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BeitragVerfasst: 16. August 2006, 15:54:01 PM 
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Es gibt bei Poerschke Glasscheiben von 16mm Durchmesser, die mit Chrom vakuumbedampft sind, also spiegeln. Ausgespart ist ein Spalt von 10 mm Länge, die (festen) Spaltbreiten betragen wahlweise 5, 10 und 25 um.

Im Prinzip lassen sich diese Dinger als spiegelnder Spalt im Spektrographen einsetzen. Sie kosten aber 238 €.

Lothar

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BeitragVerfasst: 16. August 2006, 16:41:13 PM 
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Hallo Lothar,

da siehst Du mal, wie günstig Dein LHIRES war, oder?

Gruß,
Udo


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BeitragVerfasst: 16. August 2006, 17:03:18 PM 
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Hi Udo,

ja der LHIRES III war in Edition 1 noch recht günstig. So präzise hätte ich ihn nie bauen können. Bin auch froh, dass ich ihn bestellt hatte.

Habe 3 Gitterschubladen mit den Gittern 600, 1200 und 2400 zur Verfügung. Kann am Teleskop innerhalb 3 Minuten die Gitter wechseln (je nach Objekt und Zielsetzung).

Gruß
Lothar

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BeitragVerfasst: 16. August 2006, 17:34:15 PM 
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Hallo Lothar,

Neid,
Udo


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BeitragVerfasst: 16. August 2006, 17:38:36 PM 
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Hallo Lothar,

mal ne andere Frage: Was hast Du denn für das C14 berappt? Ist es neu oder gebraucht? Wenn gebraucht, wo bekommt man so was günstig?

Verstehe aber auch, wenn es ein großes Geheimnis bleiben soll.

Gruß,
Udo


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BeitragVerfasst: 16. August 2006, 18:40:08 PM 
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Hi Udo,

gebraucht, für rund 3 k€.

War irgendwo angeboten, meine in astronomie.de/ Markt/Angebote. C14 werden immer wieder angeboten, Preis meist zwischen 3 und öfters Richtung 4 k€.

Gruß
Lothar

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BeitragVerfasst: 23. August 2006, 22:19:33 PM 
Hallo Freunde,
wie man meiner HP leicht ansehen kann, bin ich ein fanatischer Freund von Baumarkt- oder anderen Billiglösungen. Nun eine Frage zum reflektierenden Spalt:
Ist es denkbar, dass man ein Glas (z.B. Mikroskopplättchen) erst mit einer adhäsiven und dünnen Alufolie beklebt (ich meine, sowas gibts) und dann mittels Messer oder Rasierklinge einritzt? Die genaue Spaltbreite läßt sich hernach leicht mit der Beugung am Spalt eines Laserpointers bestimmen.
Der Unterschied zwischen 200$ und 0 Euro ist doch beachtlich...wenns geht! ???
Gruß,
Norbert


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BeitragVerfasst: 24. August 2006, 08:36:04 AM 
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Hm, Superidee, werde ich heute Mittag versuchen.


.....Komplizierter ohne Frage, ich frage mich ob die in den Glasereien nicht einen kleinen Oberflächenspiegel mit 45 ° anschleifen können?


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BeitragVerfasst: 24. August 2006, 11:56:51 AM 
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Hallo,

wie ihr meinem nächsten Beitrag entnehmen werdet, bin ich auch ein großer Freund vom Selbermachen.

Das Problem, das ich hier sehe ist, genau wie bei den Anspitzerschneiden, die unzureichende Oberflächengenauigkeit. Wer die verbessern möchte, sollte sich ansehen wie Planspiegel (Fangspiegel für Newtons) geschliffen und poliert werden. Ist nicht einfach. Nicht umsonst treiben die Franzosen den Aufwand. Die "turned down edge", einer der fiesesten Fehler, den der Spiegelschleifer kennt, kann man hier durch Abblenden der Randpartie beseitigen, wir haben hier ja keine abbildende Optik.

Allerdings muß man es auch nicht übertreiben. Erhellendes hierzu liest man hier:

http://www.oldham-optical.co.uk/

unter "elliptical flat quality"

würde mich interessieren wie die Experimente durchgeführt und ausgegangen sind.

Grüße,
Udo


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BeitragVerfasst: 24. August 2006, 14:30:02 PM 
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Zitat:

Ist es denkbar, dass man ein Glas (z.B. Mikroskopplättchen) erst mit einer adhäsiven und dünnen Alufolie beklebt (ich meine, sowas gibts) und dann mittels Messer oder Rasierklinge einritzt?
Hallo Norbert,

als Chemiker sehe ich eine andere Alternative:
Deckglas (Mikroskop) mit Silber verspiegeln (geht mit irgendwelchen cyanidhaltigen Silberlösungen) und die dünne Silberhaut mit einer sehr spitzen Nadel spaltförimig wegritzen. So müssten auch 20um Spale herstellbar sein.
Ist nur eine Idee, probiert habe ich es noch nicht.

Grüsse
Lothar

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BeitragVerfasst: 26. August 2006, 18:45:41 PM 
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bloß nicht mit Cyanid.
Geht mit Zuckelösung viel besser.
Das Problem bei aufgebrachtem Silber, das das recht schnell
"anläuft" (siehe Silbergefäße)
Eine anschließende Opberflächenversiegelung ist notwendig, die dann aber wieder leicht reflektieren würde.

Michael


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BeitragVerfasst: 26. August 2006, 18:58:07 PM 
...und wie genau geht das...was kaufe ich dazu unter welchem Namen? Gibts eine Referenzstelle, um die Prozedur (auch der Versigelung) nachzulesen?
Wäre für einen weiterführenden Tipp sehr dankbar!
Gruß,
Norbert


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BeitragVerfasst: 27. August 2006, 08:06:47 AM 
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Für die genaue Prozedur für flächige Objekte muß ich mich schlau machen.
Zum "Versiegeln" hätte ich spontan Klarlack genommen.

Michael


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BeitragVerfasst: 28. August 2006, 21:56:38 PM 
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Hallo,

mal hier nachlesen:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=45181

Gruß,
Udo


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BeitragVerfasst: 29. August 2006, 14:34:25 PM 
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Hallo,

oder für Freunde exklusiver Beläge vergolden? Würde nicht beschlagen und ein kleiner Gelbstich stört zum nachführen oder justieren ja wohl nicht.

Grüsse
Lothar

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BeitragVerfasst: 29. August 2006, 17:58:22 PM 
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eine blanke Goldschicht zu bekommen geht nur elektrochemisch.
Chemisch reduktiv ergibt eine dunkle violett scheinende Schicht.

Michael


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BeitragVerfasst: 01. September 2006, 15:44:14 PM 
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Hallo Udo,

> Allerdings muß man es auch nicht übertreiben. Erhellendes hierzu liest man hier:
http://www.oldham-optical.co.uk/
unter "elliptical flat quality"

Was dort über die Genauigkeit von Planspiegeln steht ist unter geometrischer Sichtweise sicherlich richtig, aber man darf die wellenoptische Betrachtung nicht unter den Tisch fallen lassen. Und die sagt nun mal, dass die Wegdifferenz im Fokus nicht grösser als 1/4 lambda sein sollte. Ob die Wegdifferenz am Hauptspiegel oder am Sekundärspiegel entsteht ist dabei völlig egal.

Gruss
Michael


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BeitragVerfasst: 01. September 2006, 22:07:51 PM 
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Hallo Michael,

schön, Dich hier in diesem Forum begrüßen zu dürfen. Ich bin zwar nicht der Admin, aber ich glaube der ist momentan im Urlaub, weil er seit Tagen nichts sagt.

Ich hab das bei Oldham nochmal gelesen. ???

Ich glaube, daß das Problem in deren Darstellung und dem abgeleiteten Ergebnis daher rührt, das die tatsächliche Wellenfront zwischen den 1/4-Lambda-Schalen eine mehr oder weniger unruhige Form annehmen kann und deshalb mehr oder weniger Licht außerhalb des Airy-Scheibchens anzutreffen ist. Deshalb ist die Oldhamsche betrachtungsweise zu simpel.
Versuche deren mit Zemax erzieltes Ergebnis mal morgen mit Oslo nachzurechnen. (Ich weiß, ist auch nur Strahlenoptik ...) aber trotzdem Interessant Zu starke Abweichungen von der perfekten Ebene erzeugen ja auch Astigmatismus, woran man den schlechten Fangspiegel als Laie erkennt. Ich hatte den Link nur eingestellt, um niemanden zu der vermutung zu verleiten, es müsse die Spalte hier auf lambda/10 polieren.

Habe selbst für meinen im Bau befindlichen Newton einen fangspiegel von Protostar beim Ludes für teuer Geld erstanden.

Gruß,
Udo


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