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| Relative Fluxkalibration mit vspec ohne Referenzspektrum https://forum.vdsastro.de/viewtopic.php?t=2979 |
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| Autor: | TorstenHansen [ 23. Juni 2009, 18:38:01 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Relative Fluxkalibration mit vspec ohne Referenzspektrum |
Hallo, ich habe gestern ein Spektrum von einem Glühwürmchen aufgenommen. ![]() Jetzt wäre es natürlich interessant den "tatsächlichen" Verlauf der Spektralkurve, also eine Intensitätskurve korrigiert um die spektrale Empfindlichkeit der Kamera, zu erhalten. An Sternen bietet vspec hierfür ja die Möglichkeit ein Referenzspektrum zu verwenden und so die Responsekurve zu ermitteln. Meine Frage nun: Gibt es mit vspec die Möglichkeit auch ohne Referenzspektrum das tatsächliche Spektrum des Glühwürmchens zu bekommen? Oder gibt es vielleicht auch eine völlig andere Alternative? Viele Grüße Torsten |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 23. Juni 2009, 18:51:31 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Relative Fluxkalibration mit vspec ohne Referenzspektrum |
Zitat: Meine Frage nun: Gibt es mit vspec die Möglichkeit auch ohne Referenzspektrum das tatsächliche Spektrum des Glühwürmchens zu bekommen? schöne Idee, ein Glühwürmchen zu spektroskopieren !!! Aber eine response-Kurve musst du schon beispielsweise mit einem Standardstern zur ermittelt haben, die du dann auf das Glühwürmchen überträgst (obwohl da Einflüsse des Teleskops nicht vorhanden sind). Eine andere Möglichkeit ist, auf eine Glühlampe zu normieren. Dann hast du zwar keine absolute Kalibrierung gemacht, aber immerhin bekommst du eine glatte Kurve. Lieber Gruß Lo |
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| Autor: | TorstenHansen [ 23. Juni 2009, 19:55:16 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lothar, danke für die prompte Antwort. Leider war es gestern bedeckt, so dass kein Stern zur Verfügung stand. Auch die Kalibrierung stellte sich als problematisch dar, da ich die Glühwürmchen nicht im Unendlichen aufgenommen habe, meine Vergleichslampe (Straßenlaterne mit Hg) aber sehr wohl. So ergab sich ein leicht anderer Abbildungsmaßstab. An eine Glühlampe habe ich auch schon gedacht. Spielt die Farbtemperatur für die Responsekurve eigentlich keine Rolle oder wäre die Responsekurve prinzipiell mit jedem Stern machbar? Grüße Torsten |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 23. Juni 2009, 20:27:15 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zitat: Spielt die Farbtemperatur für die Responsekurve eigentlich keine Rolle oder wäre die Responsekurve prinzipiell mit jedem Stern machbar?
Hallo Torsten,du musst eigentlich nur dein gemessenes Spektrum (natürlich vorher korrigiert mit darks, ...) durch das bekannte Literaturspektrum des Sterns teilen (in VSpec sind ja 'ne Menge integriert). Damit hast du die response-Kurve. Die Farbtemperatur ist eher nachrangig. Lo |
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| Autor: | TorstenHansen [ 23. Juni 2009, 20:44:09 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lothar, Zitat: Zitat: Spielt die Farbtemperatur für die Responsekurve eigentlich keine Rolle oder wäre die Responsekurve prinzipiell mit jedem Stern machbar?
Hallo Torsten,du musst eigentlich nur dein gemessenes Spektrum (natürlich vorher korrigiert mit darks, ...) durch das bekannte Literaturspektrum des Sterns teilen (in VSpec sind ja 'ne Menge integriert). Damit hast du die response-Kurve. Die Farbtemperatur ist eher nachrangig. Lo Ich habe in dem Zusammenhang einen Link erhalten (siehe hier: http://www.biochemj.org/bj/336/0109/bj3360109.htm ), der in Fig.1 (siehe hier: .http://www.biochemj.org/bj/336/0109/bj3360109f01.htm) ein normiertes Spektrum enthält, d.h. dort muss ja mit irgendeiner Referenz normiert worden sein. Grüße Torsten |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 23. Juni 2009, 21:07:08 PM ] |
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Zitat: Genau, für Sterne ist mir das Verfahren klar. Meine Frage ging eher in Richtung der Anwendung auf das Glühwürmchen-Spektrum.
Torstendiese response Kurve kannst du auf jedes Spektrum anwenden, wenn es sich um den gleichen Wellenlängenbereich handelt Lo |
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| Autor: | TorstenHansen [ 23. Juni 2009, 21:29:12 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lothar, Zitat: Zitat: Genau, für Sterne ist mir das Verfahren klar. Meine Frage ging eher in Richtung der Anwendung auf das Glühwürmchen-Spektrum.
Torstendiese response Kurve kannst du auf jedes Spektrum anwenden, wenn es sich um den gleichen Wellenlängenbereich handelt Lo Grüße Torsten |
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| Autor: | Jürgen Neubert [ 24. Juni 2009, 07:53:56 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Torsten, Zitat: ich habe gestern ein Spektrum von einem Glühwürmchen aufgenommen.
das ist mal was Neues! |
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| Autor: | Robin Leadbeater [ 24. Juni 2009, 13:32:41 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Fascinating Torsten, My daughter just graduated last week with a degree in biology so we made a quick search of the literature. It seems the spectrum depends on the exact species. http://precedings.nature.com/documents/ ... 1351-1.pdf and also changes with temperature and pH http://www.bioone.org/doi/abs/10.1562/2 ... -RA-398R.1 It looks like you have the beginings of a new hobby Robin |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 24. Juni 2009, 15:41:47 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Torsten, da eröffnet sich ja gleich ein ganz neues Betätigungsfeld für uns, insbesondere wenn der Himmel bedeckt ist und der Wunsch "clear sky" nicht gefruchtet hat: Fragen wie ändert sich das Spektrum und die Intensität
Wäre eine schöne Schülerarbeit oder für Jugend Forscht. Kannst ja mal noch paar fireflies fotografieren. Vielleicht sieht man Unterschiede in den Spektren. Keine Sorge, ich will dich nicht veräppeln, ich finde das lustig und interessant zugleich. Herzliche Grüße Lo |
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| Autor: | Berthold Stober [ 24. Juni 2009, 16:36:04 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Relative Fluxkalibration mit vspec ohne Referenzspektrum |
Hallo, ich eigentlich auch.... berthold Zitat: Hallo Torsten,
da eröffnet sich ja gleich ein ganz neues Betätigungsfeld für uns, insbesondere wenn der Himmel bedeckt ist und der Wunsch "clear sky" nicht gefruchtet hat: |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 24. Juni 2009, 17:37:52 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Angeregt durch dieses Glühwürmchenspektrum von Torsten habe ich mal bisschen im Internet gestöbert über Bioluminiszenz etc. Verdammt interessant. Wenn auch nichts astronomisches und deshalb kein echtes Thema für unser Forum. Trotzdem, man sollte ja schon ab und zu über den Tellerrand hinausschauen und überprüfen, ob man noch neugierig ist - ergo lebt. Hier finden sich viele Informationen über alle Arten von Luminiszenzen: http://www.chemie.uni-jena.de/institute ... eszenz.htm Lo |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 25. Juni 2009, 18:27:43 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Torsten, mich würde jetzt das Spektrum interessieren, auch ohne Noirmierung auf ein Referenzspektrum (response). Lieber Gruß Lo |
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| Autor: | TorstenHansen [ 25. Juni 2009, 19:32:06 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hello Robin, thanks for the links! The second article refers a password, but the first one already´s been read From this forum I additionally got a link to a further article related to this topic, dealing with an "in vitro" observation of the Luciferin/Luciferase reaction: http://www.biochemj.org/bj/336/0109/3360109.pdf. Indeed, very exciting and fascinating! Cheers Torsten[/url] |
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| Autor: | TorstenHansen [ 25. Juni 2009, 19:50:15 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lothar, Zitat: Torsten,
Hui, so ungeduldig? mich würde jetzt das Spektrum interessieren, auch ohne Noirmierung auf ein Referenzspektrum (response). Lieber Gruß Lo Eigentlich ist die kleine Präsentation noch nicht ganz fertig (ich wollte das reduzierte Vergleichsspektrum noch mit einbinden), aber wenn Ergebnisse gefordert werden ... Anmerkungen zum Spektrum: 1.) Was die Kalibrierung angeht, bin ich mir in einem Punkt nicht ganz sicher und zwar ist die Straßenlampe im Unendlichen aufgenommen worden und die Glühwürmchen aus ca. 10 - 15m Abstand; ich konnte also nicht bei Unendlich aufnehmen (das Fotoobjektiv hat eine 10m-Einstellung). 2.) Der Buckel im Blauen der Responsekurve rührt von der starken violetten Emissionslinie her und hatte auf das Glühwürmchenspektrum keinen Einfluss, da es praktisch kein blaues Licht ausgesendet hat! Frage: Sind die Linien im Roten Sauerstoff- und Wasserlinien der Atmosphäre? ![]() Über einen Hinweis auf Bearbeitungsfehler und sonstige konstruktive Einwände würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße Torsten |
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| Autor: | TorstenHansen [ 25. Juni 2009, 20:13:48 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Jürgen, Zitat: ...
Die Kamera saß auf einem Fotostativ, da die Belichtungszeiten für die Spektren 8 sec bei 1600 ASA betrugen und die Glühwürmchen in etwa 10m entfernt waren (leider nicht unendlich).Wie hast Du denn das Glühwürmchen vor die Linse bekommen? Gibt's ein Foto von Deinem Versuchsaufbau? ... Eigentlich wollte ich noch in den Garten zum Fotografieren, die Kerlchen waren aber so hell, dass ich vom Zimmer aus fotografieren konnte und so letztlich eine ähnliche Situation wie bei der Aufnahme von Sternspektren vorfand, nämlich nahezu punkförmige Lichtquellen. Das Gitter ist bei mir im Baaderzubehör montiert, wie die Fotos unten zeigen, und ich habe einen Digiknipsen-Adapter, der auf das Filtergewinde 2er meiner Fotoobjektive passt. ![]() ![]() Viele Grüße Torsten |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 25. Juni 2009, 20:17:45 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zitat: Hui, so ungeduldig?
Hi Torsten,entschuldige die kurze, fast fordernde Formulierung. War aber nicht so gemeint. Mich interessiert das einfach. Was die Kalibriertechnik betrifft folgende Idee: Wenn du ein Neonglimmlämpchen hinter einer Lochblende anbringst (Alufolie mit einem kleinen Loch (Nadelstich) ) und das fotografierst aus einigem Abstand, hier 10 m, sollte ja das Linienspektrum der Neonlampe zu sehen sein. Damit könntest du dann recht eindeutig und ziemlich exakt kalibrieren. Um einen künstlichen Stern so zu erzeugen, müsste das Licht von der Neonlampe parallel ausgehen. Lösung = feste Anordnung der Lampe, Diffusor (Pergamentpapier), Lochblende. Letztere im Fokus eines Kollimators -> künstlicher "Emissionslinien-Stern, der paralleles Licht abgibt und direkt vor deinen staranalyzer gehalten werden kann. Kontrolle der Parallelität des Lichts: Aufnahme mit Kameraobjektiv auf Stellung unendlich. Dann müssen die von den Neonemissionslinien erzeugten Punkte auf dem Kamerachip scharf sein. Liebe Grüße Lo |
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| Autor: | TorstenHansen [ 25. Juni 2009, 20:30:24 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lothar, Zitat: Zitat: Hui, so ungeduldig?
Hi Torsten,entschuldige die kurze, fast fordernde Formulierung. War aber nicht so gemeint. Mich interessiert das einfach. ... Zitat: ...
Danke für den Tip. Leider besitze ich keine Neonglimmlampe.Was die Kalibriertechnik betrifft folgende Idee: Wenn du ein Neonglimmlämpchen hinter einer Lochblende anbringst (Alufolie mit einem kleinen Loch (Nadelstich) ) und das fotografierst aus einigem Abstand, hier 10 m, sollte ja das Linienspektrum der Neonlampe zu sehen sein. Damit könntest du dann recht eindeutig und ziemlich exakt kalibrieren. Ich habe aber schon überlegt, ob ich nicht mit einem Laserpointer in die Nähe der Stelle leuchte, an der das Glühwürmchen gesessen ist, und damit die Kalibrierung überprüfe ... Zu den Kurven und den tellurischen Linien keinen Kommentar? Leider kommt die Responsekurve oben in der Abb. nicht blau rüber (analog zum zugehörigen Text), aber ich denke es ist klar, welche Kurve gemeint ist. Viele Grüße Torsten |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 25. Juni 2009, 22:32:07 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zitat: Danke für den Tip. Leider besitze ich keine Neonglimmlampe.
Hallo Torsten,Ich habe aber schon überlegt, ob ich nicht mit einem Laserpointer in die Nähe der Stelle leuchte, an der das Glühwürmchen gesessen ist, und damit die Kalibrierung überprüfe ... gehe mal auf die website von Conrad Electronic, gib in Suche Glimmlampe ein und dann bekommst du einige hundert Modelle angezeigt. Sind ganz kleine Dinger, kosten ca. 1 Euro. Die so rötlich leuchten sind die richtigen. Da gibt es auch welche, bei denen der Kopf des Glaskörpers als grobe Linse ausgebildet ist. Die sammeln das Licht etwas und konzentrieren es in eine Richtung. Die dürften am besten für dich geeignet sein. Zitat: Zu den Kurven und den tellurischen Linien keinen Kommentar?
Ich kann das nicht recht beurteilen. Dort sind zwar eine Menge Wasser- und O2-Linien, die in hochaufgelösten Spektren scharfe Banden bilden. Wie die bei deiner Auflösung aussehen, weiß ich nicht. Wenn die Linien in allen deinen Spektren vorhanden sind und etwa gleich aussehen, dann werden es wohl tell. Linien sein.Lo |
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| Autor: | Jürgen Neubert [ 25. Juni 2009, 22:34:37 PM ] |
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Hallo Torsten, Zitat: ....Glühwürmchen in etwa 10m entfernt waren (leider nicht unendlich).
das ist ja verrückt! ...die Kerlchen waren aber so hell, dass ich vom Zimmer aus fotografieren konnte und so letztlich eine ähnliche Situation wie bei der Aufnahme von Sternspektren vorfand, nämlich nahezu punkförmige Lichtquellen. Zitat: Leider besitze ich keine Neonglimmlampe.
Eine Beschaffung ist absolut empfehlenswert! Ich habe meine den Nachbarn abgebettelt. |
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| Autor: | TorstenHansen [ 26. Juni 2009, 00:22:21 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Jürgen, Zitat: Hallo Torsten,
Leider ist ein möglicher Grund des Verharrens in den Bildern zu sehen.Zitat: ....Glühwürmchen in etwa 10m entfernt waren (leider nicht unendlich).
das ist ja verrückt! ...die Kerlchen waren aber so hell, dass ich vom Zimmer aus fotografieren konnte und so letztlich eine ähnliche Situation wie bei der Aufnahme von Sternspektren vorfand, nämlich nahezu punkförmige Lichtquellen. Die allermeisten saßen eben zum Glück aber im Gras und nur zum Ende der Dämmerung habe ich auch welche fliegen gesehen. ![]() ![]() Edit: Noch ein Foto von der anderen, nicht leuchtenden, Seite. ![]() Viele Grüße Torsten |
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| Autor: | TorstenHansen [ 26. Juni 2009, 15:58:12 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo, hier, wie schon angekündigt, der Vergleich der beiden bearbeiteten Spektren. Die am rechten Rand liegenden auffälligsten dunklen Linien scheinen einen kleinen Versatz zu zeigen, den ich im Augenblick auf die Probleme mit den unterschiedlichen Fokallagen bei Aufnahme des GW-Spektrums und der Referenzlampe zurückführe. Konkret, die auffällige dunkle Linie bei ca. 6700 Angström im Lampenspektrum scheint im GW-Spektrum bei ca. 6880 Angström zu sitzen (siehe Pfeil in der Abbildung). In beiden Spektren schließen sich nach links 3 weitere dunkle Linien an, die in beiden Spektren den gleichen Abstand von der dunkelsten Linie bei 6700 resp. 6880 Angström zu haben scheinen. Somit vermute ich, dass die Unsicherheit bzgl. der Kalibrierung in der Größenordnung von bis zu 200 Angström liegt! ![]() Viele Grüße Torsten |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 26. Juni 2009, 16:33:26 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zitat: Hallo,
Hallo Torsten,Die am rechten Rand liegenden auffälligsten dunklen Linien scheinen einen kleinen Versatz zu zeigen, den ich im Augenblick auf die Probleme mit den unterschiedlichen Fokallagen bei Aufnahme des GW-Spektrums und der Referenzlampe zurückführe. Konkret, die auffällige dunkle Linie bei ca. 6700 Angström im Lampenspektrum scheint im GW-Spektrum bei ca. 6880 Angström zu sitzen (siehe Pfeil in der Abbildung). In beiden Spektren schließen sich nach links 3 weitere dunkle Linien an, die in beiden Spektren den gleichen Abstand von der dunkelsten Linie bei 6700 resp. 6880 Angström zu haben scheinen. Somit vermute ich, dass die Unsicherheit bzgl. der Kalibrierung in der Größenordnung von bis zu 200 Angström liegt! sei vorsichtig mit diesen Absorptions"linien". Terr. Linien können es kaum sein, weil die 10 m bis zum Glühwürmchen oder deiner Strassenlampe keine großen Absorptionen ergeben werden. Es kann sein, dass die Straßenlampenhüllen in diesem Bereich absorbieren oder irgendwas in deiner Optik oder weiß der Teufel was sonst noch. Eine wirklich saubere Kalibrierung bekommst du erst mit der Neonlampe. Ob die verbreiterten Hg-Linien der Strassenlampe wirklich auf die Laborwellenlänge zentriert sind, weißt du auch nicht. Die können ja im Profil von der Fluoreszenzmasse (Leuchstoff) asymmetrisch verändert sein. Lieber Gruß Lo |
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| Autor: | TorstenHansen [ 26. Juni 2009, 17:38:50 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lothar, danke für die Richtigstellung bzgl. der tellurischen Linien. Trotzdem meine ich, dass, egal um welche Herkunft es sich auch handeln mag, die dunklen Linien im Roten keine Artefakte sind, da die gegenseitige Lage in beiden Spektren doch sehr ähnlich ist. Im Prinzip sollte dieses zusätzliche Bild auch nur nochmal die Probleme hinsichtlich der Kalibrierung bekräftigen. Als Konsequenz daraus, wird das obige GW-Spektrum wohl eher nicht die tatsächlichen Verhältnisse wiedergeben (können). Viele Grüße Torsten |
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| Autor: | Dieter Goretzki [ 26. Juni 2009, 20:58:10 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Relative Fluxkalibration mit vspec ohne Referenzspektrum |
"Lothar Schanne" schrieb: Zitat: Hallo Torsten, sei vorsichtig mit diesen Absorptions"linien". Terr. Linien können es kaum sein, weil die 10 m bis zum Glühwürmchen oder deiner Strassenlampe keine großen Absorptionen ergeben werden. Es kann sein, dass die Straßenlampenhüllen in diesem Bereich absorbieren oder irgendwas in deiner Optik oder weiß der Teufel was sonst noch.
Hallo zusammen,es kann sich dabei um die Sauerstoff B -Bande handeln, so um 690 nm. Die ist schon recht kräftig. Viele Grüße Dieter |
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