|
Hallo Thomas, Daniel und "Rest der Welt",
sagen wir es so: die Artikel werden redaktionell unter teilweiser Hinzunahme geeigneter Wissensträger zur Be- oder Überarbeitung "empfohlen".
Einen Referee-Report wird niemand erhalten, dass wäre der logisitische Overkill und stände in keinem Verhältnis zum "Nutzen". Wir haben hier ja nicht den Anspruch, research paper im echten peer-review zu veröffentlichen. Jedenfalls wird durch die Methode - glaube ich - das notwendige Mindestmaß an Kohärenz erreicht. Bisher habe ich auch nur zwei Papiere abgelehnt, jedesmal mit zumindest für mich nachvollziehbarer Begründung. Hier noch "der Flow":
Paper kommt bei mir an ("Received") - ich schau es mir durch und entscheide, ob ich das Papier prinzipiell annehme -
wenn ja, siehe unten; wenn nein, Ablehnung (Schreiben an Autor und Flow beendet)
benötige ich redaktionelle Hilfe?
wenn ja, Weiterleitung an den Wissenträger meiner Wahl mit Bitte um Kommentar, anschl.: Korrekturvorschläge werden erarbeitet und bilateral mit dem Autor diskutiert
wenn nein, Korrekturvorschläge werden erarbeitet und bilateral mit dem Autor diskutiert
Ist das Papier dann da, bekommt es "Revised"
Final wird es nach Spektrum umgesetzt, in dem Zuge erhält es dann "Accepted", da ab und an noch was auffällt.
Final gibt es noch den Proof Read im Layout zur finalen Freigabe durch den Autor.
Damit sind wir bisher ganz gut gefahren - denke ich. Ich werde daran auch nix ändern wollen.
Grüße
Thomas
PS Autor steht gleichberechtigt für Autorin und Autoren
|