| Forum der Vereinigung der Sternfreunde https://forum.vdsastro.de/ |
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| Lothars echelle https://forum.vdsastro.de/viewtopic.php?t=2993 |
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| Autor: | Berthold Stober [ 03. Mai 2010, 08:16:22 AM ] |
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Toll Lothar, Du bist sehr fleißig und hast Dich nicht entmutigen lassen........ich kümmere mich jetzt nach und nach um einen fasergekoppelten Echelle....... herzlicher Gruß berthold |
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| Autor: | Otmar Stahl [ 03. Mai 2010, 11:16:33 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | Lothars echelle |
Hallo Lothar, On 05/02/2010 10:57 PM, Lothar Schanne wrote: Zitat: Hallo,
Sehr schönes Ergbenis, allerdings sehen die Linien stark geneigt aus.nun habe ich natürlich auch ein Tageslichtspektrum aufgenommen durch direkte Beleuchtung des pin holes. Foto des Spektrums siehe Anlage. Eine grobe Auswertung einiger Ordnungen (noch ohne Kalibrierung oder Flatkorrektur) zeigt folgendes Ergebnis: Schmale Absorptionslinien haben eine FWHM von 5,5 Pix = 50 Mikrometer = pin hole Durchmesser. Das entspricht der Erwartung. Bleibt das so? Das erschwert die Auswertung deutlich, bzw. Du verlierst Auflösung, wenn Du einfach mehrere Zeilen mittelst. Zitat: Einen Eindruck gibt die beiliegende Bildschirmaufnahme. Bei pix =
Herzliche Grüße,1000 ist die H alpha Linie. Gruß Lo Otmar |
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| Autor: | Thomas Eversberg [ 03. Mai 2010, 11:37:47 AM ] |
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Hallo Lothar, das ist ansolut spitze, was ihr zwei da macht. Schön, dass ihr uns das alles ganz offen zeigt. Hallo Otmar, Lothar braucht doch nur die CCD drehen und die Linien liegen parallel zu den Pixeln. Gruß, Thomas |
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| Autor: | Berthold Stober [ 03. Mai 2010, 12:16:22 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Lothars echelle |
hallo Thomas, wenn Lothar die Ccd verdreht, so dass die Linien senkrechts stünden, dann stunden die ganzen Ordnungen schief, ich kann mir das kaum vorstellen, dass somit ein großer Gewinn zu erzeilen ist.......scheint doch etwas komplizierter zu sein, meinste nicht? Allerdings, mit dem Auswerten von echellespektren muß ich mich recht klein halten, weil ich das noch nicht kann........ herzlicher GRuß berthold Zitat: Hallo Lothar, das ist ansolut spitze, was ihr zwei da macht. Schön, dass ihr uns das alles ganz offen zeigt. Hallo Otmar, Lothar braucht doch nur die CCD drehen und die Linien liegen parallel zu den Pixeln. Gruß, Thomas |
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| Autor: | Otmar Stahl [ 03. Mai 2010, 12:31:05 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Lothars echelle |
Hallo Berthold, On 05/03/2010 12:16 PM, Berthold Stober wrote: Zitat: hallo Thomas,
Das Schiefstellen der Ordnungen ist kein Problem. Tatsächlich ist es jawenn Lothar die Ccd verdreht, so dass die Linien senkrechts stünden, dann stunden die ganzen Ordnungen schief, ich kann mir das kaum vorstellen, dass somit ein großer Gewinn zu erzeilen ist.......scheint doch etwas komplizierter zu sein, meinste nicht? gar nicht möglich, alle Ordnungen gerade zu stellen. Insofern ist das Drehen des CCD schon das richtige Vorgehen. Ich wundere mich aber darüber, das die Linien so stark geneigt sind. Herzliche Grüße, Otmar |
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| Autor: | Thomas Eversberg [ 03. Mai 2010, 12:49:25 PM ] |
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Hallo Berthold, die Ordnungen werden von der Reduktionssoftware sowieso gefunden. Die können ruhig schief stehen. Nur die Spaltabbildungen (Linien) sollten parallel zu den Pixeln stehen, sonst reduziert sich die Auflösung (wie Otmar erklärt hat). Gruß, Thomas |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 03. Mai 2010, 14:25:49 PM ] |
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Hallo, ich verstehe auch nicht, wieso die Absorptionen so schief stehen. Immerhin habe ich ja keinen Spalt sondern ein um ca. 15° geneigtes pinhole, das in der Projektion ja fast eine Kreisscheibe ist und deshalb nicht als Linien abgebildet werden sollte sondern als "dicke" Ellipsenflächen. Auch wenn optisch bei einem rechteckigen spalt schräge Linien auftreten sollten, kann das bei einem pinhole nicht der Fall sein. >>> Großes Rätsel. Viele Grüße aus dem im Mai so wunderschönen Moseltal Lo |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 03. Mai 2010, 14:54:46 PM ] | ||
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Hier noch zum Verständnis der Aufbau des reflektierenden pin holes. Lo
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| Autor: | Thomas Eversberg [ 03. Mai 2010, 16:17:05 PM ] | ||
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Hallo Lothar! Zitat: ich verstehe auch nicht, wieso die Absorptionen so schief stehen. Immerhin habe ich ja keinen Spalt sondern ein um ca. 15° geneigtes pinhole, das in der Projektion ja fast eine Kreisscheibe ist und deshalb nicht als Linien abgebildet werden sollte sondern als "dicke" Ellipsenflächen. Auch wenn optisch bei einem rechteckigen spalt schräge Linien auftreten sollten, kann das bei einem pinhole nicht der Fall sein.
Die Inklination des Spaltbildes wird durch den Off-Axis-Winkel Gruß, Thomas
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| Autor: | Lothar Schanne [ 03. Mai 2010, 16:54:03 PM ] |
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Zitat:
Die Inklination des Spaltbildes wird durch den Off-Axis-Winkel
Hallo Thomas,das mit gamma ist mir klar, aber wenn ich eine Kreisfläche drehe bleibts sie doch kreisförmig. Wenn ich berücksichtige, dass die Kreisfläche um 15° projiziert wird, dann wäre die kurze Achse der Ellipse 50um*cos(15°) = 48 um, also eine vernachlässigbare Elliptizität der "Kreisfläche", die sich aus der Neigung des Spiegels mit dem pinhole ergibt. Ein Möglichkeit ist, dass der Abstand zwischen dem pinhole (das ja auch eine Dicke von 25um hat) zum Loch im Spiegel so groß ist, dass in diesem imaginären Rohr beider optischer Begrenzungen ein Teil des Lichts durch die 15° vignettiert wird und dadurch die Kreisfläche auf einen schmalen Ausschnitt aus ihr reduziert wird. Und der wird durch gamma gekippt. Lieber Gruß Lo |
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| Autor: | Thomas Eversberg [ 03. Mai 2010, 17:00:21 PM ] |
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Ja, das kann sein. Die Dicke ist kritisch. Doch ich habe diese Kombination aus Spiegel und Pinhole in seinem Aufbau nocht nicht verstanden. Daher weiß ich nicht genau, was vorgeht und wie der Lichtverlauf aussieht. Klebt da ein Pinhole auf einem Spalt oder ein Pinhole auf Pinhole? |
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| Autor: | Berthold Stober [ 03. Mai 2010, 17:31:53 PM ] |
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na gut, Lothar hat auf einem Vorderflächenplanspiegel strichartig die Verspiegelung eintfernt und da drüber das pinhole geklebt......muß eine extreme Fummelei gewesen sein....... berthold |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 03. Mai 2010, 17:42:48 PM ] | ||
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So sieht diese Anordnung aus. Ein Spiegel (Oberflächenspiegel). Der hat einen Kratzer in der Mitte ca. 100x 100 um, mit einer Nadel gekratzt, unter dem Stereomikroskop. So dass dieser Fleck in der Verspiegelung auch einigermaßen sauber ist (was nicht ganz gelingt). Und dann die Folie des pinholes direkt auf diesen Oberflächenspiegel geklebt, so dass sich beide Löcher decken. Ist eigentlich einfach zu machen, man braucht aber viel Geduld und ein ruhiges Händchen...und einige Spiegel etc., als Lehrgeld. Der Trick ist, jetzt den Spiegel mit dem Loch von der anderen Seite zu benutzen, wo man eben nur die sauber reflektierende Grenzfläche Aluminium/Glas sieht mit der ausgekratzten Fläche, die eben nicht spiegelt, sondern das Licht durchlässt auf das darunterliegende pinhole. Theoretisch sollte man damit autoguiden können. Warten wir's ab, was sich beim nächsten klaren Nachthimmel ergibt. Lo
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| Autor: | Berthold Stober [ 03. Mai 2010, 17:47:31 PM ] |
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nice Lothar!! |
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| Autor: | Berthold Stober [ 03. Mai 2010, 18:03:33 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Lothar hat als Objektiv ein 1:1,4 85mm von Zeiss. Das Ding hat also einen Linsendurchmesser von 60mm. Das Crossgitter hat eine Kantenlänge von 50mm und steht ziemlich nah an dem Objektiv.......wenn wir auch nur eine Blendenstufe zumachen, verlieren wir sehr deutlich an Helligkeit im Echellespektrum. Für mich liegt darin eine Diskrepanz, weil der CD das Objektiv ja gar nicht erfassen kann. Sheliak scheint (??) sogar ein 1:1,2/85 von Canon zu nehmen......das hat dann 70 mm Frontlinsendurchmesser.......der wird ja dann vomn Crossdisperser erst recht nicht voll beleuchtet.......oder wie ist das bitte? berthold |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 03. Mai 2010, 19:22:59 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Lothars echelle |
Hallo zusammen, wie so oft im Leben geht probieren über studieren. Diese Schiefstellung der Linien lässt sich eliminieren durch eine Verdrehung des Pinhole-Spiegels. Das habe ich eben ausprobiert mit der ThAr-Lampe. Das zeigt aber auch, dass in meiner Kombination aus 2 hintereinanderliegenden Blenden (Kratzer in der Spiegelfläche und "langes" pinhole) die Kreissymmetrie des pinholes nicht erhalten bleibt. Wahrscheinlich ist die verwendete Folie von Thorlabs mit 25 um etwas zu dick (immerhin ist die Wand des Loches halb so hoch wie sein Durchmesser, das pinhole ist ein kurzes Rohrstück). Und die Neigung des Spiegels führt deshalb zur Vignettierung innerhalb des pinholes. |
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| Autor: | Martin Dubs [ 04. Mai 2010, 15:24:59 PM ] | ||
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Hallo Lothar, mich verwundert überhaupt nicht, dass Du schiefe Spaltbilder erhältst, schliesslich hast Du mich als erster darauf hingewiesen. Das Ganze hat nichts (oder wenig) zu tun mit der Form des Pinholes, das scheint schon in Ordnung zu sein. Bei meinem fasergekoppelten Echelle beobachte ich nämlich das Gleiche und die Faser hat nun wirklich einen runden Ausgangsquerschnitt. Zufällig oder nicht ganz zufällig verwende ich ja praktisch die gleiche Anordnung wie Du, mit gamma ca. 8° (Schiefe des Einfallswinkels, aus deinen Photos abgeschätzt) und delta = 0 (gleicher Ein- und Ausfallwinkel). Aus den beiliegenden Erläuterungen kannst Du entnehmen, dass dann das Ausgangsspaltbild um rund 30° geneigt erscheint (mit den Formeln von http://www.naoj.org/staff/pyo/IRCS_and_Reduction/) . Ein rundes Pinhole wird dabei als eine Ellipse von ca. 45° Drehung abgebildet. Damit muss man bei dieser Anordnung leben. Um maximale Auflösung zu erreichen, kann das Bild durch Rückverzerren in der Auswertung wieder gerade gestelllt werden (in IRIS z.B. mit Slant = -30°). Hat bei mir aber nicht viel gebracht. Eine andere Möglichkeit wäre, den Winkel gamma zu verkleinern. Weitere Daten meines Echelle zum Vergleich: - Faser 50 mu - Kollimator 150 mm, f/6 - Echellegitter 79 L/mm, 25x50 mm Blaze 63°, R2, 2*gamma = 13° - Crossgitter 300 L/mm, 50x50 mm - Objektiv 135 mm, f/3.5 - Canon EOS350D - Flat mit Halogenlampe - Kalibrierung mit HKL TaAr - Software Audela/eShel Gruss, Martin
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| Autor: | Lothar Schanne [ 04. Mai 2010, 16:58:41 PM ] |
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Zitat: mich verwundert überhaupt nicht, dass Du schiefe Spaltbilder erhältst, schliesslich hast Du mich als erster darauf hingewiesen.
Hallo Martin,da kannst'e mal sehen, wie vergesslich ich geworden bin Mir war der Zusammenhang Kippwinkel = ca. 4 * gamma nicht mehr klar. Ich dachte das wäre linear einfach nur Kippwinkel = gamma. OK, dann ist das Problem geklärt. Danke für deinen wichtigen Beitrag ! Lieber Gruß Lo |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 05. Mai 2010, 00:05:49 AM ] | ||
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Hallo zusammen, es ist zum verrückt werden: Auch mit dieser Anordnung aus Spiegeln bekomme ich kein vernünftiges Sternbild in der Spaltbeobachtungskamera. Anbei ein Film von Aufnahmen, bei denen ich jeweils die Teleskop-Fokussierung geändert habe (immer in einer Richtung). Arbeitshypothese: Der Spaltspiegel ist mit 15° zu sehr geneigt (der zweite Spiegel ist zu 30° geneigt, immer relativ zur Vertikalen = opt. Achse Teleskop). Die Spiegel müssen weiter auseinander, damit der Neigungswinkel des Spaltspiegels geringer werden kann. Beim Lhires ist die Neigung des Spalts nur 10°. Oder hat jemand von euch eine andere Erklärung für diese kometenhaften Sternabbildungen? Trotz der planen Spiegel, die jetzt verwendet sind, sind die gleichen Effekte zu sehen wie bei den pinholes aus mäßig polierter Stahlfolie. Viele Grüße Lo
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| Autor: | Berthold Stober [ 05. Mai 2010, 08:34:52 AM ] |
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JA das nervt natürlich! Fakt ist tatsächlich, dass sowohl im lhires als auch in der fiberinjektion die Spaltträger facher stehen. In beiden Einrichtungen sind die Abstände zwishcen Spalt ,Gegenspiegel und Beobachtungslinse sehr eng.....das habe ich gesehen......Andererseits haben wir doch eine geometrische Konstruktionzeichnung gemacht und danach den Strahlengang konstruiert!?. Begreife auch nicht, warum das nicht geht. Wolfgang Holota hat leider noch nicht geantwortet, weiß gar nicht mal, ob der das hier mitliest..... berthold |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 05. Mai 2010, 10:49:50 AM ] | ||
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Zitat: Andererseits haben wir doch eine geometrische Konstruktionzeichnung gemacht und danach den Strahlengang konstruiert!?.
Hallo Berthold,die Zeichnung (anliegend) war ok und die Spiegelung an beiden Spiegeln funktioniert ja auch (mehr hat die Konstruktionszeichnung nicht sicher gestellt wie die geometrischen Reflexionsbedingungen). Nur ergibt sich aus einer Neigung des ersten (Spalt)Spiegels gegen die opt. Achse des Teleskops, dass eine gerade Linie auf dem Spiegel genau in der Fokusebene ist und der Rest des Spiegels nicht. Dieser "Gradient" des Abstands Fokusebene-Spiegel ist direkt linear abhängig von dem Neigungswinkel und die daraus resultierenden Effekte eben auch. Lieber Gruß Lo
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| Autor: | Berthold Stober [ 05. Mai 2010, 11:55:35 AM ] |
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hm und was sollen wir da machen, das pinhole flacher stellen? Günter hat das doch auch hinbekommen!? Verstehe schon wieder nichts! berthold |
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| Autor: | Tobias Feger [ 08. Mai 2010, 16:49:01 PM ] | ||
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Hi Lothar, es scheint so, als würde die Zeichnung nicht stimmen. Wenn Du das Reflektionsgesetz beachtest (Einfallswinkel = Ausfallswinkel) dürfte nicht schief gehen. Du mußt den Umlenkspiegel nur etwas stärker kippen. Gruß Tobias Ps.: Eine Linse, die den spalt auf den Guider abbildet habt ihr schon eingebaut?
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| Autor: | Tobias Feger [ 08. Mai 2010, 17:00:35 PM ] |
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Da Euer Spiegelsystem nicht gut ausgerichtet und dadurch das Strahlenbündel schräg zur optischen Achse einfällt könnte der im Video gezeigte optische Effekt eventuell Astigmatismus sein. Ist nur mal so eine Vermutung ... |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 08. Mai 2010, 21:27:37 PM ] |
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Zitat: es scheint so, als würde die Zeichnung nicht stimmen. Wenn Du das Reflektionsgesetz beachtest (Einfallswinkel = Ausfallswinkel) dürfte nicht schief gehen.
Hallo Tobias,genau so habe ich es gezeichnet, unter Beachtung Ausfallswinkel = Ausfallswinkel. In meiner Originalzeichnung stimmt das exakt (weil durch Spiegelung an der Mittelsenkrechten erzeugt). Scheinbar sind beim exportieren in das Grafikformat Verzerrungen aufgetreten. Ich habe es in meiner original-CAD-Zeichnung nochmal kontrolliert, die ist korrekt. Wenn der Ausfallstrahl so schief auf die Abbildungslinse einfallen würde, käme der Spalt/das pinhole erst gar nicht auf den Chip der Beobachtungskamera. Die Linse ist eingebaut. Mit der habe ich ja die Aufnahmen des obigen Films erzeugt. Heute hat Berthold nochmal Änderungen vorgenommen und ich habe nochmal zu probieren einen Oberflächenspiegel eingebaut. Muß die nächste Gelegenheit eines Sterns am Himmel abwarten. Lieber Gruß Lo |
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| Autor: | Thomas Eversberg [ 09. Mai 2010, 00:17:25 AM ] |
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Hallo Lothar, die Idee von Tobias kann ich nachvollziehen. Das Verhalten in dem Filmchen sieht wirklich nach Astigmatismus aus. Gruß, Thomas |
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| Autor: | Martin Dubs [ 09. Mai 2010, 15:25:33 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lothar, wenn die Winkel stimmen, dann kann es auch daran liegen, dass der Strahl am Ausgang seitlich versetzt ist (wegen ungenauer Positionierung, z.B. falsche Spiegeldicke) und dann am Rand der Linse auf den Chip fokussiert wird, mit entsprechenden Abbildungsfehlern. Was ich nicht gesehen habe, ist das Bild des Spaltes oder Pinhole, das müsste doch auch sichtbar sein. Zur Verfolgung des Strahlengangs würde ich mal mit einem kleinen Laser axial auf das Pinhole leuchten und sehen, wo der Zentralstrahl durchgeht. Gruss, Martin |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 19. Mai 2010, 00:14:22 AM ] | |||
| Betreff des Beitrags: | ||||
Hallo zusammen, endlich gibt's mal wieder was positives zu berichten. Heute Abend habe ich eine von Berthold vor längerer Zeit gebaute und am Wochenende modifizierte Einkopplungseinheit am direkt angekoppelten Echellespektrograph ausprobiert. Sie besteht aus einem Strahlenteilerwürfel mit 40 mm Kantenlänge und einer nominalen Lichtaufteilung 10% seitliche Auskopplung / 90% Durchgang (siehe anhängendes Foto). Als Spalt habe ich einen Spiegel verwendet, der einen 100umx100um breiten Ritzer besitzt (also da ist die spiegelnde Schicht abgekrazt) und über den ein Spalt geklebt ist von 25 um Breite. Der Lichtdurchlaß am Spiegel ist dann 25um x 100 um...so wie ich das gerne möchte. Der Spiegelspalt ist am seitlich austretenden Strahl des Strahlteilers zu beobachten. Allerdings hat dort noch ein passender Stutzen gefehlt, in dem man eine Abbildungslinse und die Autoguiderkamera befestigen kann. Hier habe ich nur eine solche Linse provisorisch angebracht und mit einem Fadenkreuzokular in 8 cm Entfernung von der Abbildungslinse den Spalt betrachtet. Nach einigem nervigen Probieren habe ich es endlich geschafft, den Mond auf den Spalt zu bringen, dann die Venus und dann Arkturus. So konnte ich Arkturus 5 min auf dem Spalt halten. Das Ergebnis seht ihr im Anhang. Die Justierung des Echellegitters ist noch nicht endgültig (ich werde einige der roten Ordnungen wegnehmen und dafür im Blauen welche einfügen), außerdem waren das Objektiv und der Kollimator nicht ganz scharf gestellt. Das war in diesem Zusammenhang nicht vorrangig. Mit dieser Anordnung bin ich die eigenartigen "Kometen" los (Astigmatismus). Jetzt muss diese Beobachtungseinheit noch fertig gebaut werden und dann sollte (hoffentlich...wenn nicht wieder was unerwartetes dazwischen kommt) der Echellespektrograph am Teleskop verwendet werden können. Toi toi toi. Viele Grüße Lothar
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| Autor: | Berthold Stober [ 19. Mai 2010, 10:03:44 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | Lothars echelle |
Super Lothar!!!! Offenbar hatten wir Beide gestern etwas mehr Glück als sonst....wahre "Sternstunden".....später zeige ich noch Bilder......wie lange hast Du belichtet...den Arkturus? Wegen des fehlenden Stutzens, könntest Du mich ja mal wieder besuchen(?), wenn Du den dann hast, wirst Du ja vorläufig nicht mehr kommen........brauchst mich ja dann nicht mehr .... herzlicher Gruß berthold ps: Du könntest natürlich auch eine recht genaue(!!) Zeichnung von der Seite machen, dann fertige ich das nach Plan......hat aber immer ein gewisses Risiko, dass das nachher nicht paßt Zitat: Hallo zusammen, endlich gibt's mal wieder was positives zu berichten. |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 19. Mai 2010, 10:28:43 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Lothars echelle |
Zitat: wie lange hast Du belichtet...den Arkturus?
Hallo Berthold,steht im Namen des Bildes: 300s Allerdings war meine "von Hand Nachführung" nicht sehr ergiebig, weil ich den Spalt bei richtiger Fokussierung des Arkturus nicht mehr im Okular sah. Endlich mal Fortschritte bei unseren beiden "Baustellen". Lieber Gruß Lo |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 21. Juni 2010, 23:50:37 PM ] | ||
| Betreff des Beitrags: | |||
Hallo Echellianer, mittlerweile habe ich einen neuen Versuch mit dem zur Spaltbeobachtungsoptik (OAG-SBO) umgebauten Off Axis Guider gewagt. Dazu habe ich zuerst einmal eine Spalthinterleuchtung eingebaut. Eine kleine Xenon gefüllte Glühlampe (Durchmesser ca. 2,5mm) ist in den Strahlengang zwischen pinhole und Umlenkprisma zum Kollimator einschiebbar. Ihre Helligkeit ist zwischen Null und Max stufenlos regelbar (danke Daniel S. für die Hilfe). So lässt sich das 50 um pinhole, das ich in die Verspiegelung eines billigen Oberflächenspiegels (Al auf Glas) mit einer Nadel gekratzt habe, hell auf der guider Kamera abbilden (zum Finden und zum Scharfstellen). Hier ist also nur ein Loch in der Verspiegelung der Glasplatte. Es ist kein zusätzlicher Spalt oder ein zusätzliches pinhole in einer Folie (Gold) dahinter geklebt! Den Spiegel mit der eingekratzten kreisscheibenförmigen Aussparung (pinhole) habe ich auf der Halterung beweglich angebracht (auf der einen Seite angeklebt mit einer overhead-Plasikfolie als biegbare Befestigung und auf der anderen Seite ein Kork-Unterlegkeil). So kann ich provisorisch den Anstellwinkel des Spiegels justieren (15°), damit die Abbildung des pinholes auf der guiderKamera geometrisch möglich wird. Auf diese Weise hoffe ich die astigmatisierten kometenartigen Abbildungen der Sternscheibchen bei der ersten Version zu vermeiden. Einen ersten Versuch am Teleskop musste ich vorhin wegen aufkommender starker Bewölkung abbrechen. Aber den Mond habe ich noch durch die Wolken erwischt. In der Anlage sieht man die Mondoberfläche und am Monscheibenrand rechts unten das hell hinterleuchtete 50 um pinhole. Ich kann also das pinhole beleuchten und gleichzeitig eine Abbildung des Objekts produzieren. Was hier nur zu Demonstrationszwecken gemacht ist. Beim Spektroskopieren muss natürlich die Hinterleuchtungsglühlampe aus dem Strahlengang komplett herausgezogen werden. Aber zum Auffinden des pinholes und für das Daraufsetzen des Sterns dürfte diese Möglichkeit eine wesentliche Hilfe sein. Stück für Stück geht's weiter. Herzliche Grüße Lo
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| Autor: | Berthold Stober [ 22. Juni 2010, 09:05:53 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zitat: Stück für Stück geht's weiter.
erstaunlich, wirklich erstaunlich, was Du da so ohne Werkzeugmaschinen hinbringst........so ganz ist mir noch nicht klar, was wir da mit der SBO die ganze Zeit falsch machten, ich muß das nochmal lesen, Du hattest das ja beschrieben, worauf es anzukommen scheint......damit kann man die ganze Arbeit am Beamsplitter in die Tonn treten........Berthold |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 22. Juni 2010, 11:35:19 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zitat: so ganz ist mir noch nicht klar, was wir da mit der SBO die ganze Zeit falsch machten, ich muß das nochmal lesen, Du hattest das ja beschrieben, worauf es anzukommen scheint......damit kann man die ganze Arbeit am Beamsplitter in die Tonn treten........
Hallo Berthold,na, noch konnte ich (wetterbedingt) keinen Stern auf das pinhole schieben. Aber mittlerweile ist mir klar, wie man so eine SBO justieren muss (Prozedur): 1. Zuerst einmal den Gegenspiegel, der den Bereich um das pinhole auf die guiderKamera spiegelt, justieren, so dass das pinhole im Blickfeld der guiderKamera liegt (etwa mittig). 2. Erst dann den spiegelnden Spalt/pinhole so justieren, dass ein auf der optischen Achse (des Tele) einfallender Justierlaser auch mittig auf die autoguiderKamera fällt. Dann ist das ganze justiert. Um 2.) machen zu können sollte der spiegelnde Spalt/pinhole justierbar gelagert sein. Das habe ich jetzt provisorisch eingerichtet, so kann es aber nicht bleiben. Da müsstest du demnächst wieder einspringen mit dem Bau einer Wippe. Und wenn das klappt ist ja auch noch der Einbau einer Kalib-/Flatlicht-Einrichtung nötig (großkalibriger LWL auf einschiebbares oder einklappbares Prisma). Der Echellespek selbst hat auf Anhieb wieder ganz ordentliche Spektren geliefert, obwohl er jetzt viel unterwegs war (am Wochenende), trotzdem war nichts dejustiert. Herzlicher Gruß Lo |
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| Autor: | Christian Netzel [ 22. Juni 2010, 16:59:03 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lothar, zunächst meine Glückwünsche zur dauerhaften Verjüngung. Hätte ich bestimmt auch nötig. Bei Gelegenheit kannst Du mir ja mal Dein Rezept verraten. ':)' Außerdem interessiert mich aber der Umbau Deines Off-Axis-Guiders. Kannst Du das bitte etwas ausführlicher schildern? Bei meinem Selbstbauspektrographen habe ich ebenfalls Probleme, einen Stern auf den schräg von hinten mit einer reoten Leuchtdiode erleuchteten Spalt zu richten. Diese Anordnung erübrigt die Entfernung der Leuchtdiode. Ausschalten genügt. Ich sehe zwar im Spiegel den erleuchteten Spalt, kann aber den Stern nicht mehr verfolgen. Der Spiegel ist unterhalb des Spalts angeordnet und erlaubt die Beobachtung des Spalts von oben. Offensichtlich wird von dem Spalt nicht genügend Licht zur Seite reflektiert. Mit einer Taschenlampe an Stelle eines Sterns funktioniert das ganze jedoch. Vielleicht hätte ich mit Deiner Idee mehr Erfolg. Viele Grüße Christian |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 22. Juni 2010, 23:48:32 PM ] | ||
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Zitat: Hallo Lothar,
Hallo Christian,zunächst meine Glückwünsche zur dauerhaften Verjüngung. Hätte ich bestimmt auch nötig. Bei Gelegenheit kannst Du mir ja mal Dein Rezept verraten. ':)' Ganz einfach: Man nehme ein Foto, das (N+2)-N Jahre alt ist (N = derzeitiges Alter). Zitat: Außerdem interessiert mich aber der Umbau Deines Off-Axis-Guiders.
Wie ich (in Wahrheit Berthold) den OAG umgebaut habe siehe meinen Beitrag vom 5. Mai:Das Licht fällt vom Teleskop auf einen Spiegel am unteren Ende des OAG, der einen Spalt oder ein pinhole darstellt. Der zentrale Teil des Sternbilds geht durch den Spalt/pinhole nach unten weg in den Spektrografen. Der reflektierte Teil geht Richtung Umlenkspiegel links und von dort horizontal zur autoguider-kamera rechts. Die Abstände und Winkel ergeben sich aus den normalen geometrischen Gesetzen.... Soweit die Theorie. Zur Praxis: Umterhalb des Spiegels/Spalts/pinholes kann ich ein kleines Lämpchen einschieben und damit das pinhole hinterleuchten, so dass ich es in der autoguiderKamera schön sehen und lokalisieren kann. Dann kann ich den Stern mit der Montierungshandsteuerung draufschieben, das autoguiding einschalten und die Hinterleuchtungslampe ausschalten und aus dem Strahlengang herausziehen. Allerdings habe ich momentan noch das Problem, dass das Sternscheibchen ziemlich diffus auf der autoguiderKamera abgebildet wird. Siehe anliegendes Bild, das ich gerade eben aufgenommen habe (Arcturus [reechts]+ das hinterleuchtete scharf begrenzte kleinere pinhole [links] dicht nebeneinander). Mittlerweile glaube ich, dass die von mir verwendeten billigen Spiegel auf der Grenzfläche Glas/Alu zu rauh sind und deshalb so diffuse Spiegelungen ergeben. Möglicherweise muss ich doch die bedampfte Spiegeloberfläche zum Teleskop hin wenden und nicht umgekehrt, wie ich es bisher mache. Allerdings werde ich dann durch Doppelreflexion im Spiegelglas Störungen bekommen..... Ein ewiges probieren. Ich bin jetzt eine Woche weg und kann mich nicht mehr melden. Herzlicher Gruß Lo
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| Autor: | Lothar Schanne [ 01. Juli 2010, 01:20:52 AM ] | ||||
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Hallo Echellianer, heute Abend ein neuer Versuch: Mein auf einer Carbonfaser montierter Echelle Spektograf, direkt ans C14 gekoppelt. Eine selbst gekratzte etwa kreisrunde Aussparung in einem Oberflächenspiegel (Al auf Glas + SiO2-Schutzschicht, von Astromedia) mit etwa 0,05 mm Durchmesser dient als "Spalt". Ergebnisse: Arcturus 2 min belichtet (siehe Spektrum): max. 10.000 ADU. P Cyg, 10 min belichtet. Die Sternscheibchen sind nicht rund zu bekommen sondern sind nach wie vor etwas kometenförmig verzerrt. Der Effekt ist aber sehr variabel beim Seeing (also bei aufeinanderfolgenden Guiderkameraaufnahmen). Möglicherweise ist die Rückseite des Spiegels (also die Grenzfläche Glas-Al) zu rauh. >>>> Es geht viel Licht verloren, weil die Sternscheibchen deutlich größer sind wie das Loch in der Verspiegelung. Siehe Foto. Deshalb (?) sind die Spektren nicht so hell wie bei vergleichbarer Belichtungszeit mit dem Lhires als Spektrograf. Noch unbefriedigende Situation. Noch keine Einspeisung von Flat- und Kalibrierlicht installiert. Gruß Lo
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| Autor: | Berthold Stober [ 01. Juli 2010, 08:25:20 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Lothar, ist doch so schon mal ganz gut. Das zeigt, dass Dein pinhole doch ganz gut geht und die Einspiegelung doch auch. Auf alle Fälle ist das so deutlich effektiver als die shelyak fiberinjektion, (die schon seit fast 3 Wochen zurückgeschickt wurde, wegen schon bei Auslieferung verstaubter Optik und sehr schlechter Effiziens)....... cheers berthold |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 03. Juli 2010, 15:32:10 PM ] | ||
| Betreff des Beitrags: | |||
Hier noch die Anordnung des Spiegels, der zentral ein 50um Loch in der Verspiegelung hat. Links ist der Spiegel mittels eines Stücks overhead-Folie auf eine Unterlage geklebt. Die Verbindung dient als bewegliches Scharnier. Rechts ist ein Korkkeil untergeschoben, zur Einstellung der richtigen Spiegelneigung (damit der Stern in der guider-Kamera sichtbar ist).
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| Autor: | Lothar Schanne [ 25. Juli 2010, 13:04:33 PM ] | |||||||
| Betreff des Beitrags: | Kleiner Zwischenbericht 20100724 | |||||||
Hallo, habe den Spiegel mit der kreisförmigen Aussparung in der Verspiegelung durch eine glänzende -aber nicht polierte- Goldfolie mit einem 50um Loch ersetzt. Und diese Anordnung dann am Stern getestet, ob die Reflexe autoguiderfähig sind und ob damit auch schwache Sterne beobachtet werden können. Zuerst ein Bild der diffus beleuchteten Goldfolie, aufgenommen mit der Beobachtungsoptik (ALCCD5). Dann wurden weitere Sterne unterschiedlicher Helligkeit angepeilt, u.a. Mizar (ca. 3 mag) und 66UMa (5.8 mag). Anbei einige Fotos, wie die Sterne auf der ca. 15° geneigten Folie aussehen, inkl. einiger Erläuterungen in der Bildbeschriftung. Ergebnis: Keine besonders schönen Sternabbildungen, aber zur Not verwendbar, wenn man manuell mit der Handsteuerung den Stern auf dem Blendenloch hält. Bis 7 mag sollten so Sterne spektroskopiert werden können. Besser wäre es, die Goldfolie zu polieren (aber mit meiner dürftigen Werkstatt nicht zu machen). Viele Grüße Lo
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| Autor: | Berthold Stober [ 25. Juli 2010, 13:15:19 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ich kann vermutlich die Goldplättchen polieren, zumindes kann ich das versuchen......wie es aber wohl aussieht, gewinne ich mehr und mehr den Eindruck als ob die Effiziens des direktgekoppelten Spektrographen kaum besser ist als was die Faser hergibt........aber gut....daniel könnte ja mal den baches für 60 sec auf vega halten und dann vergleichen wir...... cheers berthold |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 25. Juli 2010, 13:37:43 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zitat: Ich kann vermutlich die Goldplättchen polieren, zumindes kann ich das versuchen...
Hi Berthold,ich hatte gestern schon 2 Stück "poliert". Ergebnis war, dass eine Folie anschließend zerknüllt war. Die dünne Folie hatte sich von der harten Unterlage (eine Achatplatte) gelöst und wurde dann von meinem Polierleder zerknittert. Die andere bekam auf ähnliche Weise einen Knick. Dann habe ich eben die mir verbliebene dritte Folie ohne Spezialbehandlung eingebaut, also so rauh, wie sie von der Herstellung aus war (Stanze). Gruß Lo |
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| Autor: | Daniel Sablowski [ 25. Juli 2010, 14:37:13 PM ] | |||
| Betreff des Beitrags: | ||||
Hallo Lothar Das die Sterne bei dir so diffus sind liegt wohl an der Goldfolie. Die sind alle etwas unterschiedlich. Das geht auf jeden Fall besser, wenn man mehrere Blenden testet. Bei mir sah das so aus bei Arkturus.
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| Autor: | Lothar Schanne [ 25. Juli 2010, 17:33:33 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zitat: ....wie es aber wohl aussieht, gewinne ich mehr und mehr den Eindruck als ob die Effiziens des direktgekoppelten Spektrographen kaum besser ist als was die Faser hergibt.......
Hi Berhold,das mag angehen, wenn die Faser wirklich 75% des Lichts an ihrem Ende preisgibt. Aber es bleiben doch noch Vorteile des direkt gekoppelten Spektrographen: * Es ist nicht nötig, ihn mit F#4 zu bauen (Kosten). * Man kann ein höheres Auflösungsvermögen erreichen, wenn man nicht auf 50um Spalte angewiesen ist. Siehe Baches mit R ca. 20000. Soweit die Theorie, aber es sind natürlich auch noch andere Aspekte zu berücksichtigen wie die Durchbiegung beim direkt gekoppelten, Verfügbarkeit von Spalten (und image slicer für den Faser-gekoppelten Spektrographen) und was sonst noch alles. Liebe Grüße Lo |
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