Moin,
ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Ich möchte noch einen Literaturtip hinzufügen:
James B. Kaler; "Sterne und ihre Spektren".
Ich habs vom Spektrum-Verlag.
Es ist deshalb empfehlenswert, weil es sich durchgehend
lesen läßt und eines derjenigen Bücher ist, das
wenig an den mathematischen Sachverstand appelliert
sondern alle Zusammenhänge schön erklärt.
ein tatsächliches LESE-Buch.
Einsteiger scheuen ja auch immer die relativ
hohen Anschaffungskosten von spektroskopischer Technik.
Der "Staranalyser" ist neben einem Eigenbau ja das
günstigste Teil das es gibt.... ein einfaches Gitter
mit 100 oder 200 Linien pro mm. es wird einfach
vor der Kamera in den Okularadapter eingeschraubt.
Dateianhang:
EOS.jpg [ 86.63 KiB | 1442 mal betrachtet ]
Dateianhang:
Webcam.jpg [ 96.26 KiB | 1442 mal betrachtet ]
Beides , Staranalyser an Webcam oder EOS sind
nur Einsteigerlösungen. Aber man kann, wenn die Aufnahme-
technik beherrscht die Technik modifizieren.
Bei der Webcam habe ich einen empfindlichen
ICX 098BL s/w Chip eingelötet und bei der EOS den
Rotfilter vor dem Chip entfernt.
Auch eine unmodifizierte EOS ist einsetzbar, wie das
anhängene Bild von Beteigeuze zeigt.
Dateianhang:
Beteigeuze.jpg [ 8.19 KiB | 1442 mal betrachtet ]
Dann braucht man etwas Auswertesoftware,
da gibts ausreichende Tips auf unserer Forenwebseite.
Ich verwende (noch) kostenpflichtige das RSspec.
Aber es gibt unter Windows viele freie Software.
nter Linux gibts zB Midas... aber es setzt
Kenntnisse und Spektroskopieverständnis voraus, ist aber
das ambitionierteste Verfahren.
Bisherige Kosten:
Adapter für das Okular: je ~ 25 Euro für Webcam und Adapter
Staranalyser: ~ 110 bis 170 Euro
Software: frei (zb. vspec und isis)
Zu beiden Softwarepacketen bietet unsere Fachgruppe
unter der Leitung von Lothar Schanne einen Workshop
am ersten Novemberwochenende an.
Die Belichtungszeit für Beteigeuze betrug 0.1 sek.
(mit nem 150 mm Maksutov)
Da brauchte ich auch keine Nachführung.
Der Staranalyser mit seinen wenigen Gitterlinien je mm ist hervorragend
auch für lichtschwache Objekte geeignet.
Es gibt auf der Forenwebseite auch Execelsheets
mit denen man sowohl die Technik, als auch die
Aufnahmebedingungen sehr gut planen kann
zb:
http://spektroskopie.fg-vds.de/simspec_slit.xls
für den Staranylyser.
Auf der Konferenz in Köln gibt es mehrere Vorträge zum
Staranlyser. Wir haben auch die Hersteller weiterer
Spektrographen für ehrgeizigere Ansprüche mit "an Bord" in Köln.
Die Kosten für eine Teilnahme in Köln halten sich
im Rahmen, etwa 70 Euro für Verpflegung/Pausenverpflegung
und anteilige Saalmiete. Das Tagungshotel ist zwar ausgebucht
aber es gibt günstige Übernachtungsmöglichkeiten in
einfachen Hotels um zwei Strassenecken.
beste Grüße
Rainer
http://www.spektralklasse.de