Hallo Echelleexperten,
ich habe vor einigen Tagen einen Echelleaufbau von Martin Dubs gesehen, mit dem er die korrekte Fokussierung erläutert. Leider finde ich die Quelle nicht mehr. Das hat mich aber auf folgende Idee gebracht:
Ist es nicht sinnvoll einen Echellespektrographen zu entwerfen, der bis auf das Gehäuse und das Objektiv nur aus Bauteilen besteht, die von Thorlabs oder Konkurrenten angeboten werden. Dabei wäre es vorteilhaft, wenn alle optischen Komponenten auf optischen Profilen montiert werden. Als vorgegeben Parameter erscheinen mir f = 10, R = 10000 und Vollformatsensor oder 2/3" sinnvoll. Falls jemand ein anderes Format möchte, muß er nur eine andere Objektivbrennweite wählen, was sich natürlich auf das R auswirkt.
Das ganze hätte folgende Vorteile:
1. Es muss nicht jedesmal das Rad von Neuem erfunden werden.
2. Jeder kann sich die Kosten vorher ausrechnen.
3. Der Aufbau erfordert nicht allzu viel Zeit.
4. Der Erfolg ist mehr oder weniger garantiert. Ich habe auf unseren Jahrestagungen schon viele Konstruktionsbemühungen gesehen. Aber kaum einer hat tatsächlich Sternspektren vorgestellt. Offensichtlich war hier der Weg das Ziel.
Was haltet Ihr von dem Vorschlag?
Viele Grüße
Christian