Zitat:
Hallo,
offensichtlich können wir uns von den Planetenbeobachtern etwas abschauen:
https://arxiv.org/pdf/1804.03133.pdf
Viele Grüße
Christian
Hallo,
beim Studium dieser Arbeit bin ich über Abb. 1 gestolpert. Sie will die Kriterien veranschaulichen, die zur Annahme oder Ablehnung eines Spektrums verwendet werden. Im Text steht darüber nicht viel, aber offensichtlich wird chi^2 in Verbindung eines Fits genommen, wobei als Fit ein zweiparametriges Moffat-Profil dient. Ich verstehe das so, daß das 2D Spektrum über die Dispersionsrichtung gemittelt wird. In Abb1. befindet sich oben links ein Beispiel eines Lucky Spektrums miit chi^2 = 74 und oben rechts eines mit chi^2 = 733, das abgelehnt wurde. Der hohe chi^2-Wert ist aber nur duch die linke Flanke bedingt. Der Rest des Fits lehnt sich eng an die Messwerte an. Rein intuitiv fragt man sich natürlich, ob die Ablehnung wirklich gerechtfertigt ist. Die vorliegende Arbeit liefert nicht genügend Information, diese Frage zu beantworten. Sollte jemand mal diese Methode ausprobieren, sollte er sich aber auf jeden Fall darüber Gedanken machen. Vielleicht wäre ein Vergleich mit Disentangling nach Daniels Methode ganz interessant.
Viele Grüße
Christian