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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 19. März 2007, 12:32:45 PM 
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Hallo zusammen,

ich suche Hersteller von Kalibrationslampen. Da wir das gesamte Spektrum von blau bis rot abdecken wollen, reicht eine Neon-Glimmlampe nicht. Besser ist eine Lampe mit Mischgas, wie Neon-Argon, Eisen-Neon, etc. Wer hat eine Quelle?

Gruss, Thomas


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BeitragVerfasst: 19. März 2007, 14:03:58 PM 
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Hallo Thomas,

das würde mich auch sehr interessieren. Wahrscheinlich werden wir für unseren Spektrographen Spektrallampen benötigen, auch wenn wir zuerst mit Neon-Glimmlampen experimentieren werden.
Bekannt ist mir nur Oriel:
- http://www.lot-oriel.com
- http://www.newport.com/Calibration-Sour ... talog.aspx
Die sind aber relativ teuer.

Beste Grüsse

Peter


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BeitragVerfasst: 19. März 2007, 14:41:00 PM 
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Hi Peter, bei Newport werden die Preise nicht angezeigt. Wie komme ich da ran?

...ah, schon gefunden. Ja, nicht gerade billig. Vorallem, wenn man auch noch das Netzteil und das Fiber-Assembly haben will...


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BeitragVerfasst: 20. März 2007, 17:58:31 PM 
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Tja, ich wär auch interessiert. Es gibt sie wohl auch für andere Edelgase in der gleichen Bauform wie Neon. Leider kenn ich auch keine Bezugsquelle.
Übrigens Thomas, das mit dem Eisen war gut. :oops:

Udo


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BeitragVerfasst: 20. März 2007, 18:10:32 PM 
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Zitat:
Übrigens Thomas, das mit dem Eisen war gut.
:?: :?: :?: Was meinst Du :?: :?: :?:


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 20. März 2007, 19:41:11 PM 
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Hallo Udo,

weiss nicht genau, welche Bauform Ihr meint. Jedenfalls bietet Emund
Scientific ein "spectrum analysis power supply
and tubes" an. Die Tubes lassen sich einzeln dazukaufen, fuer 30 - 50
Eur, je nach Gas. Reiche Auswahl an Gasen:
Argon, Helium, Krypton, Neon, Xenon, ... . Das 230V Power-Supply kostet
rund 250 Eur. Edmund hat schon seit einiger
Zeit einen Vertrieb in Karlsruhe, Lieferzeit oftmals nur wenige Tage.

Viele Gruesse
Frank
Zitat:
Tja, ich wär auch interessiert. Es gibt sie wohl auch für andere
Edelgase in der gleichen Bauform wie Neon. Leider kenn ich auch keine
Bezugsquelle.

Udo


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 20. März 2007, 21:02:12 PM 
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Hallo

Gibt es eine Empfehlung für eine (möglichst günstige) Kalibrierlampe für nieder-
auflösende Spektrografen ?

Sagen wir mal mit mindestens 4-6 vereinzelten Emissionslinien (damit sie gut
aufgelöst und einfach verwendet werden können) im Bereich von 400-750 nm
(möglichst gleichmäßig verteilt) ?

Clear skies
Wolfgang

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Wolfgang Renz, Karlsruhe, Germany
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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 20. März 2007, 21:40:41 PM 
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Zitat:
Tja, ich wär auch interessiert. Es gibt sie wohl auch für andere Edelgase in der gleichen Bauform wie Neon. Leider kenn ich auch keine Bezugsquelle. Udo

Hallo Udo,

ich verwende seit kurzer Zeit eine Hohlkathoden -Lampe mit Mangan. Als Schutzgas ist Ne enthalten, so dass
ich das Mn- und Ne-Spektrum in einer Lampe habe.
Das Netzteil habe ich selbst gebaut. Ist eigentlich unkritsch, man muss nur auf eine Strombegrenzung achten (max. 40 mA).

Vielel Grüße

Dieter


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BeitragVerfasst: 21. März 2007, 12:43:43 PM 
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Hallo Wolfgang!
Zitat:
Gibt es eine Empfehlung für eine (möglichst günstige) Kalibrierlampe für nieder-
auflösende Spektrografen ?
Der Preis ist das Problem. Wenn Du im roten bleibst, reichen die Babyglimmlampen für ein Euro (siehe dieses Spektrum http://spektroskopie.fg-vds.de/images/neon2.gif. Sobald Du aber ins blaue willst, explodiert der Preis. Ich lege ein Datenblatt von Oriel hier bei. Daraus siehst Du, dass z.B. Argon nicht schlecht ist. Das kostet dann aber rund 500 Euro. :(

Gruss, Thomas


Dateianhänge:
Dateikommentar: Datenblatt LOT-Oriel
Spektralinien LOT.pdf [302.82 KiB]
1565-mal heruntergeladen
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BeitragVerfasst: 21. März 2007, 12:44:46 PM 
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Hallo Dieter!
Zitat:
Hallo Udo,

ich verwende seit kurzer Zeit eine Hohlkathoden -Lampe mit Mangan. Als Schutzgas ist Ne enthalten, so dass
ich das Mn- und Ne-Spektrum in einer Lampe habe.
Kannst Du uns mal das Spektrum dieser Lampe zeigen?

Gruss, Thomas


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BeitragVerfasst: 21. März 2007, 13:04:44 PM 
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Hallo Thomas,

Im VdS-Letter, Ausgabe vom 01. April 1911, ist noch eine alter'narr'tive Kalibriermethode beschrieben:
Abschiessen von Leuchtkugeln, Sr für rote Emissionslinien, Ba für grüne ... Musst nur vorher die Nachführgeschwindigkeit der Montierung auf schnelle Kometen umstellen.

Das bringt mich auf eine Idee: Spektroskopiker, die ein Newton-Teleskop verwenden, können den Leuchtsatz auch direkt im Tubus zünden. Wegen der maximalen Effizienz.

Viele fröhliche Grüsse aus der Luxusburg
Lothar


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BeitragVerfasst: 21. März 2007, 14:45:41 PM 
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Hallo,

danke für die vielen Tips. Ich denke wie Thomas, daß 200-500€ für so eine Lampe nicht jedermanns Sache sind. Was die Lampe vom Dieter kostet und macht, wäre interessant zu erfahren.
Wolfgang, vielleicht reicht Dir ja schon so eine Energiesparlampe? Ich hänge mal das Spektrum dran.

Lothar, danke für den Tipp bezüglich der Newtons. Du bist natürlich durch die Schmidtplatte geschützt, aber vielleicht wäre das Folgende für Dich eine Möglichkeit mehr Spaß am Hobby zu gewinnen:
Stelle das Equipment auf Lanzeitbelichtung, schließe den Spalt der Kuppel, Züde die Leuchtraketen alle gleichzeitig innerhalb der Kuppel und zeig uns dann das Spektrum. Du kannst es zwar nicht mehr patentieren lassen (Ulbrichtkugel), aber natürlich auf Nachahmer hoffen, wenn es gut wird! :wink:

Viele Grüße,
Udo


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esp-lampe.jpg
esp-lampe.jpg [ 18.91 KiB | 32061 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 21. März 2007, 17:55:45 PM 
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Nur zur Info, ich habe heute an www.jogis-roehrenbude.de eine Anfrage gesendet. Antwort ist jedoch negativ... :(
Zitat:
Zitat:
Hallo Jogi,

mein Name ist Thomas Eversberg und ich betreibe mit einem Freund ein astronomisches Observatorium www.stsci.de. Für unseren Spektrographen brauchen wir eine Kalibrationslampe mit Linien im Bereich 400 - 700nm.

Bisher haben wir eine Neonglimmlampe genutzt, diese hat im blauen jedoch keine starken bzw. identifizierbaren Linien. Bei der Suche nach Lampen bin ich auf Deine Webseite gestoßen und würde gern wissen, ob Du mir irgendeine Quelle für Hohlkathodenröhren mit z.B. Argon-, Eisen-Argon-, Helium-Neon-, oder ähnlicher Füllung sowie entsprechende Vorschaltgeräte sagen kannst. Lampen von LOT-Oriel oder Newport kosten gleich 200 Euro!

Viele Grüsse, Thomas Eversberg
Leider nein, ich denke sogar daß sie schon seit vielen Jahren nicht mehr hergestellt werden.
Ich kenne jedenfalls keine Bezugsquelle.

Gruß, Jochen


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 21. März 2007, 17:59:54 PM 
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Hallo Udo

Die verschiedenen Energiesparlampen dürften sich tw. auch etwas unterscheiden
(wegen der Verwendung unterschiedlicher Farbstoffe für die Reemission (dye)).
Was für ein Typ von Energiesparlampe ist das ?

Das bringt aber natürlich nur was, wenn man die Linien auch eindeutig identifizieren
kann. Was sind da meist die Hauplinien ? Hg + Ne ?

Maurice Gavin hat auf seiner wpo - testing deepsky / OIII filters via a simple
spectroscope Seite
http://home.freeuk.com/m.gavin/grism2.htm
auch einige Beispeile.

Christian Buil hat auf seiner Design a classical spectrograph 15. SPECTRAL
CALIBRATION Seite:
http://www.astrosurf.com/buil/us/spe2/hresol4.htm
die Daten für die Ne und Hg Kalibrierung.
Gibt es eine solche Zusammenfassung auch irgendwo für andere Emissionslinien ?


Eine Miniatur Hg-Hochdrucklampe (wegen der guten Trennung der Linien bei nieder
auflösenden Spektren) wäre bestimmt gut geignet.
Die ganzen Bogenlampen gibt es aber wohl nicht verkleinert ohne Vorschaltgerät
oder sind dann entsprechend teuer ?

Gary D. Schmidt (UoA) hat auf seiner CCD Imaging/Spectropolarimeter Seite:
http://chinadoll.as.arizona.edu/~schmidt/spol/
einige Sample calibration lamp spectra (all with 600 g/mm grating).


Ich bin auch noch auf der Suche nach einer Miniatur Lampe für eine Lichtbox,
die ein Kontinuum (möglichst ohne große Emissionsspitzen) liefern soll. Bei einer
Glüh- oder Halonenlampen müßte die Farbtemperatur möglichst weit über 3000K
liegen, damit im Blauen überhaupt was rauskommt.
Hat da schon jemand was gefunden, das geeignet ist, und wegen der hohen
Temperaturen auf der Glasoberfläche nicht gleich die Lichtbox abfackelt ?


Clear skies
Wolfgang

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Wolfgang Renz, Karlsruhe, Germany
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BeitragVerfasst: 21. März 2007, 18:29:48 PM 
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Hallo Wolgang,

ich weiß ja nicht, wie niedrig aufgelöst die Spektren sind? Mal angenommen Du bekommst ein ganzes Spektrum auf den Chip, dann reicht ja ein Neonspektrum um alles zu kalibrieren. Wenn nicht, so reicht es ja im Roten die Lineardispersion zu ermitteln (Neon) und bei der niedrigen Auflösung diese im Blauen zu übernehmen. Man kann damit dann auch die Energiesparlampe, Leuchtstoffröhre ... eichen und die dann in Kurzwelligen nutzen.

Zu der Lampe die deutlich heißer als 3000K ein Kontinuum abgibt fällt mir nichts ein.

Gruß.
Udo


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 21. März 2007, 18:54:38 PM 
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Zitat:
Hallo Dieter!
Kannst Du uns mal das Spektrum dieser Lampe zeigen? Gruss, Thomas
Hallo Thomas, Udo und andere,

das Spektrum von Mangan findest Du auf unserer Homepage http://bmauclaire.free.fr/astronomie/sp ... index2.htm

Mit meinem Spektrografen bekomme ich nur einzelne Linien auf den Chip. Anbei ein Foto, die Lampe habe ich bei
uns im Labor abgegriffen. Die war zur Verschrottung freigegeben, da ca. 20 Jahre alt. Für meine Zwecke reicht es aber locker.
Eine Neue kostet so ca. 300,- €.
Der Vorteil der HKL ist, dass der Lichtstrahl schön gerade herauskommt. Der beleuchtet den LWL und der wiederum den Spalt.
Ein Nachteil ist aber, dass das Spektrum nicht so übersichtlich ist wie bei den Edelgasen. Da musste ich viel lernen. Normaler Weise
mache ich eine grobe Kalibration mit Quecksilber und Neon und die Feinkalibration am Sonnenspektrum.
Bei diesen Metalllampen geht das nicht. Man sieht meherere Linien und weis erstmal garnicht welche das sind.

Für Deine Zwecke ist eine Thoriumlampe sicher sinnvoll, nur die koste ca. 700,- €, aber HKL finde ich gut.

Viele Grüße

Dieter


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HKL.JPG
HKL.JPG [ 54.85 KiB | 29572 mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 21. März 2007, 19:44:21 PM 
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Hallo Udo

Ich will das "klassische" Grism (Baader Transmissionsgitter mit Edmond
Wedge) im Filterrad meiner ST-10 verwenden.

Da die Abbildung dann nicht mehr linear ist, wäre es einfacher und ganz
praktisch, wenn man bekannte Emissionslinien im Roten und im Blauen
hätte.

Clear skies
Wolfgang

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Wolfgang Renz, Karlsruhe, Germany
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Zitat:
Hallo Wolgang,

ich weiß ja nicht, wie niedrig aufgelöst die Spektren sind? Mal angenommen Du bekommst ein ganzes Spektrum auf den Chip, dann reicht ja ein Neonspektrum um alles zu kalibrieren. Wenn nicht, so reicht es ja im Roten die Lineardispersion zu ermitteln (Neon) und bei der niedrigen Auflösung diese im Blauen zu übernehmen. Man kann damit dann auch die Energiesparlampe, Leuchtstoffröhre ... eichen und die dann in Kurzwelligen nutzen.

Zu der Lampe die deutlich heißer als 3000K ein Kontinuum abgibt fällt mir nichts ein.

Gruß.
Udo


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BeitragVerfasst: 21. März 2007, 22:54:22 PM 
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Hallo Wolfgang,

also ziemlich niedrig. Wenn ich es recht sehe, arbeitest Du dann ja spaltlos. Da nutzt Dir eine Spektrallampe nicht viel. Du kannst sehr weit entfernte Straßenlampen probieren, oder aber himmlische Eichquellen. Mein Lieblingsstern für diese Auflösung ist WR136. Hier hat man ein Gefühl dafür, ob man das Optimum beim Fokusieren erreicht hat, und die Emissionslinien gehen über das gesamte Spektrum. Ich hab eine Seite darüber:

http://www.giga-parsec.de/WRspectra.html

P Cygni könnte auch gut gehen.

Für das Problem mit dem Kontinuumsstrahler hab ich auch noch was:

Bogenlampe. der Lichtbogen kann bist zu 50000K heiß werden! Ist aber in diesem Kontext nur Theorie. Näheres bei Wikipedia.

Grüße,
Udo


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BeitragVerfasst: 22. März 2007, 08:27:58 AM 
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Hallo Dieter!
Zitat:
das Spektrum von Mangan findest Du auf unserer Homepage http://bmauclaire.free.fr/astronomie/sp ... index2.htm
Da kann man mal wieder sehen, wie wenig ich unsere eigene Webseite beachte... :?
Zitat:
Für Deine Zwecke ist eine Thoriumlampe sicher sinnvoll, nur die koste ca. 700,- €, aber HKL finde ich gut.
Thorium...aha...ja, das Spektrum ist voller Linien. Eine sehr gute Idee. Das werden wir uns überlegen. Andererseits sehe ich, dass z.B. Chrom viele Linien im blauen hat und man könnte das mit Neon kombinieren. Mal sehen.

Gruss, Thomas


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BeitragVerfasst: 22. März 2007, 15:39:34 PM 
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Hallo Dieter!
Zitat:
Das Netzteil habe ich selbst gebaut. Ist eigentlich unkritsch, man muss nur auf eine Strombegrenzung achten (max. 40 mA).
Kannst Du uns einen Schaltplan senden?

Gruss, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 22. März 2007, 20:20:54 PM 
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Zitat:
Hallo Dieter!
Kannst Du uns einen Schaltplan senden?
Na ja, Schaltplan ist etwas übertrieben, siehe Anlage.
Mit den Widerständen muss man vermutlich je nach Lampe etwas experimentieren.
Wichtig ist nur, dass sie entsprechend belastbar sind. Das Messinstrument ist ein Analoges ( das Teuerste
an der Mimik, macht aber was her, oder). Die Teile erhält man z. B. bei Conrad

Ich habe auch Versuche mit einem stabilisierten Netzteil durchgeführt. Das hat aber nicht zum gewünschten Erfolg
geführt. Die Zündspannung der HKL ist etwas höher als die Brennspannung. Das zu realisieren war mir zu
aufwändig. Bei meiner "Schaltung" flackert die Lampe mit 25 Hz.
Das stört mich aber nicht, da ich es nicht wahrnehme und sowieso >10 sec belichte.

Viele Grüße
Dieter


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Schaltplan.pdf [23.95 KiB]
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Netzteil.jpg
Netzteil.jpg [ 83.2 KiB | 29583 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: 22. März 2007, 23:00:44 PM 
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Hallo Dieter,

vielen Dank für die Skizze und das Foto. Wofür brauchst Du denn den 1:1 Trenntrafo in der Schaltung ?

Viele Grüsse,
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 23. März 2007, 01:38:45 AM 
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Hallo Udo

Yup, die WR Sterne haben meist sehr starke Emissionslinien, die man sehr gut
in niederauflösenden Spektren auch auch visuell sehen kann:
http://www.peripatus.gen.nz/Astronomy/WolRaySta.html
http://www.astrosurf.org/buil/us/peculiar2/wolf.htm
http://spektroskopie.fg-vds.de/pollmann/Wolf-Rayet.htm
Leider sind die helleren nur sehr ungleichmäßig über den Himmel verteilt.

P Cyg (z.Z. 4.8 mag) und andere LBVs haben auch oft starke Emissionen
(H, HeI, FeII and [FeII]; oft mit P-Cyg-Profil):
http://www.peripatus.gen.nz/Astronomy/LumBluVar.html

Wird eigentlich bei den Sternen mit P-Cyg-Profil die Wellenlänge des Emissions-
peaks durch die Absorbtion auf der violetten Flanke beeinflußt ?
http://www.peripatus.gen.nz/Astronomy/objPCyg.html
http://www..astrosurf.org/buil/us/peculiar2/pcygni.htm
Niederauflösende Spektren können die Absorbtion oft nicht auflösen.

Gibt es eine Liste auch für Sterne mit anderen starken (konstanten) Emissionen ?
Oe, Of, Ae, Ap, Be Sterne ?
http://www.astrosurf.org/buil/us/peculiar2/peculiar.htm
Die müßten tw. noch heller und nicht nur in der Sommer-Milchstraße zu finden
sein !
Spektroskopische Doppelstern sollten für die Kalibrierung wohl (zumindest bei
hochauflösenden Spektren) ausgeschlossen werden.



BTW:
Deine Link zum WR Katalog:
ftp://saturn.sron.nl/pub/karelh/UPLOADS/VIIWRCAT.pdf
und die von Simbad:
ftp://saturn.sron.nl/pub/karelh/UPLOADS/VIIWRCAT.dir
funzt leider nicht mehr (zumnindest z.Z. bei mir nicht)

Den Artikel gibt es frei weder über ADS noch arxiv.
2001NewAR..45..135V
The VIIth catalogue of galactic Wolf-Rayet stars
van der Hucht, K. A.
http://adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-b ... ..45..135V
Die Daten der Sterne sind aber über Simbad abrufbar:
http://vizier.u-strasbg.fr/viz-bin/Vizi ... e=III/215/
Im VIth catalogue of galactic Wolf-Rayet stars von 1981:
http://cdsads.u-strasbg.fr/cgi-bin/nph- ... ..28..227V
http://cdsweb.u-strasbg.fr/cgi-bin/qcat?III/85
ist aber verfügbar und sollte bereits die meisten hellen WR Sterne enthalten.

Inzwischen gibt es einen Anhang mit zusätzlichen WR Sternen (> 11 mag):
[astro-ph-0609008] New Galactic Wolf-Rayet stars, and candidates.
An annex to The VIIth Catalogue of Galactic Wolf-Rayet Stars
Karel A. van der Hucht
http://arxiv.org/abs/astro-ph/0609008
http://adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-b ... .458..453V
Da gehtes visuell unter 11 mag los. Die meisten haben aber nur NIR
Photometrie.


Clear skies
Wolfgang

--
Wolfgang Renz, Karlsruhe, Germany
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Zitat:
Hallo Wolfgang,

also ziemlich niedrig. Wenn ich es recht sehe, arbeitest Du dann ja spaltlos. Da nutzt Dir eine Spektrallampe nicht viel. Du kannst sehr weit entfernte Straßenlampen probieren, oder aber himmlische Eichquellen. Mein Lieblingsstern für diese Auflösung ist WR136. Hier hat man ein Gefühl dafür, ob man das Optimum beim Fokusieren erreicht hat, und die Emissionslinien gehen über das gesamte Spektrum. Ich hab eine Seite darüber:

http://www.giga-parsec.de/WRspectra.html

P Cygni könnte auch gut gehen.

Für das Problem mit dem Kontinuumsstrahler hab ich auch noch was:
Bogenlampe. der Lichtbogen kann bist zu 50000K heiß werden! Ist aber in diesem Kontext nur Theorie. Näheres bei Wikipedia.

Grüße,
Udo


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. März 2007, 08:26:08 AM 
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Hallo Wolfgang und Udo, ich bin etwas verwirrt, da ihr nun von WR- und anderen Emissionsliniensternen sprecht. Was hat das mit der spektralen Kalibration zu tun? Wollt ihr mit diesen Emissionen eure Wellenlängen bestimmen? Wenn ja, das geht nicht, da die Linein zu breit und zu variabel sind und bei WR-Sternen aus Blends verschiedener Elementspezies bestehen. Die Laborwellenlängen bekommt man so nicht heraus.

Ausserdem verstehe ich nicht so ganz, warum ihr galaktische WR-Sterne betrachten wollt. Nach den Cygnus-WRs kommt bis zur 12ten Größe erstmal nichts. Ihr werden sehr lang belichten müssen, um da ein vernünftiges S/N zu erhalten...

Gruss, Thomas


Zuletzt geändert von Thomas Eversberg am 23. März 2007, 11:14:07 AM, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 23. März 2007, 09:43:45 AM 
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Hallo zusammen,

ich habe vor 15 Jahren mal mit meinem damaligen Prismenspektrographen (Newton 120/690 + 45 ° BK 2-Prisma)HKL-Spektren durch einen Spalt direkt am Atomabsorptionsspektrometer (AAS) aufgenommen. Es sind Mischspektren aus dem Kathodenelement und Ne.
Anbei 4 Beispiele: Hg, Ba, Cd und Ca. Leider sind bei den drei letztgenannten die Linien etwas schief. Habe mir bisher nur beim Hg-Spektrum die Mühe der Identifizierung der Linien gemacht: von links (rot)nach rechts(blau):

5790,65; 5769,74; 5460,74, 4358,35; 4046,56; 3650,15 A.

Auch Cd und Ba haben ganz gut über den gesamten Spektralbereich verteilte Linien. Ca erscheint mir weniger geeignet.
Heute gibt es auch Mehrelement-HKL mit entsprechenden Mischspektren. Allerdings wohl nicht für 3,60 EUR! Für mich als Nicht-Physiker war immer die Stromversorgung außerhalb eines AAS eine Hürde. Deshalb habe ich diese Sache nicht weiter verfolgt.

Viele Grüße

Bernd


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BeitragVerfasst: 23. März 2007, 10:03:23 AM 
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Hallo Dieter,

habe auf deine Anregung hin einige chemische Analysenlabors darauf hin angesprochen, ob sie mir ausgemusterte HKL überlassen können. Bin mal gespannt, ob ich da einige Lampen abgreifen (und möglicherweise auch innerhalb der FG verteilen) kann.
Diese elementspezifischen HKL werden in AAS (Atomabsorptionsspektrometer) verwendet und müssen aus Qualitätsgründen regelmäßig ausgetauscht werden. Das Füllgas ist meist Ne, was uns ja entgegen kommt.

Liebe Grüsse
Lothar


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Hallo,

das gehört wohl tatsächlich eher weniger hierhin, aber ausgerechnet ich wollte hier dazu kein neues Thema aufmachen. Ich hatte ja schon einmal vor einigen Jahren so einen WR Stern spektroskopiert.....spaltlos. Das wurde dann nicht weiter verfolgt, weil ich keine Wellenlängenkallibrierung machen konnte. Jetzt, wo ich einen Spaltapparat habe, werde ich das nochmal versuchen, vermutlich sind die Dinger aber zu leuchtschwach. Udo hat ja auch ein Ümbersichtsspektrum auf seiner homepage von so einem Stern. Daran kann ich mich dann ja orientieren......

An Udo,

das mit dem Schirm und dem Lichtleiter habe ich nicht ganz gut verstanden. Woraus ist der Schirm gemacht? Wenn aus Glas.....wie bekommt man da ein Loch rein?

Ich habe einen LL mit 100µm. Kann man mit einem Trick erreichen, dass der Durchmesser des Faserausgangs dem Kollimator kleiner erscheint, vielleicht 20 oder 30 µm?

mfG
Berthold


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BeitragVerfasst: 23. März 2007, 13:57:08 PM 
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Hallo zusammen,

zunächst mal zu den Problemen bei der Kalibration der niedrig aufgelösten Spektren und den Wolf-Rayet-Sternen. Im Jahr 2000 hab ich mal in einer Nacht im Mai mein neues , kleines Einschraubgitter an ein paar Sternen ausprobiert, u.a. an WR136. Das war ziemlich aufregend. Da wir in dem Jahr aber hauptsächlich mit Hausbau beschäftigt waren, hab ich nicht viel mehr gemacht, außer mir ein wenig Software zur Auswertung der Spektren zu basteln. Nach dem Sternwartenbau hab ich astromäßig sonst was getrieben, hatte aber immer im Hinterkopf mal eine Supernova zu spektroskopieren.

2004 im August war es dann soweit. SN2004dj war mit ca. 12 mag hell genug. Die Probleme die ich dabei hatte, und nach wie vor habe, wenn ich das kleine Gitter einsetze, hängen mit der Fokusierung zusammen. Die Spektren sind so niedrig aufgelöst, daß man meist nichts zur Beurteilung findet. Auf die Sterne darf man nicht fokusieren, dann sieht man in den Spektren nix. Jetzt kommt WR136 ins Spiel. Hier sieht man auf Anhieb die starken, gut separierten Emissionslinien! Leider bekommt man das Ding nur im Sommer und im Herbst vor die Flinte.

Die Bedenken von Thomas, die Linien seien zu breit und zu variabel, teile ich nicht. Bei der geringen Auflösung merkt man davon nichts. Man will ja mit dem Gedöns keine Hyperfeinstruktur untersuchen, sondern Supernovae von 12-14 mag in anderen Galaxien spektroskopieren, den Typ der SN ermitteln, die Expansionsgeschwindigkeit des Knalls messen, Veränderungen über die Zeit sehen und, und, und ...

Auch QSOs sind interessante Targets. Wie weit man damit kommt, könnt ihr z.B. bei Buil sehen (ca. 12 Mrd. Lichtjahre weit)! Ich denke, der Wolfgang hat so etwas vor, oder ?

Wolfgang
Zitat:
Wird eigentlich bei den Sternen mit P-Cyg-Profil die Wellenlänge des Emissions-
peaks durch die Absorbtion auf der violetten Flanke beeinflußt ?
Eine ähnliche Frage hatte ich hier auch schon mal gestellt. So wie ich es sehe, ist die Symetrie der Emissionslinen mehr oder weniger stark auf der kurzwelligen Seite beeinflußt. Die Emission ist nicht Dopplerverschoben, wenn man mal von der Eigenbewegung des jeweiligen Sterns absieht. Aber all das ist ja jenseits von gut und böse bei der Auflösung.

Bertold,
Zitat:
das mit dem Schirm und dem Lichtleiter habe ich nicht ganz gut verstanden. Woraus ist der Schirm gemacht? Wenn aus Glas.....wie bekommt man da ein Loch rein?

Ich habe einen LL mit 100µm. Kann man mit einem Trick erreichen, dass der Durchmesser des Faserausgangs dem Kollimator kleiner erscheint, vielleicht 20 oder 30 µm?
Mmh, woher das jetzt stammt, weiß ich nicht so genau. Meinst Du die Einkoppelung am Teleskop?

Kannst Du mal Daten zu dem LWL schicken? Quelle, Preis, Specs?

Viele Grüße,
Udo


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BeitragVerfasst: 23. März 2007, 14:36:54 PM 
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Hallo Udo!
Zitat:
Die Bedenken von Thomas, die Linien seien zu breit und zu variabel, teile ich nicht. Bei der geringen Auflösung merkt man davon nichts.
Wenn Du meinst, Emissionsliniensterne könntest Du zur Kalibration heranziehen, solltest Du dabei Dein Auflösungsvermögen mitteilen. Sonst denkt hier noch jemand, das wäre problemlos möglich. WR-Sterne haben Linien, die bis zu 50 Angström breit sind. Wenn ich Dein Argument übernehme, darf die Dispersion nicht besser als 25 Angst./Pixel sein. Auflösung also R ~ 250. Wer arbeitet denn hier mit einem Baader-Gitter? Das muss man also relativieren oder erläutern. :mrgreen:
Zitat:
Man will ja mit dem Gedöns keine Hyperfeinstruktur untersuchen, sondern Supernovae von 12-14 mag in anderen Galaxien spektroskopieren, den Typ der SN ermitteln, die Expansionsgeschwindigkeit des Knalls messen, Veränderungen über die Zeit sehen und, und, und ... Auch QSOs sind interessante Targets.
Hyperfeinstruktur? (Quark oder Quarks? :D) Von wieviel Milliangström redest Du? Macht das hier jemand? :? Für den Typ einer SN (wann finden wir mal wieder eine heller als 10mag?) reicht auch Photometrie und für die Expansionsgeschwindigkeit musst Du möglichst hoch auflösen und gut kalibrieren. Ich verstehe Deine Argumentationskette nicht...

Also, wer mit sehr niedriger Auflösung arbeitet, kann gern an Emissionsliniensternen "kalibrieren". Das ist aber ein nicht zu empfehlender Sonderfall. Von QSOs ganz zu schweigen...!

Gruss, Thomas


Zuletzt geändert von Thomas Eversberg am 23. März 2007, 15:29:07 PM, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23. März 2007, 15:28:49 PM 
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Hallo Thomas,

wenn Du mir widersprichst, solltest Du vorher lesen worüber wir so schreiben.

http://www.giga-parsec.de/WRspectra.html

Ein Baader-Gitter nutze ich nicht, meines ist von Rainbow-Optics. Weiter oben kannst Du lesen, daß Wolfgang Renz so ein Gitter hat und der Norbert ebenfalls. (Wo ist der eigentlich?)
Zitat:
Für den Typ einer SN (wann finden wir mal wieder eine unter 10mag?) reicht auch Photometrie und für die Expansionsgeschwindigkeit musst Du möglichst hoch auflösen und gut kalibrieren. Ich verstehe Deine Argumentationskette nicht...
Einfach lesen ...
http://www.giga-parsec.de/2004/spectra/sn2004dj-de.html
http://www.giga-parsec.de/2004/spectra/sn2004et-de.html
http://www.supernovae.net/supernova.html#2007af

Zitat:
Also, wer mit sehr niedriger Auflösung arbeitet, kann gern an Emissionsliniensternen "kalibrieren". Das ist aber ein nicht zu empfehlender Sonderfall. Von QSOs ganz zu schweigen...!
Tja, Not macht erfinderisch.

http://astrosurf.com/buil/us/agn/agn.htm

Thomas, reiß Dich mal zusammen, Du bist jetzt Meister :shock:
Gruß,
Udo


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BeitragVerfasst: 23. März 2007, 15:56:20 PM 
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Hi Udo,
Zitat:
wenn Du mir widersprichst, solltest Du vorher lesen worüber wir so schreiben.

http://www.giga-parsec.de/WRspectra.html
Ich verstehe leider immer noch nicht. Das hat nichts mit unseren üblichen Kalibrationsproblemen zu tun, weil offensichtlich nur ihr zwei niefrig auflöst. Das wollte ich zwecks Klärung klarstellen.

Ich schau rein in Deine Seite et voilá: Alle Linien ~ 20 - 40 Angström breit. Dispersion 15.6 A/Pixel. Anbei lege ich ein Bild einer variablen CIII-Linie von gamma Velorum aus Lépine, Eversberg, Moffat 1999, Astronomical Journal 117, 1441. Variabel und rund 20 Angström breit. Könnest Du aslo mit 15.6 Angström/Pixel nicht als Linie benutzen, da sie nicht auf zwei Pixel geht...

Nochmal: Im Normalfall für die Kalibration ungeeignet!
Zitat:
Ein Baader-Gitter nutze ich nicht, meines ist von Rainbow-Optics. Weiter oben kannst Du lesen, daß Wolfgang Renz so ein Gitter hat und der Norbert ebenfalls. (Wo ist der eigentlich?)
Na ja, das muss man eben dabei sagen (ich kenne das Gitter nicht) und Norbert muss wahrscheinlich arbeiten. Ich eigentlich auch! ;D

Ja, Deine SN-Beobachtungen sind klasse. Ich gratuliere! Ich hatte aber gedacht, die geht es um genauere Messungen und nicht nur Schätzungen im Bereich 100km/s. Und Buil hat da ja auch tolle Messungen gemacht. Da ich aber keine Erklärung finde, vermute ich, dass er nicht so genau weiss, was er damit eigentlich anfangen kann. Ich als Quasar-Laie wüsste es jedenfalls nicht.

Ich kritisiere nicht die Methoden (!), sondern finde es ziemlich verwirrend gerade in diesem Thread auch noch mit einer eigenen Methode zu kommen. Da wäre ein eigener Thread mit klaren Erläuterungen angebracht. Mehr habe ich dazu auch gar nicht zu sagen. Übrigens sehe ich auch gerade, dass auch ich nun "Meister" bin. Also vorsichtig, ja! He Lothar, noch elf Beiträge, dann machen wir die drei Muskeltiere!

...warum soll ich mich eigentlich "zusammenreissen"? Ich will hier diskutieren!!!!!!!

Ok, ich übe mal: Toll, Udo, klasse, ich bin begeistert, das hast Du gut gemacht, spitze...super........äh, megastark............sa-gen-haft......puh....ich bewundere Dich.........au Mann........pfffffft............und tschüss


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BeitragVerfasst: 23. März 2007, 17:10:33 PM 
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Zitat:
einige chemische Analysenlabors darauf hin angesprochen, ob sie mir ausgemusterte HKL überlassen können.
Hallo,

habe schon eine positive Nachricht von einem Labor hier in Luxemburg bekommen. Werde Mitte nächster Woche dort den Keller leerräumen.
Mal sehen, welche HKL da geeignet sind.

Habe mir bereits aus Unterlagen von Oriel die interessanten Lampen herausgeschrieben, welche Linien im Bereich 400 bis 800 nm emittieren. Welche HKL's das Labor allerdings übrig hat, weiss ich noch nicht.

Beste Grüsse
Lothar


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BeitragVerfasst: 23. März 2007, 18:08:54 PM 
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Hallo Thomas,

endlich mal was los!
Zitat:
Ich verstehe leider immer noch nicht. Das hat nichts mit unseren üblichen Kalibrationsproblemen zu tun, weil offensichtlich nur ihr zwei niefrig auflöst. Das wollte ich zwecks Klärung klarstellen.
Zu dieser klargestellten Klärung: Niedrig auflösen / hoch auflösen das ist ja keine Charakterfrage, sondern richtet sich nach dem Objekt das man untersuchen möchte, und da reicht bei einer SN von 12 mag kein Messy oder Lhires mit 30cm Teleskop hin.
Man muß die 21,7 Photonen die man noch kriegt, auf ein ganz, ganz kurzes Spektrum verteilen. Auf Schönheit muß man weitgehend verzichten. Kalibrieren kann man hier auch nicht mit einem Neonlämpchen, da muß man irgend was finden, wo man bekannte Wellenlängen identifiziert.

Hier mal ein paar Profispektren, bei denen man sich auch über die niedrige Auflösung aufregen könnte:

http://cfa-www.harvard.edu/cfa/oir/Rese ... a/spectra/
Zitat:
die geht es um genauere Messungen und nicht nur Schätzungen im Bereich 100km/s.
Thomas, 100km/s sind bei 10000km/s Expansionsgeschwindigkeit 1%. Da tät ich mich freuen, wenn ich da hinkäme :D :D
Zitat:
Ich kritisiere nicht die Methoden (!), sondern finde es ziemlich verwirrend gerade in diesem Thread auch noch mit einer eigenen Methode zu kommen. Da wäre ein eigener Thread mit klaren Erläuterungen angebracht.
Wolfgang hatte die Frage, ich hab geantwortet und fast alles erzählt, was mir dazu einfiel. Im übrigen ist es nicht verboten, bei der Kalibration die Spektren bekannter Himmelskörper ( :idea: )als Referenz zu wählen.

Also, schönes Wochenende,
Udo


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BeitragVerfasst: 23. März 2007, 19:03:35 PM 
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Zitat:
Hallo Dieter, wofür brauchst Du denn den 1:1 Trenntrafo in der Schaltung ?
Damit ich keine gewischt kriege wenn ich mit meinen Wurschtfingern
drin rumfummele.
Das müsste auch ohne Trenntrafo funzen.

Viele Grüße

Dieter


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 23. März 2007, 19:06:49 PM 
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Zitat:
Hallo, habe schon eine positive Nachricht von einem Labor hier in Luxemburg bekommen. Werde Mitte nächster Woche dort den Keller leerräumen. Mal sehen, welche HKL da geeignet sind.
Hallo Lothar,

an einer Kupfer - HKL habe ich Interesse.

Viele Grüße
Dieter


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BeitragVerfasst: 23. März 2007, 19:11:07 PM 
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Zitat:
Hyperfeinstruktur? (Quark oder Quarks? ) Von wieviel Milliangström redest Du? Macht das hier jemand?
Warum habe ich mir denn gerade eine Mn-HKL zugelegt? :?
Na, klingelt es? :D

Viele Grüße
Dieter


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BeitragVerfasst: 24. März 2007, 01:07:28 AM 
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Verwendet jemand spektroskopische Standardsterne zum kalibrieren ?

Siehe z.B.:
ING Spectrophotometric Standards
http://www.ing.iac.es/ds/landscape/tn06 ... rkflux.php

Gibt es die auch in heller ?
Hat da jemand eine Liste ?

Clear skies
Wolfgang

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Wolfgang Renz, Karlsruhe, Germany
Rz.BAV = WRe.vsnet = RWG.AAVSO

_________________
Clear skies
Wolfgang
--
Wolfgang Renz, Karlsruhe, Germany


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BeitragVerfasst: 24. März 2007, 12:32:06 PM 
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Hallo Meister-Udo!
Zitat:
Im übrigen ist es nicht verboten, bei der Kalibration die Spektren bekannter Himmelskörper ( )als Referenz zu wählen.
Hab ich ja gesagt. Ich wollte doch nur den Sachverhalt klar machen und das haben wir ja hinbekommen. :oops:

Gruss, Der Meister


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BeitragVerfasst: 24. März 2007, 12:36:10 PM 
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Zitat:
an einer Kupfer - HKL habe ich Interesse.
Uuups, es geht schon los... :!: Klaus und ich brauchen auch Kupfer...und evtl Chrom...
Zitat:
Warum habe ich mir denn gerade eine Mn-HKL zugelegt?
Na, klingelt es?
Na ja, Dieter, bei 10 hoch X Photonen von der Sonne ist das ja auch kein Problem. Aber bei Sternen oder Quasaren????? Ich seh schon, eigentlich müssten wir das mal alles persönlich diskutieren. Per Forum ist das etwas missverständlich.

Ciao, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 24. März 2007, 18:43:59 PM 
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Zitat:
Zitat: an einer Kupfer - HKL habe ich Interesse.
Uuups, es geht schon los... Klaus und ich brauchen auch Kupfer...und evtl Chrom...
Zitat: Warum habe ich mir denn gerade eine Mn-HKL zugelegt? Na, klingelt es?
Na ja, Dieter, bei 10 hoch X Photonen von der Sonne ist das ja auch kein Problem. Aber bei Sternen oder Quasaren?? Ich seh schon, eigentlich müssten wir das mal alles persönlich diskutieren. Per Forum ist das etwas missverständlich.


Hallo Thomas,

das Form ist doch zum Diskutieren da und missverständlich finde ich hier gar nichts.
Das Element Mangan ist nun mal von astrophysikalischem Interesse und zeigt eine relativ
große HFS-Aufspaltung (--> auch geeignet für Spektrografen niederer Auflösung).
Deshalb ist hier die Datenlage auch sehr gut. Auf der Sonne läßt sich
das sehr gut studieren, aber Probleme gibt es genug. Später kann man ja auch die weniger wichtigen (hi, hi) Quellen
wie z.B. HgMn-Sterne mit in das Beobachtungsprogramm nehmen.
Aber jetzt ohne Scherz, ich bin gerade dabei mich in dieses Thema einzuarbeiten, ist sehr
interessant!
Das Element Kupfer ist nur deshalb in meinen Foukus geraten, da man hier sowohl HFS als auch
die Isotopieverschiebung studieren kann. Ist aber astromäßig wohl weniger interessant.

Wir treffen uns ja E.d.J in LGS. Da kann ich ja mal vorstellen, was ich so zustande gebracht habe.
Ich will aber gleich sagen, dass mein Spektrograf von ca. 0,1 Mio Auflösung nur den Appetit anregen kann.
Eine Auflösung von 0,3 Mio wäre schon gut und das Elysium ist wohl erst bei 0,5 - 1 Mio erreicht.
Ob das aber mit amateurmäßigen Mitteln zu erreichen ist ?


Viele Grüße

Dieter


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BeitragVerfasst: 28. März 2007, 12:12:40 PM 
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Hallo Dieter,

klar, das Forum ist für die Diskussion gut geeignet. Ich finde den aktuellen Dialog aber sehr mißverständlich. Auch mein eigener Beitrag ist nicht ausreichend klar gewesen. Wir am STScI arbeiten mit hoher Auflösung und bevorzugen Lampen mittlerer Linienzahl (Kupfer ist ein Kandidat). Du arbeitest höchstauflösend und brauchst sehr viele Linien im Wellenlängenintervall und Wolfgang arbeitet niedrigauflösend und will breite Emissionslinien bei Sternen nutzen. Das sind sehr unterschiedliche Anwendungen und mir scheint, dass in dieser Diskussion etwas Verwirrung entstanden ist.

Wir haben also alle recht und haben nur vergessen, diese Unterschiede klar zu machen. Ich hatte zu Beginn darauf hingewiesen, das Emissionslinien bei Sternen für hohe Auflösung ungeeignet sind. Das gilt natürlich nur für hohe oder höchste Spektrale Auflösung.

Ich hoffe, damit sind die Unterschiede hinreichend geklärt.

Gruss, Thomas


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BeitragVerfasst: 28. März 2007, 13:52:33 PM 
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Hallo,

habe heute einige HKL's (Na, K, Cr, Mn, ....) bekommen. Muss sie sortieren und sehen, was für eine Verteilung innerhalb der FG übrig bleibt. Zuerst ist einmal Berthold dran (er hat mir schon so viel geholfen, dass er die erste Wahl hat). Die HKL sind ja sowieso nur für Leute interessant mit Spaltspektograph (inkl. Lichtleiter). Stelle die nächsten Tage eine Liste der übrig bleibenden Lampen ein. Ich hoffe, sie funktionieren noch. Sind z.T. über 10 Jahre alt.

Vielleicht sollten wir ein gemeinsamsames Netzgerät für diese Lampen entwerfen, das leicht baubar ist. Die Lampen werden bei ca. 20 bis 50 mA betrieben und benötigen (Zünd)Spannungen bis ca. 500V. Wer von euch traut sich denn zu, ein solches Netzgerät zu konzipieren? Ich habe von Elektronik zu wenig Ahnung. Eine Grundlage ist ja mal bereits das Modell von Dieter.

Die Glaskolben (teilweise mit Quarzfenster) haben Durchmesser von ca. 30 bis 50 mm (abhängig vom Fabrikat bzw. AAS-Spektrometer) und Längen um 150 mm. Und relativ komplizierte Verbindungsstecker. Näheres folgt.

Liebe Grüsse
Lothar


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 Betreff des Beitrags: Re: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 28. März 2007, 14:05:00 PM 
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Anbei 4 Beispiele: Hg, Ba, Cd und Ca. Leider sind bei den drei letztgenannten die Linien etwas schief. Habe mir bisher nur beim Hg-Spektrum die Mühe der Identifizierung der Linien gemacht: von links (rot)nach rechts(blau):

5790,65; 5769,74; 5460,74, 4358,35; 4046,56; 3650,15 A.
Hallo Bernd,

kannst du mir die 4 Spektrenbilder direkt mailen? Ich kann sie nicht herunterladen. Reagieren nicht.

Danke

Liebe Grüsse
Lothar


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 28. März 2007, 15:24:03 PM 
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Hallo Lothar,

ich versuche es hiermit noch einmal. Müßte mit Paint zu öffnen gehen. Bitte bedenke: Die Dispersion ist hier nicht linear, da Prismenspektrograf!

Viele Grüße

Bernd


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 28. März 2007, 19:56:56 PM 
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Mir ist unklar, was man mit diesen Spektren machen könnte, zumal die ja auch nicht kalibreirt sind?

Berthold


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 Betreff des Beitrags: Re: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 28. März 2007, 20:37:45 PM 
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Zitat:
Mir ist unklar, was man mit diesen Spektren machen könnte, zumal die ja auch nicht kalibreirt sind?
Hallo Berthold,

eigentlich nur sehen, ob da ausser der für die Lampe im Prospekt angegebenen Arbeitslinie der Lampe noch mehr da sind.

Gruss
Lothar


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 Betreff des Beitrags: Re: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 29. März 2007, 09:43:01 AM 
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Zitat:
Na ja, Schaltplan ist etwas übertrieben, siehe Anlage.
Mit den Widerständen muss man vermutlich je nach Lampe etwas experimentieren.
Wichtig ist nur, dass sie entsprechend belastbar sind. Das Messinstrument ist ein Analoges ( das Teuerste
an der Mimik, macht aber was her, oder). Die Teile erhält man z. B. bei Conrad
Hallo Dieter,

diese HKL haben eine Menge Anschlüsse. Aus deinem Schaltplan und dem Foto des Netzteils kann ich entnehmen, dass du lediglich bis 220 V ~ anlegst (strombegrenzt), wofür du 2 Pole benötigst. Für was sind denn die anderen Anschlüsse? Ich vermute, dass die Hohlkathode mit den anderen Anschlüssen auch beheizt werden kann, um die Verdampfung des Elements und damit das emittierte Spektrum zu beeinflussen.

Nach Aufschrift gibt es auch unterschiedliche Betriebsarten: Kontinuierlich (was du wohl machst) und moduliert (wofür man wohl auch Anschlüsse benötigt). Zudem haben die Lampen noch einen auslesbaren Code (für das Element).

Weisst du (oder jemand anderes in unserer Gruppe), für was die Anschlüsse sind? habe auf Anhieb im Internet nichts verwertbares gefunden.

Habe 22 Lampen bekommen (Perkin-Elmer und Phillips), darunter 2, die mit HF angeregt werden ( = elektrodenfreie, Cs, Rb), die restlichen in normaler Bauart. Einige Lampen habe ich doppelt, Na auch dreifach. Muss sie noch auflisten.

Übrigens: Die Lampen liegen wohl in vielen Labors in der Schrottkiste, weil die AAS-Geräte die letzten zehn Jahre ausser Betrieb genommen wurden. Der Arbeitsaufwand damit ist zu hoch und heute gibt es bessere Geräte anderen Typs. Die Labors sind froh, wen Ihr sie entsorgt (ist nämlich teurer Sonderabfall). Schaut euch mal um !

Liebe Grüsse
Lothar


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 Betreff des Beitrags: Kalibrationslampen
BeitragVerfasst: 29. März 2007, 16:57:30 PM 
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Zitat:
Hallo Dieter,

diese HKL haben eine Menge Anschlüsse. Aus deinem Schaltplan und dem Foto des Netzteils kann ich entnehmen, dass du lediglich bis 220 V ~ anlegst (strombegrenzt), wofür du 2 Pole benötigst. Für was sind denn die anderen Anschlüsse? Ich vermute, dass die Hohlkathode mit den anderen Anschlüssen auch beheizt werden kann, um die Verdampfung des Elements und damit das emittierte Spektrum zu beeinflussen.

Nach Aufschrift gibt es auch unterschiedliche Betriebsarten: Kontinuierlich (was du wohl machst) und moduliert (wofür man wohl auch Anschlüsse benötigt). Zudem haben die Lampen noch einen auslesbaren Code (für das Element).

Weisst du (oder jemand anderes in unserer Gruppe), für was die Anschlüsse sind? habe auf Anhieb im Internet nichts verwertbares gefunden.

Hallo Lothar,

eine normale HKL benötigt nur zwei Anschlüsse, einen für die Anode und einen für die Kathode.
So ist es auch bei meiner, obwohl der Stecker kompliziert aussieht (einfach schnipp und er ist ab).
Ob kontinuierlich oder moduliert ist für unsere Anwendungen wurscht.
Ob in gewissen Lampen eine zusätzliche Heizung integriert ist, weis ich nicht. Normaler Weise
reicht die Ionisation der Ne- oder Ar-Atome aus, um das Metall anzuregen.
Mit HF-Anregung kenne ich nicht aus.
Fazit: einfach ausprobieren, wenn sie leuchtet hat man alles richtig gemacht.

Viele Grüße

Dieter


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 Betreff des Beitrags: Liste der bei mir vorhandenen HKL
BeitragVerfasst: 30. März 2007, 19:55:39 PM 
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Hallo,

anbei die Liste der HKL (Hohlkathodenlampen), die bei mir vorhanden sind. Doppelte bin ich gerne bereit abzugeben.

Liebe Grüsse
Lothar


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