Hallo Thomas,
gut. Dann werde ich den Fehler wohl erst einmal so Angeben.
Zitat:
So wird sich der Wassergehalt der Atmosphäre eher nicht auf die Wellenlänge auswirken. Aber man muss mindestens darüber nachdenken.
Allerdings wirkt sich der Wassergehalt doch auf mein SNR aus, sowie darauf, wie ausgeprägt die tell. Linien sind. Dadurch sind diese mal besser und mal schlechter im Spektrum definiert und damit ändert sich auch die Qualität der Kalibration. Diese variablen bei der Fehlerabschätzung mit einzubeziehen würde ich als schwierig einstufen.
Mhm, inzwischen glaube ich, dass die Schwankung der zentralen Absenkung durchaus real ist, aber stark von dem Kalibrationsfehler überlagert wird. Dadurch ist eine Fehlerangabe noch schwieriger. Ich habe jeweils 3 Spektren gleichen Datums noch einmal gegenüber gestellt und dort ist auch eine ganz leichte Verschiebung zu erahnen. Allerdings kommt es ja auch auf die Qualität der BeSS Spektren an.
Dateianhang:
Tendenz.png [ 280.96 KiB | 600 mal betrachtet ]
So würde ich aber bei dem Fazit bleiben, dass ich mit dieser Methode und dem momentanen Equipment nur grobe Tendenzen messen oder eher abschätzen kann, die deutlich über dem Fehler liegen.
Ich plane ja aber im Moment, bzw. bin schon dabei, ein wenig aufzurüsten. Das C8 ist schon mal da;)
Ich würde zur Interpretation von Daten dann mal später einen neuen Thread aufmachen. Ich weiß auch erstmal gar nicht, wie viel der Amateur hier überhaupt leisten kann.
Zitat:
Es ist nur die Selbstabsorption. Oder was meinst Du mit Dopplereffekt
Ich meine das so, dass in der Emission einmal eine "Senke" durch die Absorption entsteht und einmal dadurch, dass die Scheibe rotiert und ein Teil blau, sowie der andere rot verschoben ist. Entsteht durch die Wellenlängenverschiebung (Dopplereffekt) auch eine Senke (was ich gestern beim Schreiben annahm) oder wird die Linie einfach nur breiter?
Viele Grüße und CS
Christoph