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| Einfaches Dämmerungshimmel -Spektrometer und einige Spektren https://forum.vdsastro.de/viewtopic.php?t=3763 |
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| Autor: | Frank Hase [ 09. Februar 2012, 13:43:02 PM ] | |||||
| Betreff des Beitrags: | Einfaches Dämmerungshimmel -Spektrometer und einige Spektren | |||||
Hallo zusammen, habe im vergangenen Jahr ein kleines Spektrometer für Dämmerungsbeobachtungen aufgebaut (Folie 1) und einige Sequenzen der Dämmerung aufgenommen (F 2 - 4). Alle Bilder in Richtung des Sonnenuntergangspunktes, etwa 15 Grad Höhe. Die O3-Absorption ist schön sichtbar, in der späten Dämmerung werden die Na-D Linien prominent und verschwinden schlagartig, wenn die Sonne am Ort der Na-Schicht (~100 km Höhe) untergegangen ist. Das wäre doch mal ein schönes Jugend-forscht Thema: wenn man eine längere Zeitreihe von Beobachtungen macht, liesse sich die Vertikalstruktur und Variabilität dieser Schicht meteoritischen Materials verfolgen. Auch viele weitere Beobachtungen am Dämmerungshimmel und Untersuchungen zum Strahlungstransport liessen sich anstellen (Ozonschicht, strat. Aerosol / purple light, Spektrum der Gegendämmerung). ....Schade das keine Mondfinsternis greifbar ist, das wäre auch noch ein tolles Motiv.... Viele Grüße Frank
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| Autor: | Roland Bähr [ 09. Februar 2012, 17:24:12 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Frank, die Idee finde ich großartig und auch dass die Natriumlinie so deutlich sichtbar wird. Ich nehme an, das letzte Spektrum auf Folie 4 zeigt die Strassenbeleuchtung. Wie ist denn der Spektrometer aufgebaut? Viele Grüße Roland |
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| Autor: | Frank Hase [ 09. Februar 2012, 19:31:36 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Einfaches Dämmerungshimmel -Spektrometer und einige Spektren |
Hallo Roland, - danke für die Anerkennung! Im kameraseitigen Ende des Kollimatortubus befindet sich eine achromatische Nahlinse mit 500 mm Brennweite (der Spalt im Fokus dieser Linse). Die Kamera habe ich mit einem 85 mm Objektiv (f/1.8 bei f/2.8) und einem 55 mm Objektiv (f/1.2 bei f/2.0) betrieben. Als Gitter verwende ich die 50 x 50 mm2 Thorlabs-Transmissionsgitter, die bei kleinen Strichzahlen (300 + 600 lpmm) sehr gute Effizienz haben. Wenn man es möglich preis- günstig halten wollte, wären die 25 x 25 Gitter wohl auch noch ausreichend gross. Die Canon 1000D habe ich zunächst im Originalzustand verwendet, später umbauen lassen, dann kommt man noch etwas weiter ins Rote. Ja, das letzte Spektrum zeigt im wesentlichen die Strassenbeleuchtung (und wenige "echte" Nachthimmelslinien) Viele Grüße Frank Am 09.02.2012 16:24, schrieb Roland Bähr: Zitat: Hallo Frank,
die Idee finde ich großartig und auch dass die Natriumlinie so deutlich sichtbar wird. Ich nehme an, das letzte Spektrum auf Folie 4 zeigt die Strassenbeleuchtung. Wie ist denn der Spektrometer aufgebaut? Viele Grüße Roland |
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| Autor: | Roland Bähr [ 09. Februar 2012, 23:38:35 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Frank, danke für die Rückmeldung. Das ist ganz nach meinem Geschmack - ein einfacher technischer Aufbau mit der Möglichkeit faszinierende physikalische Phänomene zu untersuchen. Es reizt mich das Ganze mal mit dem Staranalyzer und der EOS 1100D auszuprobieren. Meine ersten Sonnenspektrum-Versuche über einen 5m entfernten reflektierenden Stecknadel-Pseudospalt (mit Gitter direkt vor dem Objektiv, ohne Kollimator) kommen natürlich nicht an Deine Spektrenqualität ran - aber sie geben zumindest Hoffnung. Viele Grüße Roland |
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