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Herzlichen Dank an alle für die Rückmeldungen. War reichlich Anregung zum Nachdenken. In den von Thomas empfohlenen Dateien habe ich die Liste Lineprediction gefunden und die dortigen Werte mit meinem Spektrum verglichen. Die Linien bei 4481, 4550 und 4924 passen danach im Verhältnis zueinander halwegs mit den Werten in der Tabelle zusammen. Die Linie bei 4583 gaht da auch noch mit, jedoch sind für benachbarte Linien mit nur wenig geringerer Intensität in der Tabelle keine entsprechenden Intensitäten angegeben. Damit wird das Ganze grenzwertig und ich lerne daraus, dass zwar hinsichtlich des Rauschens, das mit der Darkkorrektur korrigierbar ist, ein brauchbarer Zustand gegeben ist, damit aber noch länhgst nicht alle Einflüsse behoben sind bzw., dass letztere noch erhebliche Auswirkungen besitzen. Was dann auch bei mir zu Überlgeungen hinsichtlich der Verbesserung der SNR geführt hat. Ich hatte längst nicht alle Aufnahmen verarbeitet. Insbesondere hatte ich die ersten Aufnahmen als AVI gespeichert und um didse auch verwenden zu können, musste ich diese erst mit Virtual Dubb als Bilder speichern.
Diese Aufnahmen hatten einen deutllicheren Versatz zueinander als die zuerst verwendeten. Das neue Spektrum unter Verwendung dieser Aufnahmen sieht nun anders aus, insbesondere ist die Vermutung von Thomas bestätigt, dasss es sich bei 4807 um einen Donut handelt. Das werde ich mit an einem Flat nochmal anschauen. Ich habe noch kein Flat verwendet, da es sich beii der Aufnahmesession in erste Linie um eine Übung handelte, war ja mein erster Gehversuch im Spalt - der auch besser verlief als befürchtet. Nachdem sich die Linien bei 4020/23, 4534 un 4583 auch im neuen Spektrum zeigen, halte ich diese für real, alles andere ist dann nicht mehr sicher voom Rauschen zu unterscheiden.
Im Übrigen scheint das Rauschen jenseits der H beta Linie zu längeren Wellenlängen hin abzunehmen. Ich habe mit einer Farb-Kamera aufgenommen, da ich noch keine SW- Kamera für längere Belichtungszeiten habe und ich die notwendige Investition erst tätigen möchte, wenn die Tauglichkeit des Beobachters und seines selbst gebauten Spektrografen erwiesen ist.
Bei der ASI 224 mc empfangen jedenfalls die grünempfingdlichen Pixel erst ab 450 nm langsam Licht . Die Aufnahme habe ich vor der Auswertung auf 50 % verkleinert, was einem 2x2 Binnning enspricht. Aufgrund der Bayermatrix enthält ein so entstehendes Superpixel die Information jeweils nur eines Blau- und Rot-Pixels und von zwei Grün-Pixeln. Im blauen Spektralbereich ist daher auch die Information nur eines Pixels vorhanden, der SNR-verbessernde Effekt des Binnings ist daher nicht gegeben. Im grünen Bereich haben wir dann immerhin die Information von zwei Pixeln, was eine Verbesserung der SNR ermöglicht.
Mit dem von Berthold empfohlenem BASS werde ich mich sicher noch beschäftigen, wird ja auch auf den DADOS-Seiten von Baader sehr gelobt.
Viele Grüße
Oskar
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