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BeitragVerfasst: 13. Juli 2019, 17:14:13 PM 
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Meister
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Registriert: 03. Oktober 2016, 16:08:01 PM
Beiträge: 375
Wohnort: Laufenburg (Baden)
Liebe Freunde der Sonne,

der Merkurtransit vor der Sonne, am Nachmittag des 11. November, ist ein astronomischer Höhepunkt des Jahres. Auf der Sonnetagung in Jena haben wir besprochen, dass wir dieses Ereignis gemeinsam begehen wollen.

1. Angedacht ist ein Video-Livestream (siehe Thema eröffnet von Stefan Meister). Wegen der Wetter-Chancen im November brauchen wir mehrere Stationen mit verschiedenem Wetter, die sich als Sender für den Livestream zur Verfügung stellen. Wenn Ihr dabei mitmachen wollt, meldet Euch bitte hier. Ihr seid herzlich willkommen.

2. Wir wollen gemeinsam beobachten, verbunden mit einem (separaten) Audio- und Text-Chat-Stream, mit Headset auf den Ohren. Dort können wir während des Ereignis miteinander reden, diskutieren, Fragen stellen und Spaß am Fernrohr haben. Was haltet Ihr davon?

3. Eure Ideen sind herzlich willkommen. Bitte meldet hier, was Ihr beim Merkurtransit plant oder gerne machen wollt. Habt Ihr vorher Fragen? Lasst uns hier diskutieren und am 11. November vieles gemeinsam machen. Der nächste Merkurtransit ist erst am 13. November 2032. Ein guter Grund, den kommenden Transit gut vorbereitet zu begehen.

Ich grüße alle Freunde der Sonne und freue mich auf eine lebendige Diskussion.

Heinz


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BeitragVerfasst: 16. Juli 2019, 17:09:21 PM 
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Nutzer

Registriert: 22. Oktober 2016, 14:59:10 PM
Beiträge: 40
Hallo Heinz,

gute Idee, leider kann ich zum Streaming wenig beitragen und werde auch nicht groß herum reisen.

Wie wäre es mit einem 3D Bild. dazu bräuchte man nur Bilder mit Timecode von Stationen mit größtmöglicher Entfernung, vielleicht sogar in H-alpha. Wie wäre das?

Viele Grüße,
Thomas


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BeitragVerfasst: 18. Juli 2019, 13:15:57 PM 
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Dauernutzer

Registriert: 11. Januar 2017, 22:45:28 PM
Beiträge: 131
Servus Heinz!

Aktuell 117 Leser Deines Beitrag und ich bin der Zweite, der dazu antwortet. Schade, dass es auch hierzu so wenige Meldungen gibt.
Vielleicht sind alle 117 pessimistisch, was ihre Wetteraussichten anbelangt.
SOLLTE ich zu diesem Zeitpunkt bereits mein neues Zuhause, wo mein Frau bereits seit Dezember wohnt ("43.5676N, 12.7866E" in Maps übertragen), bezogen haben, werde ich SICHER mind. akustisch meine Beobachtung teilen.
Derzeit bin ich noch visuell unterwegs.

Ciao.

Alex


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BeitragVerfasst: 19. Juli 2019, 18:38:44 PM 
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Meister
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Registriert: 03. Oktober 2016, 16:08:01 PM
Beiträge: 375
Wohnort: Laufenburg (Baden)
Hallo Thomas,
ein 3D-Bild wäre wirklich knackig. Hast Du damit Erfahrung? Wie genau muss die Zeit ins Bild gesteckt werden? Reicht eine Sekunde, also Uhrenvergleich via Funkuhr, wie ich sie am Fernrohr stehen habe? Welche Basislänge bräuchten wir, um Merkur vor der Sonne schweben zu sehen?

Spannend die Idee.

Alles Gute
Heinz


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2019, 12:05:43 PM 
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Nutzer
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Registriert: 09. Februar 2017, 22:00:54 PM
Beiträge: 41
Wohnort: 9° 45'O / 53° 44'N
Gerade in Norddeutschland und November = Nein. Von ausgesuchten Ereignissen kann ich gerade mal grob 10% beobachten.
...
Es ist trotzdem sicher, dass ich am Gerät (Meade 12" SC) sitzen werde und gerne mitmache - wenn die Chance größer als 0% ist, eine Wolken-/Nebellücke zu erhaschen.

Ganz grob geschätzt ist die Parallaxe zw. Flensburg und Zugspitze so bei 1-2"?

*** Grüße
Ralf


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BeitragVerfasst: 09. August 2019, 17:59:16 PM 
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Registriert: 22. Oktober 2016, 14:59:10 PM
Beiträge: 40
Hallo Klaus,

komme leider erst jetzt dazu. Das ganze kann mit folgender Formel berechnet werden:

B= an*d/(f*(1-an/af))

B= Stereobasis
an= Entfernung Nahpunkt (Entfernung Merkur)
af= Entfernung Fernpunkt (Entfernung Sonne)
f=Brennweite
d=Deviation (max im Stereobild enthaltene Verschiebung, typ. 1,2 cm)

da kommen erst mal utopische Werte raus.

Unter der Anahme, dass B=Erdradius und f=2000 mm (Sonne Bildfüllend) erhält man eine Deviation von etwa 80 µm, das ist schon mal größer als der Abstand eines Kameraoixels. Ergo sollte ein 3D Effekt möglich sein, auch wenn er nicht sehr groß ist.

Alternativ kann man auch af=unendlich,f = 8 m und d = 4µm (Pixelabstand) setzen, dann kommt man auf 160km. Mit jeder Verdoppplung des Abstandes oder der Brennweite erhöht sich dann der 3D-Effekt.

Schwierig wird es dann eher das Seeing zu beseitigen und die Beobachter sollten in etwa gleichen Abstand zur Sonne haben.

Die zeitliche Genauigkeit wird theoretisch durch den Pixelabstand bestimmt. Zwischen den zwei Aufnahmen darf sich Merkur nur um weniger als 1 Pixel bewegen. Ich hab das nicht durchgerechnet, aber denke, dass da eine 1 Sekunde auflösung ausreichen könnte. Problem ist hier eher wieder das Seeing.


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