Hallo Sonnenbeobachter
Wir benutzen auf der Sternwarte in Bülach, Schweiz, zwei H-alpha-Filter von Daystar. Die Filter mit einem Durchmesser von 32mm wurden etwa 1988 gebaut und funktionierten jahrelang gut. Nachdem Defekte aufgetreten waren, liessen wir sie 2016 von DayStar erneuern, worauf sie wieder funktionierten. Doch nun zeigen sich bereits wieder starke Schäden: der 0.5A-Filter zeigt starke Schlierenbildung zwischen den Schichten, der 0.65A-Filter zeigt aufgehellte Zonen - siehe Fotos. DayStar behauptet, die Schäden seien durch Öffnen der Filter entstanden. Wir haben die Filter allerdings nie geöffnet und stets bei kontrollierten Temperaturen gelagert. Wir fragen uns, ob sich eine erneute teure Reparatur durch DayStar lohnt, oder ob wir trotz der hohen Kosten auf neue Filter setzen sollten. Welche Erfahrungen habt ihr mit der «Langlebigkeit» von H-Alpha-Filtern von DayStar oder anderer Hersteller gemacht? Für Ratschläge sind wir dankbar.
Beste Grüsse,
Stefan Meister
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