300sec Belichtungszeit, wobei bei dem 2. frame bestimmt schon Nebelschwaden im Spiel sind......Die Linien in der Arbeit von C. Hummel et al.: "Dynamocal mass of Zeta Orionis Aa" sind gekennzeichnet. Die Spektren können von mir vermutlich deutlich besser noch geliefert werden.......wenn es mal klar werden sollte.......(die Normierung auf 1 könnte besser sein.....)



cheers berthold

Ps: dieses Spektrum wurde mit der shapley Linse gewonnen, die von M. Dubs berechnet wurde.


Dateianhänge:
ZETA_ORI121208.fit [213.75 KiB]
345-mal heruntergeladen
zeta_ori121208.gif
zeta_ori121208.gif [ 7.87 KiB | 11581 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 11. Dezember 2012, 11:04:15 AM 
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Hallo,

in der Anlage zwei Spektrenausschnitte von zeta ori. Einmal vom 8.12.12 (600sec) und einmal vom 25.11.12 (1440sec). Erstaunlicher Weise ist das letztere Spektrum viel schlechter als das kürzer belichtete Spektrum. Einziger Unterschied:

Das Spektrum mit 600sec wurde mit der shapley von M. Dubs gemacht, das andere mit der Celesteron 1:6,3 shapley. Das ist zwar keine Erklärung, aber mir fällt sonst nichts dazu ein.......

berthold


Dateianhänge:
ZEAT_ORI 121125_6500-6800.gif
ZEAT_ORI 121125_6500-6800.gif [ 11.37 KiB | 11561 mal betrachtet ]
zetaori_121208_6500,6800.gif
zetaori_121208_6500,6800.gif [ 8.42 KiB | 11561 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 11. Dezember 2012, 19:01:47 PM 
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Hallo,

habe mal die drei Spektren von eps aur, die ich jetzt mit meinem echelle erhalten habe in einem graphen dargestellt. Robin hat mir zwar gezeigt, wie das mit VSPEC geht, aber da kracht das Programmm andauernd zusammmen, wenn ich das versuche, das geht mit midas bedeutend besser......zumindest bei mir

berthold

an Günter, wie kann ich einen in x Richtung grösseren Graphen erzeugen oder steht das unter "erste Schritte mit midas"?


Dateianhänge:
epsaur2012.gif
epsaur2012.gif [ 7.28 KiB | 11545 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 11. Dezember 2012, 21:54:33 PM 
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Am Dienstag, den 11.12.2012, 18:01 +0100 schrieb Berthold Stober:
Zitat:
Hallo,
Zitat:
wie kann ich einen in x Richtung grösseren Graphen erzeugen oder steht
das unter "erste Schritte mit midas"?
Hallo Bertold,

Du kannst ein Graphikfenster mit den Abmessungen 300px mal 800px mit

create/graph ? 300,800

erzeugen.

Wenn Du aber den x-Bereich spreizen willst, dann geht auch

plot/row myspektrum 1 6500,6555

um nur den Spektralbereich von 6500 bis 6555 auf der ganzen Breite des
Graphikfensters darzustellen.

Herzliche Grüße

günter

NB: Wir sind schon lange nicht mehr im richtigen Thread.

_________________
Im längsten Frieden spricht der Mensch nicht so viel Unsinn und Unwahrheit als im kürzesten Kriege. (Jean Paul)


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BeitragVerfasst: 11. Dezember 2012, 22:07:02 PM 
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Danke Günter!

herzlicher Gruss
berthold
Zitat:

Am Dienstag, den 11.12.2012, 18:01 +0100 schrieb Berthold Stober:
: Hallo,

: wie kann ich einen in x Richtung grösseren Graphen erzeugen oder steht
das unter "erste Schritte mit midas"?

Hallo Bertold,

Du kannst ein Graphikfenster mit den Abmessungen 300px mal 800px mit

create/graph ? 300,800

erzeugen.

Wenn Du aber den x-Bereich spreizen willst, dann geht auch

plot/row myspektrum 1 6500,6555

um nur den Spektralbereich von 6500 bis 6555 auf der ganzen Breite des
Graphikfensters darzustellen.

Herzliche Grüße

günter

NB: Wir sind schon lange nicht mehr im richtigen Thread.



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BeitragVerfasst: 13. April 2013, 15:25:28 PM 
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Hallo,

Folgendes habe ich mit den Fasern von shelyak gefunden:

ich versuche auf engl. weiterzumachen, damit es diejenigen von shelyak auch verstehen können (hoffentlich!):

The last time I used a fiber of 20m 50µm from shelyak. As one can see, it have had a rather good efficieny. Then once again the fiber is broken. I cannot understand this, but this was and is so......:-(

Then I used two different fibers to 10 m 50µm fm shelyak. The efficiency of both is very much worse in regaqrd of the 20m fiber. That is absolutly not clear for me......now I expect a newone fiber of 20m from shelyak, then I have to test it again.

To test the fibers, I used the tungsten lamp of the calibration unit from shelyak. I think, so I shlould have comparable conditions. Unfortunately I cannot show here *.fit files.......

cheers
berthold

"turned" means: I have changed the fiber heads from fiberinjection and eShel.......


Dateianhänge:
bert_10m_haeder_turned.gif
bert_10m_haeder_turned.gif [ 167.54 KiB | 10748 mal betrachtet ]
bert_10m_header.gif
bert_10m_header.gif [ 174.54 KiB | 10748 mal betrachtet ]
berthold_20m_header.gif
berthold_20m_header.gif [ 167.03 KiB | 10748 mal betrachtet ]
olivier_10m.gif
olivier_10m.gif [ 148.14 KiB | 10748 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 15. April 2013, 09:08:32 AM 
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Hallo Berthold,

vermutlich ist das, was ich nachfolgend empfehle, Quatsch, abe man sollte nichts unversucht lassen :oops:

Drehe die Fasern auch mal um (also Ein- und Ausgangsseite austauschen). Bekommst du dann die gleichen Intensitäten?

Sollte von der Theorie her nicht sein aber wer weiß. Vielleicht sind ja die beiden Faserenden nicht gleichwertig.

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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BeitragVerfasst: 15. April 2013, 10:51:38 AM 
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Hallo Lothar,

das hatte Olivier auch schon vorgeschlagen, habe ich Alles probiert! Sollte man eingentlich erkennen an den Bildern......"turned" meint: getauschte Faserenden.......

MfG
Berthold

begreifen kann ich das nicht....:-(


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BeitragVerfasst: 24. April 2013, 11:07:35 AM 
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Hallo,

hier mein Vegaspektrum vom November 2012 , bei dem nach 25 sec (!) ADU um 50.000 erreicht habe und jetzt............brauche ich dazu mehr als 200 sec......das verstehe ich absolut nicht.

Einfluss haben könnte:

im November stand die Vega sicher höher über dem Horizont, möglicherweise war die da auch durchsichtiger........keine Ahnung. Aber es war gestern keine hohe Luftfeuchtigkeit und es war ziemlich klar, konnte man an dem fast vollem Mond abschätzen. Die Scharfstellung erfolgte mit einer Batinovmaske oder wie das Ding da heisst.......das war sicher nicht die Ursache. Natürlich kann mir das gar nicht gefallen. Aber ich habe keine Ahnung , woran das nun liegen kann, es bleibt ja fasst nur die fiberinjection übrig, denn ich habe gestern die fiber von Daniel verwandt. An der fiberinjection von shelyak kann ich jetzt nichts mehr machen.......seltsam bleibt, dass die Eichspektren (tharg) nach 30 sec gut belichtet erscheinen, das war im November ähnlich........die sollten ja dann auch ein Viertel schlechter sein.......wie man sieht ist das nicht der Fall, ETWAS schlechter ist der Fluss, aber gut....da weißß ich eben auch nicht mehr soooooo genau, ob ich die Stromstärke an der >Lampe genauso habe wie im vorigen Jahr......auf keinen Fall ist das der Faktor 4, wie bei den Sternaufnahmen.......ABER:

aus diesen Gründen möchte Daniel (S) es sich bitte sorgfältig überlegen, ob er uns nicht doch für die Campagne auf dem Teide jetzt im Mai seine fiberinjection ausleiht, damit wir wenigstens eine Alternative haben.....

cheers
berthold


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BeitragVerfasst: 24. April 2013, 11:07:56 AM 
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Hallo,

hier mein Vegaspektrum vom November 2012 , bei dem nach 25 sec (!) ADU um 50.000 erreicht habe und jetzt............brauche ich dazu mehr als 200 sec......das verstehe ich absolut nicht.

Einfluss haben könnte:

im November stand die Vega sicher höher über dem Horizont, möglicherweise war die da auch durchsichtiger........keine Ahnung. Aber es war gestern keine hohe Luftfeuchtigkeit und es war ziemlich klar, konnte man an dem fast vollem Mond abschätzen. Die Scharfstellung erfolgte mit einer Batinovmaske oder wie das Ding da heisst.......das war sicher nicht die Ursache. Natürlich kann mir das gar nicht gefallen. Aber ich habe keine Ahnung , woran das nun liegen kann, es bleibt ja fasst nur die fiberinjection übrig, denn ich habe gestern die fiber von Daniel verwandt. An der fiberinjection von shelyak kann ich jetzt nichts mehr machen.......seltsam bleibt, dass die Eichspektren (tharg) nach 30 sec gut belichtet erscheinen, das war im November ähnlich........die sollten ja dann auch ein Viertel schlechter sein.......wie man sieht ist das nicht der Fall, ETWAS schlechter ist der Fluss, aber gut....da weißß ich eben auch nicht mehr soooooo genau, ob ich die Stromstärke an der >Lampe genauso habe wie im vorigen Jahr......auf keinen Fall ist das der Faktor 4, wie bei den Sternaufnahmen.......ABER:

aus diesen Gründen möchte Daniel (S) es sich bitte sorgfältig überlegen, ob er uns nicht doch für die Campagne auf dem Teide jetzt im Mai seine fiberinjection ausleiht, damit wir wenigstens eine Alternative haben.....

cheers
berthold


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BeitragVerfasst: 25. April 2013, 14:40:27 PM 
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Hallo Berthold,

hast Du die Fasern gut gereinigt?
Hast Du die Fiber Guide Unit überprüft wie hier beschrieben:
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... php?t=3910
speziell in meinem Beitrag vom 3.12.2012: FIGU fiber alignment.doc?
Normalerweise wird das Kalibrierlicht ebenfalls durch die Guide Unit geleitet, damit die Kalibrierung mit der gleichen Faser wie für den Stern erfolgt. Dann verstehe ich aber nicht, wieso Du bei der Kalibrierung eine ähnliche Intensität wie früher misst.
Falls sich das Problem mit der Guide Unit nicht lösen lässt, und die Ursache nicht anderswo liegt, könnte ich Dir im schlimmsten Fall mit meiner Guide Unit aushelfen, aber nur, wenn es nicht anders geht und Du die Kosten für Versand und ev. Zoll übernimmst.

Herzliche Grüsse,

Martin


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BeitragVerfasst: 25. April 2013, 14:50:38 PM 
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Lieber Martin,

nein, an der fiberinjection habe ich nichts gemacht, ich traue mich das ,ehrlich gesagt , nicht......

Die fiber ist von Daniel Sablowski, deutlich besser , besonders im Blauen, als diese shelyak fasern.

Ja, meine Messungen sind nicht gerade sehr logisch. Auch mich stört , wieso die helle thorium Linie praktisch die gleiche Intensität hat wie die im november, die flats mit tungsten aber eben nicht. Keine Ahnung , was das soll.

Danke für das Angebot mit Deiner fiberinjection! Besprich das bitte mit Thomas Eversberg. Wenn überhaupt , müßte das schnell versandt werden. Kosten müste Thomas Eversberg übernehmen. Ich werde mit dem auch reden. Ich persönlich habe schon mehr als 1500.-? aufgebracht , damit diese Campagne laufen kann, ohne eine konkrete Zusage zu haben, ob und weivielich davon erstattet bekomme und von wem.....

herzlicher Gruss
berthold
From: Martin Dubs (fg-spek-tech@vdsastro.de)
Sent: Thursday, April 25, 2013 2:40 PM
To: fg-spek-tech@vdsastro.de (fg-spek-tech@vdsastro.de)
Subject: [fg-spek] Re: fibergekoppelter Eshelspektrograph von shelyak



Hallo Berthold,

hast Du die Fasern gut gereinigt?
Hast Du die Fiber Guide Unit überprüft wie hier beschrieben:
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... php?t=3910
speziell in meinem Beitrag vom 3.12.2012: FIGU fiber alignment.doc?
Normalerweise wird das Kalibrierlicht ebenfalls durch die Guide Unit geleitet, damit die Kalibrierung mit der gleichen Faser wie für den Stern erfolgt. Dann verstehe ich aber nicht, wieso Du bei der Kalibrierung eine ähnliche Intensität wie früher misst.
Falls sich das Problem mit der Guide Unit nicht lösen lässt, und die Ursache nicht anderswo liegt, könnte ich Dir im schlimmsten Fall mit meiner Guide Unit aushelfen, aber nur, wenn es nicht anders geht und Du die Kosten für Versand und ev. Zoll übernimmst.

Herzliche Grüsse,

Martin


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BeitragVerfasst: 25. April 2013, 14:50:38 PM 
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From: Martin Dubs (fg-spek-tech@vdsastro.de)
Sent: Thursday, April 25, 2013 2:40 PM
To: fg-spek-tech@vdsastro.de (fg-spek-tech@vdsastro.de)
Subject: [fg-spek] Re: fibergekoppelter Eshelspektrograph von shelyak



Hallo Berthold,

hast Du die Fasern gut gereinigt?
Hast Du die Fiber Guide Unit überprüft wie hier beschrieben:
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... php?t=3910
speziell in meinem Beitrag vom 3.12.2012: FIGU fiber alignment.doc?
Normalerweise wird das Kalibrierlicht ebenfalls durch die Guide Unit geleitet, damit die Kalibrierung mit der gleichen Faser wie für den Stern erfolgt. Dann verstehe ich aber nicht, wieso Du bei der Kalibrierung eine ähnliche Intensität wie früher misst.
Falls sich das Problem mit der Guide Unit nicht lösen lässt, und die Ursache nicht anderswo liegt, könnte ich Dir im schlimmsten Fall mit meiner Guide Unit aushelfen, aber nur, wenn es nicht anders geht und Du die Kosten für Versand und ev. Zoll übernimmst.

Herzliche Grüsse,

Martin


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BeitragVerfasst: 12. Mai 2013, 10:50:15 AM 
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Hi Berthold,

vermutlich habe ich da etwas überlesen aber hast Du mal die Faser direkt die thungsten Lampe rangehalten? Die Transparenz der Atmosphäre bzw. eine hohe Airmass, schlechtes Seeing und Defokus sind entscheidende Faktoren die eine Messung deutlich beeinflussen können.

Übrigens bricht eine Faser nicht so schnell, vor allem nicht mit einem gepanzerten Mantel wie bei der Shelyak Faser. Ich würde Dir auf jeden Fall mal raten die Faser ordentlich zu reinigen. Dabei ggf. das Faserende mit einem Okular betrachten, da siehst Du schon ob grober Dreck drauf liegt.

Viele Grüße
Tobias

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BeitragVerfasst: 16. Mai 2013, 22:42:52 PM 
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Hallo,
noch ein "Nachschlag" zum Thema Objektive von Anfang März. Ich besitze mehrere Leica M Objektive und wenn man sie heute gebraucht kaufen will sind sie immer noch recht teuer. Meine Empfehlung: das asph. Canon FD 85 mm 1:1,2 L. Absolute Weltklasse. Kann man aber leider nicht mehr an den Canon EOS verwenden. Berthold, Du kannst es mal zum Testen von mir leihen.
Gruß Rolf


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BeitragVerfasst: 19. Mai 2013, 10:19:45 AM 
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Hallo Rolf,

Das ist sehr nett, dass du mir das objektiv leihen möchtest.... Aber die größere Lichtstärke nützt mir nichts. Schon die Öffnungszahl
von 1,8 ist eigentlich zu klein. Das Hauptproblem dieser Objektive ist der Fehler der chromatischen Längsaberration. Der steigt in der Regel mit kleiner werdenden Öffnungszahl . Das einzige objektiv, das wirklich bedeutend besser wäre ist das summieren R 1:2/90 mit asphärischen Linsen. Diese Objektive aber sind in der Tat außer ordentlich teuer. Solch ein Objektiv aber eben nur solch eines würde ich allerdings gerne mal probieren. Mit herzlichen Dank für das Angebot

viele Grüße Berthold


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BeitragVerfasst: 01. Juni 2014, 19:19:18 PM 
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Seit 6 Wochen konnte ich gestern Abend endlich mal wieder ein Spektrum erzeugen......(von Theta cor bor!)...allerdings waren doch leider ziemlich viele Wolken da, reduziert sind die Spektren noch nicht. Was ich aber hier für mitteilenswert finde ist die gestern festgestellte erstaunliche Stabiliät des Echellespektrographen. Nach dem gestern aufgenommenem ThAr Spektrum war die Position einer speziellen Spektrallinie in beiden Dimensionen bis auf das Pixel (6,8 mü) genau gleich. Damit hatte ich nicht gerechnet......

Cheers Berthold


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BeitragVerfasst: 02. Juni 2014, 12:11:53 PM 
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Hallo Berthold,

da kann man aber zufrieden sein! Bevor ich Stabilitätsmessungen mache, muss ich mal das Flatproblem mit der Fibereinkopplung
in den Griff bekommen. Wie produzierst du die Flats, durch das Teleskop oder von der Kalibrierbox?

Gruß
Siegfried


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BeitragVerfasst: 02. Juni 2014, 18:24:20 PM 
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Hallo Siegfried,

Ich habe ja die fiberinjection von Shelyak . Über die wird das Kalibrierlicht über eine 200 mü Faser von einer Calibrationunit kommend eingespiegelt. Es handelt sich um die calibrationunit von Shelyak . Aus der kommt ThAr, tungsten und blaues LED Licht. Es bleibt dennoch nicht einfach, einen ordentlichen Satz an Eichspektren zu produzieren. Ohne den kann man kein EchelleSpektrum vernünftig reduzieren.

Da ich offenbar etwas aus der Übung gekommen bin, waren meine ganzen Flatspektren vom 31.5 14 unbrauchbar. Aufgrund der beschriebenen Stabilität des Spektrographen, konnte ich flat-Spektren von vor ein paar Wochen zurückgreifen. So konnte ich doch noch eine Reduktion der Spektren von Theta coronae borealis machen. Allerdings sind die Spektren nicht sehr gut geworden da es - wie schon beschrieben - reichlich bewölkt war. Das S/N war um H alpha nur 129. Allerdings kann man sehen, dass h-alpha derzeit in Absorption steht und offenbar aufgespalten ist. Hier bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob das vielleicht ein Kunstprodukt sein könnte. Vielleicht kann Bernd Hanisch bitte was dazu sagen?

Cheers
Berthold


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BeitragVerfasst: 03. Juni 2014, 07:09:50 AM 
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Hallo Berthold,

danke für die Infos! Mit Flats hab ich arge Probleme, einen Datensatz hab ich Daniel geschickt, vielleicht kann er was erkennen.
Das Wetter soll ja besser werden, da kann ich weitere Versuche machen. Also den Umstieg auf Faser hab ich mir einfacher vorgestellt, na ja,
durchbeißen.
Beobachtest Du Theta coronae borealis schon länger, was ist an diesem Objekt interessant?

Viele Grüße
Siegfried


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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2014, 17:18:28 PM 
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Hallo,

ich habe hier eine Untersuchung zu präsentieren, die - wie ich meine - ziemlich interessant ist.

Ich habe vom 23.2.14 bis bis zum 11.10.14 die Position der Referenzelinie 6583.906 aus dem Argonteil der ThArlampe zusammengetragen.
Es zeigt sich eine unerwartet hohe Konstanz der Position der Linie auf dem CCD-Chip, obwohl der Spektrograph nicht in einer Klimabox steht.

berthold


Dateianhänge:
Dateikommentar: gute Steifigkeit des eshel von shelyak
Steifigkeit des eshelspektrographen von shelyak.png
Steifigkeit des eshelspektrographen von shelyak.png [ 125.81 KiB | 7177 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 07. September 2016, 09:42:06 AM 
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Dateikommentar: hier ist kein Trend sichtbar
y_abw_fehler.pdf [18.6 KiB]
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Dateikommentar: zumindest ist heir ein Trend erkennbar
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hallo,

Echellespektrographen eignen sich besonders, um Radialgeschwindigkeiten mittels Kreuzkorrelation zu bestimmen. Allerdings werden dann sehr hohe Anforderungen an die Stabilität eines solchen Spektrometers gestellt. Um z.B. 1km/sec messen zu können muss die Stabilität bei dem KAF 3200 (Pixelgrösse 6,8µ) bei 0,1 Pixel liegen. Das sind dann immer noch 3600 km/h. :D

Angeregt durch Klaus Vollmann und wieder unterstützt von Otmar habe ich mit einem skript von ihm 22 Neon Spektren, die alle halbe Stunde innerhalb von 11 Stunden erzeugt wurden, die Position einer Linie ausgemessen. Wie aus den angehängten Plots zu entnehmen, beträgt die Abweichung in x und y etwa 1/10 Pixel. Obwohl der Spektrograph in einer Klimabox bei konstant 18° steht, kamen die zu erkennenden Abweichungen zu stande. Die CCD Kühlung war abgeschaltet. Das Telekop stand still, die Kuppel war zu. Natürlich kann ich die Fiberinjection an sich nicht klimatisieren. Weiss aber auch nicht, ob das daran liegt.

Wäre interessiert das gleiche Messverfahren an direkt gekoppelten Echellespektrographen zu sehen. Vielleicht machen das mal diejenigen, so was haben.

Ich werde in den Tagen nochmals eine solche Messung machen, um zu sehen, in wieweit weitere Verschiebungen auftreten.

schöne Grüsse
berthold


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