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| Import von .dat-Spektrendateien in MIDAS https://forum.vdsastro.de/viewtopic.php?t=2299 |
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| Autor: | Lothar Schanne [ 26. Januar 2008, 18:40:14 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Import von .dat-Spektrendateien in MIDAS |
Hallo Midas-Freunde, gibt es eine Möglichkeit .dat-Dateien (erste Spalte Pixel oder Wellenlängen, zweite Spalte Intensität) in MIDAS zu exportieren (-> .bdf oder .fits) ? Über Create/table und dann Copy/TI ? Oder gibt es eine elegantere Methode? Viele Grüße Lothar |
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| Autor: | Otmar Stahl [ 28. Januar 2008, 15:40:55 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Import von .dat-Spektrendateien in MIDAS |
Hallo Lothar, Zitat: Hallo Midas-Freunde,
Normalerweise über Create/table und convert/table. Das geht es auch für gibt es eine Möglichkeit .dat-Dateien (erste Spalte Pixel oder Wellenlängen, zweite Spalte Intensität) in MIDAS zu exportieren (-> .bdf oder .fits) ? Über Create/table und dann Copy/TI ? Oder gibt es eine elegantere Methode? Tabellen mit nicht äquidistanten Wellenlängenschritten. Zitat: Viele Grüße
Herzliche Grüße,Lothar Otmar |
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| Autor: | Jörg Schirmer [ 07. September 2010, 11:53:39 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo zusammen, ich habe mir mit create/table eine zweispaltige Tabelle hergestellt (tbl). Nun wollte ich daraus eine fits-Tabelle machen. Benutze ich den oben von Otmar genannten Befehl convert/table, so habe ich folgenden Ablauf: Midas 014> convert/table refNa = refNa Enter column(s) with ind.vars.: 1 Enter column with dep.var.: 1 Enter reference image: Ich weiss nicht, was ich bei reference image eingeben soll. Wer kann mir helfen? Vielen Dank! Schöne Grüsse, Jörg! |
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| Autor: | Otmar Stahl [ 07. September 2010, 12:23:53 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Import von .dat-Spektrendateien in MIDAS |
Hallo Jörg, On 09/07/2010 11:53 AM, Jörg Schirmer wrote: Zitat: Hallo zusammen,
help convert/table:ich habe mir mit create/table eine zweispaltige Tabelle hergestellt (tbl). Nun wollte ich daraus eine fits-Tabelle machen. Benutze ich den oben von Otmar genannten Befehl convert/table, so habe ich folgenden Ablauf: Midas 014> convert/table refNa = refNa Enter column(s) with ind.vars.: 1 Enter column with dep.var.: 1 Enter reference image: Ich weiss nicht, was ich bei reference image eingeben soll. Wer kann mir helfen? refima = reference image, to define NPIX, START and STEP corresponding to the output image Du kannst also z.B. ein existierendes Bild benutzen, dass die Größe und Schrittweite des gewünschten Bildes hat, oder Du legst Dir ein Referenz-Bild an: CREATE/IMAG ref 1,1001 5800,0.1 Da ist ein 1D-Bild, mit 1001 Pixel, startet bei 5800 und hat eine Schrittweite von 0.1, geht also von 5800 bis 5900. Zitat: Vielen Dank!
Bitte schön Zitat: Schöne Grüsse,
Herzliche Grüße,Jörg! Otmar |
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| Autor: | Jörg Schirmer [ 07. September 2010, 21:43:23 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Salü Otmar, ich habe mir mit create/image das entsprechende refima hergestellt, bekomme aber bei convert/table jetzt die aufschlussreiche Meldung "wrong method". Irgendwie scheinen die Dinge noch nicht zusammen zu passen. Vielleicht wäre die Sache einfacher zu handhaben, wenn Du einen MIDAS-Script hättest, mit dem ich die Wasserlinien aus dem Bereich des Na-Doubletts entfernen könnte. Ich meine Lothar hätte mal bei der Diskussion über Wasserlinien angesprochen, dass Du evtl. so ein Script in Deiner umfangreichen Sammlung hast. Meine Liste der Wasserlinien im Na-Bereich zeigt allerdings, das diese Linien dort nicht sehr tief sind (max. bis 0.94). Ist bei diesen geringen Werten beim LHIRESIII mit 2400-Linien-Gitter die Wasserlinienentfernung in diesem Bereich überhaupt sinnvoll? Gut, bei wenig Natrium ist das Verhältnis von Na-Linie zu Wasserlinie natürlich ungünstiger für die Auswertung. Vielen Dank für die Hilfe und Aufklärung. Schöne Grüsse, Jörg! |
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| Autor: | Otmar Stahl [ 08. September 2010, 09:29:27 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | Import von .dat-Spektrendateien in MIDAS |
Hallo Jörg, On 09/07/2010 09:43 PM, Jörg Schirmer wrote: Zitat: Salü Otmar,
Was hast Du denn als "method" angegeben? Ich habe meine Glaskugel geradeich habe mir mit create/image das entsprechende refima hergestellt, bekomme aber bei convert/table jetzt die aufschlussreiche Meldung "wrong method". Irgendwie scheinen die Dinge noch nicht zusammen zu passen. verlegt... Schreib doch mal hier genau, was Du gemacht hast, und leg am besten Dein .dat-File dazu. Zitat: Vielleicht wäre die Sache einfacher zu handhaben, wenn Du einen
Ja, ich habe so etwas, frag mal Lothar MIDAS-Script hättest, mit dem ich die Wasserlinien aus dem Bereich des Na-Doubletts entfernen könnte. Ich meine Lothar hätte mal bei der Diskussion über Wasserlinien angesprochen, dass Du evtl. so ein Script in Deiner umfangreichen Sammlung hast. Zitat: Meine Liste der
Wie stark die Wasserlinien sind, hängt sehr stark vom StandortWasserlinien im Na-Bereich zeigt allerdings, das diese Linien dort nicht sehr tief sind (max. bis 0.94). Ist bei diesen geringen Werten beim LHIRESIII mit 2400-Linien-Gitter die Wasserlinienentfernung in diesem Bereich überhaupt sinnvoll? Gut, bei wenig Natrium ist das Verhältnis von Na-Linie zu Wasserlinie natürlich ungünstiger für die Auswertung. (besonders der Höhe übe NN) und dem Wetter ab. Sie können bei NaD schon sehr stark stören. Zitat: Vielen Dank für die Hilfe und Aufklärung.
Herzliche Grüße,Schöne Grüsse, Jörg! Otmar |
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| Autor: | Jörg Schirmer [ 10. September 2010, 10:58:07 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Otmar, ich habe mich in den entsprechenden Help-Dateien schlau gemacht und folgendes angerichtet: Ausgangspunkt ist die Datei refNa.dat (TAB getrennt), die ich mit OpenOffice.Org Calc hergestellt habe. Alles findet im Verzeichnis jottschi@linux-l02b:~/spektro> statt, wo ich auch MIDAS gestartet habe. Midas 002> create/table refNaTab 2 2361 refNa --> refNaTab.tbl entsteht Midas 003> create/image refimaNa 1,2361 5885.70,0.01 Poly --> refimaNa.bdf entsteht Midas 004> convert/table refNa = refNaTab 1 2361 refimaNa POLYNOMIAL --> Keine Fehlermeldung aber auch keine neue Datei zu finden! Damit habe ich dann nicht gerechnet. Ich habe mein ganzes home-Verzeichnis durchsuchen lassen. Wo kann da etwas faisch gelaufen sein, ohne dass es angezeigt wird. Die Datei refNa.dat liegt bei. Schöne Grüsse, Jörg! |
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| Autor: | Jörg Schirmer [ 10. September 2010, 11:03:25 AM ] | ||
| Betreff des Beitrags: | |||
Hallo nochmal, ich versuch's erneut mit dem Anhängen. Aha! Die Erweiterung .dat ist nicht erlaubt. Dann benenne ich sie eben mal in refNa.txt um. Gruss, Jörg!
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| Autor: | Otmar Stahl [ 10. September 2010, 11:14:45 AM ] |
| Betreff des Beitrags: | Import von .dat-Spektrendateien in MIDAS |
Hallo Jörg, On 09/10/2010 10:58 AM, Jörg Schirmer wrote: Zitat: Hallo Otmar,
Erstaunlich, dass es da keine Fehlermeldung gibt. Du hast die Bedeutungich habe mich in den entsprechenden Help-Dateien schlau gemacht und folgendes angerichtet: Ausgangspunkt ist die Datei refNa.dat (TAB getrennt), die ich mit OpenOffice.Org Calc hergestellt habe. Alles findet im Verzeichnis jottschi(==>)linux-l02b:~/spektro> statt, wo ich auch MIDAS gestartet habe. Midas 002> create/table refNaTab 2 2361 refNa --> refNaTab.tbl entsteht Midas 003> create/image refimaNa 1,2361 5885.70,0.01 Poly --> refimaNa.bdf entsteht Midas 004> convert/table refNa = refNaTab 1 2361 refimaNa POLYNOMIAL --> Keine Fehlermeldung aber auch keine neue Datei zu finden! der Parameter nicht ganz richtig verstanden. Was Du möchtest wäre etwa so etwas: convert/table refNa = refNaTab #1 #2 refimaNa SPLINE Hinter dem Namen der Tabelle folgen die Namen (oder Nummern) der Spalten. Und die Methode "Polynomial" ist hier nicht geeignet. Zitat: Damit habe ich dann nicht gerechnet. Ich habe mein ganzes
Herzliche Grüße,home-Verzeichnis durchsuchen lassen. Wo kann da etwas faisch gelaufen sein, ohne dass es angezeigt wird. Die Datei refNa.dat liegt bei. Otmar |
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| Autor: | Jörg Schirmer [ 14. September 2010, 18:13:46 PM ] | ||
| Betreff des Beitrags: | |||
Salü Otmar, mit dem von dir genannten Befehl klappt die Umwandlung bestens und es entsteht auch eine bdf-Datei. Die habe ich mit outdisk nach fits gewandelt. Allerdings ist mir nicht klar, woher du die Bezeichner #1 #2 im convert/table Befehl hast. In der Hilfe habe ich sie nicht gefunden und wäre garantiert auch nicht darauf gekommen. Die neue Referenzdatei refNa.fits habe ich nun mit dem convolve-Programm angewendet. Aber im Ergebnisbild kann ich bei den Parametern FWHM = 0.5 Scaling = 1.5 Shift = 0 im Umfeld der Na-Linien keine Veränderung erkennen. Erst bei FWHM = 0.3 Scaling = 20 Shift = 0 zeigen sich merkbare Veränderungen (rot). Schöne Grüsse, Jörg!
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| Autor: | Otmar Stahl [ 14. September 2010, 19:22:02 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | Import von .dat-Spektrendateien in MIDAS |
Hallo Jörg, On 09/14/2010 06:13 PM, Jörg Schirmer wrote: Zitat:
Salü Otmar,
Schön, dass es jetzt geklappt hat. In Midas kann man Spalten mit den mit dem von dir genannten Befehl klappt die Umwandlung bestens und es entsteht auch eine bdf-Datei. Die habe ich mit outdisk nach fits gewandelt. Allerdings ist mir nicht klar, woher du die Bezeichner #1 #2 im convert/table Befehl hast. In der Hilfe habe ich sie nicht gefunden und wäre garantiert auch nicht darauf gekommen. Namen (:name) oder der Spaltennummer (#num) angeben. Das steht auch sicher irgendwo im Midas-Handbuch, aber es ist wohl nicht so offensichtlich. Zitat: Die neue Referenzdatei refNa.fits habe ich nun mit dem convolve-Programm
Woher kommmt denn die Tabelle ursprünglich? Ich nehme an, die Skalierung angewendet. Aber im Ergebnisbild kann ich bei den Parametern FWHM = 0.5 Scaling = 1.5 Shift = 0 im Umfeld der Na-Linien keine Veränderung erkennen. Erst bei FWHM = 0.3 Scaling = 20 Shift = 0 zeigen sich merkbare Veränderungen (rot). lässt sich nicht so einfach in Säulendichte von Wasser umrechnen? Jedenfalls scheinen in Deinem Spektrum die Wasserlinien schon ordentlich stark zu sein. Herzliche Grüße, Otmar |
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| Autor: | Jörg Schirmer [ 14. September 2010, 20:29:27 PM ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Otmar, vielen Dank für die schnelle Antwort. Die Grundlage für die Tabelle kommt von der ESO (habe ich von Lothar erhalten). Dort sind Anfang, Mitte und Ende der Wellenlänge der Wasserlinien sowie deren Intensität angegeben. Ich habe dann mit Excel die Wellenlängenmitte und die Intensität herauskopiert und 0.01 Angström-Schritte mit der Intensität 1 eingebaut. Daraus ist dann die dat-Datei entstanden. Zum besseren Vergleich sollte ich mich einmal nach einem von Wasserlinien bereinigten Spektrum eines B-Sternes im Na-Bereich umsehen, damit ich die Stärke der Wasserlinien abschätzen kann.. In einer Woche bin ich wieder online. Schöne Grüsse, Jörg! |
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| Autor: | Jörg Schirmer [ 01. Oktober 2010, 17:24:42 PM ] | ||
| Betreff des Beitrags: | |||
Hallo zusammen, ein von Wasserlinien befreites Spektrum eines B-Sterns im Na-Bereich habe ich noch nicht gefunden. Ich habe aber meine Versuche mit dem convolve-Programm fortgesetzt und komme zu meiner Meinung nach brauchbaren Resultaten. Ich habe erst mit Scaling experimentiert und bis 150 erhöht. Sieht dort nach Ueberschwingen aus; es zeigen sich heftige Spitzen nach oben. Zurück bis auf 90 – recht ordentlich. Sodann FWHM von 0.5 bis 0.3 variiert. Das hat einen enormen Einfluss. Alles auf ordentliche Füsse gestellt und das FWHM der Wasserlinien gemessen. Ein insgesamt passables Ergebnis ergibt sich bei: (==>)(==>) convolve refNa.fits middummnor ohneWasser 0.36 90 0 (s. Anlage) Die rote Linie im Bild ist das bereinigte Spektrum. Ein passendes Flatfield sollte das Ergebnis weiter verbessern. Meiner Meinung nach haben die Wasserlinien aber keinen Einfluss auf die Form der beiden Na-Linien. Oder gibt es in dem Bereich noch Wasserlinien, die nicht in meiner Tabelle sind? Die Na-Absorptionslinien sehen allerdings nicht danach aus. Schöne Grüsse, Jörg!
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