Hello / Hallo,
first, a quick remark in English - Robin, thanks for your helpful hints. As you stated, I am quite sure that the calibration is ok. Also, thanks for the article, which I haven't known, and which will work as a fantastic source for further projects. What is absolutely great is that the amplitude in the profiles can be used for source brightness comparisons.
And the detail of your spctrum is key - the Ha-Absorption could exceed the Ha-emission in the centre. And, this is approved by the fact, that I have positioned the slit 90° to the major axis of the galaxy. So, my core/bulge spectrum is - more or less - free from disc light, and so free from Ha-emission
Again - thanks!
Danke auch Dir Christian für deine Tipps, ich habe intensiv getestet und wiederholt kalibriert. Und ich habe dafür Kalibrationssprekten genutzt, die ich vor und nach den Aufnahmen gemacht habe, den Tipp habe ich aus dem Forum gerne aufgenommen. Deine Anregung auch zwischen den Aufnahmen zu kalibrieren ist sinnvoll, jedoch ginge damit wertvolle Beobachtungszeit verloren, und ich würde sagen, eben weil mein Setup recht zeitstabil ist, und die Auflösung meiner Spektren gering ist, daher sollte mir die vorher/nacher Kalibrationen reichen. Ich muss einmal überlegen, vielleicht kann ich diese Zwischenkalibration ja auch automatisieren. Wobei es bei technischen Abschaltproblemen der Neon-Lampe dann die Spektrumsaufnahme dann runiniert wäre.
Aber nun zu meinen weitern Messungen - ich habe dazu das Spektrum im Bereich der Magnesium-Linie, der Eisen-Linie und der Natrium-Linien untersucht. Diese drei Absorptionslinien sind typisch für Galaxienkerne, da die Bulge-Population durch das Licht alter Sterne (vgl. Aldebaran) dominiert wird.
HIer das Spektralprofil des untersuchten Bereichs - zu den zweu Profile aus der obigen Analyse habe ich ein weiteres Profil dargestellt, das ich durch Stacking gewonnen habe, aber mti einer einfachen Redktion, ohne Darks/Flats, weil ich hier EInflüsse vermutet habe, die es abetr nicht gab.
Und hier die Details der Linienbereiche und dazu auch der Fit an die Linie.
Natrium-Linienbereich:
Magensium- und Eisen-Linienbereich:
Die Auswertung der Linie benutzt die gemessene Zentralwellenlänge der Linie und ich ermittle die Rotverschiebung für die Einzellinine, und kombiniere diese, so es ein Blending ist, wie bei Magnesium und Natrium.
Natrium-Linien - Fit-Centre: 590.935nm
(Vergleich Ruhewellenlänge)
589.00nm -- +1.935nm liefert mit baryz.Korrektur 977km/s
589.59nm -- +1.345nm liefert mit baryz.Korrektur 675km/s
Mittelwert Natrium-Blend liefert
830km/s (-5.4% Literaturwert)
Magnesium Linien - Fit-Centre: 518.357nm
(Vergleich Ruhewellenlänge)
516.73nm -- +1.627nm liefert mit baryz.Korrektur 937km/s
517.27nm -- +1.087nm liefert mit baryz.Korrektur 627km/s
Mittelwert Magnesium-Blend liefert
780km/s (-11.4% Literaturwert)
Eisen-Linie - Fit-Centre: 528.398nm
(Vergleich Ruhewellenlänge)
527.04nm -- +1.358nm liefert mit baryz.Korrektur
766km/s (-12.3% Literaturwert)
Die am besten definierte Linie des Natrium liefert auch den besten Messwert von 830km/s, der nur knapp 5% vom Literaturwert von 881km/s für die Fluchtgeschwindigkeit von NGC7331 abweicht. Alle Messungen liegen also dort, wo man sie auch vermutet, und wie ich es auch von meinem Setup gewohnt bin.
Die festgestellt Abweichung der Ha-Linie ist wohl damit zu erklären, was Robin beschrieben hat - die Ha-Absorption ist im Bulge so hoch, dass die Linie unterdrückt wird, man sieht also vielleicht nur die [NII] Linienemission. Das passt auch gut zu der Tatsache, dass ich den Spalt senkrecht zu Hauptachse von NGC7331 gelegt habe. ichhabe also hauptsächlich Bulge-Licht, ohne Scheibenlicht spektrometriert. Ich werde einmal versuchen, wie das Spektrum sich verändert, wenn man den Spalt um 90° dreht. Es wäre dann zu erwarten, dass schwache Ha-Beiträge abseits vom Bulge erscheinen, wie sie auf Robins Spektrum angedeutet sind.
Schöne Grüsse,
Michael
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14"-Hypergraph, Spektrographen: Dados & LISA