Liebe Sternfreunde,
in der Kometenecke
habe ich über Simulationen philosophiert, wo man Paramater so wählen kann, dass sie zu den Daten passen. Dies sollten nicht zu viele sein, sonst kann man alles vorrechnen.
Der Mathematiker John von Neumann hat mal gesagt: Mit vier freien Parametern zeichne ich einen Elefanten. Mit fünf freien Parametern lasse ich ihn mit dem Rüssel wackeln. Und da ist viel Wahres dran.
Übrigens hat das mit dem Elefanten Jürgen Mayer aus Dresden mal vorgeführt, allerdings mit 4 bzw. 5 komplexen Parametern, genau genommen also 8 und 10 (was etwas unfair ist).
Außerdem wurde das Rüsselwackeln zurechtgetrickst, weil nur ein teil der Zeichnung modifiziert wird. Na ja.
Ich habe das mal nachprogrammiert. Wen das interessiert: Ihr braucht die Grafik-Routine von unserer Webseite.
Code:
# Programm Elefant.py (mit 4 bzw. 5 Parametern)
from math import *
from turtle import *
def Plot(x,y, thickness, col): # einen Punkt setzen mit benannter Farbe
color(col)
penup()
goto(x,y)
pendown()
dot(thickness)
hideturtle()
# Main
for z in range (5): # 5 Rüsselpositionen
t=-pi
dt=2*pi/1000
tracer(0,0) # Bild aus
x0=50*sin(0)+18*sin(0)+12*cos(0)-14*cos(0)
endindex=166 # nur bis pi/3, nur der Rüssel ...
if (0==z): endindex=1000 # ... aber in der ersten Runde alles
for i in range (endindex):
# p1 p2 p3 p4
x= 50*sin(t)+18*sin(2*t)+12*cos(3*t)-14*cos(5*t)
y=-30*sin(t)+ 8*sin(2*t)-10*sin(3*t)-60*cos(t)
# p5(Real)
dy=sin(((x-x0)*pi/100))*sin(0.2*z)*40
y=y-dy
Plot(y,-x,2,"black")
# p5=p5 (Imag)
Plot(20,20,5,"red")
t=t+dt
endindex=166
update() # Bild an