Hallo Lothar,
Lothar Schanne wrote:
Zitat:
Hallo Otmar und alle anderen Beteiligten,
vielleicht ist dir aufgefallen, dass die Spektren, die ich dir in der
letzten Zeit für die Datenbank gemailt habe, bewusst nicht richtig
normiert sind.
Mir ist aufgefallen, dass sie nicht so richtig normiert waren, aber
nicht, dass das Absicht war
Zitat:
Ich habe jeweils nur einen Punkt des kalibrierten, aber
nicht-normierten Spektrums als Referenzpunkt genommen und darauf
normiert.
Du hast also durch eine Konstante dividiert um Werte von ungefähr Eins
für das Kontinuum zu erhalten? Oder was meinst Du genau?
Zitat:
Ein solcher Punkt liegt immer in einem linienfreien Bereich.
Dadurch bleibt das gemessene Spektrum linear erhalten und wird nicht
durch persönliche Vorlieben beim normieren (Lage der Stützpunkte)
verfälscht.
Wenn das Normieren kritisch ist (also vor allem bei breiten Linien),
dann sehe zwei Möglichkeiten: entweder man benutzt feste
Normierungspunkte (in Wellenlänge) und gibt diese an, oder man normiert
lieber nicht.
Zitat:
Falls jemand diese Spektren zur Bestimmung der EW einer Linie verwenden
will, muss er sie zuerst "richtig" = mit seiner Methodik normieren.
Zum Messen von Äquivalentbreiten muss man doch nicht normieren, da
dividiert man doch einfach die Flächen unter dem Kontinuum und unter der
Linie. Oder wie machst Du das? Gut normierte Spektren benötigt man in
erster Linie, wenn man Spektren direkt übereinander auftragen will.
Zitat:
Ist das aus deiner Sicht so sinnvoll? Oder in welcher Form sollten wir
die Spektren langfristig konservieren?
Mit erscheint Deine Lösung sinnvoll. In weniger kritisch Fällen kann man
aber meiner Meinung nach ruhig richtig normieren.
Zitat:
Liebe Grüsse
Lothar
Herzliche Grüße,
Otmar