Zitat:
Nur um nicht missverstanden zu werden. Die Linien sollten nach den Pixeln ausgerichtet sein, sonst verlierst Du Auflösung.
Nun, dass gilt doch "nur" wenn die Aufloesung in der naehe der Nyquist-Frequenz
kommt, was sie idealerweise nicht tun sollte (diese Diskussion moechte ich
hier aber nicht fuehren). Wenn die Aufloesung deutlich kleiner ist, koennte
es von sampling her durchaus Vorteile bringen um das Spectrum schraeg ueber mehrere
Pixels zu verteilen.
Ich sehe eher als Nachteil dass mann ein erhoehtes Rauschen hat, wenn das Spektrum durch
Schraegheit ueber mehr Pixels verteilt wird.
Wenn das spectrum dann nach 1-D reduziert wird,
ist dieses Rauschen zudem noch korreliert zwischen benachbarte
Pixels, was bei weitere Bearbeitung ("denoising") Probleme lieferen koennte.
Eigentlich ist das Problem immer das gleiche: gewinnt mann einerseits an spektrale
coverage (durch Schraegheit oder durch knapperes sampling), verliert man
andererseits an Genauigkeit. Was da optimal ist, haengt dann doch davon ab was man mit den Spektren
machen will, da gibt es kein apriori "besser" oder "schlechter".
Gruesse, Sander