Hallo Bernd,
Bernd Hanisch wrote:
Zitat:
3. Ob wir selbst in der Lage sind, ordentliche photometrische Messungen
von p Cygni durchzuführen, vermag ich nicht einzuschätzen. Wir sollten
darüber aber nachdenken. Vielleicht ist so etwas im Zeitalter von CCD-
und CMOS-Detektoren gar nicht so schwer. (definierte Belichtungszeit,
Kontrolle an einem konstanten Stern, ev. Höhenkorrektur). Die Frage ist,
wie genau müßten wir die Helligkeit bestimmen können? (+/- 0,01?)
0.01 mag sollte angestrebt werden, da die Variationen nicht sehr groß
(etwa 0.1 mag?) sind. Mit einem CCD ist das natürlich grundsätzlich kein
Problem. Das Problem sind Durchsichtschwankungen oder Wolken. Wenn man
auf dem gleichen CCD-Bild einen Vergleichsstern, möglichst mit ähnlicher
Helligkeit und Farbe hat, fallen diese Schwankungen heraus. Wenn man
mehrere Aufnahmen, womöglich über größeren Bereich des Himmels braucht,
müssen die Bedingungen (zeitlich und über den Himmel) konstant sein. Das
ist in Mitteleuropa leider selten.
Zitat:
Mir fehlt für die Machbarkeit solcher Messungen das Gefühl.
Versuchen kann man es natürlich. Aber dann entweder mit einem
Vergleichsstern im Feld, oder mit mehreren alternierenden Messungen von
P Cygni und einem nahen Vergleichsstern.
Herzliche Grüße,
Otmar