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 Betreff des Beitrags: Baches
BeitragVerfasst: 27. Januar 2015, 10:48:07 AM 
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Jetzt ist es passiert:


http://www.baader-planetarium.de/baches/index.htm


günter

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Im längsten Frieden spricht der Mensch nicht so viel Unsinn und Unwahrheit als im kürzesten Kriege. (Jean Paul)


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 27. Januar 2015, 11:59:28 AM 
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Rund 8 Jahre nach der Ankündigung, man muss halt früh auf die Pauke hauen. Egal, im Grunde entspricht das interne Design dem Holzspektrographen von Berthold Stober, nur eben aus Metall. Ob der Preis gerechtfertigt ist, kann vielleicht Daniel sagen. Der hatte ihn getestet.

Gruß, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 27. Januar 2015, 12:10:04 PM 
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Meister

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Hm, ich habe die Nachricht auf der Webseite erstellt und dort ist auch
der Link zu Baader zu sehen. Mein Mailprogramm zeigt ihn aber nicht an.

Deshalb schreibe ich den Link hier ganz unformatiert nochmal hin:

www.baader-planetarium.de/baches/index.htm


g

Am Dienstag, den 27.01.2015, 09:48 +0100 schrieb Günter Gebhard:
Zitat:
Link zum neuen Beitrag: http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... 273#p26386

Jetzt ist es passiert:
günter

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 27. Januar 2015, 16:10:21 PM 
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Neueinsteiger

Registriert: 03. November 2014, 14:52:36 PM
Beiträge: 6
Hallo Forumsmitglieder,

vielleicht kann sich der eine oder andere von Euch noch an meinen ersten Beitrag hier erinnern.
Sternwartenneubau mit Planetarium Dieterskirchen.
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... f=1&t=4237

Die Stiftung, die hinter dem Projekt steht, hat auch in puncto Spektroskopie Nägel mit Köpfen gemacht und dem Verein einen BACHES beschert.
Die ersten Tests ohne vorgesetzte Optik sind die letzten Tage erfolgt und sind sehr vielversprechend.
Sonnenspektrum, nichts aufregendes.

Der BACHES ist mit RCU und SBIG STT1603 ausgestattet. Das Komplettpaket.

Wir wollen auf unserer Homepage die nächste Zeit eine eigene Seite zum BACHES einrichten.
Dazu müssen wir aber erst mit dem Gerät (einfacher) und mit der MIDAS Software (schwerer) vertraut werden.

Falls jemand von Euch seine Hilfe anbieten möchte und uns evtl. auch besuchen kommen möchte ist natürlich sehr willkommen!

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Viele Grüße

David

_________________
Volkssternwarte mit Planetarium Dieterskirchen
DK700 70cm Cassegrain, 6m Fulldomeplanetarium
http://www.sternwarte-dieterskirchen.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 27. Januar 2015, 16:41:47 PM 
Zitat:
Hallo Forumsmitglieder,

vielleicht kann sich der eine oder andere von Euch noch an meinen ersten Beitrag hier erinnern.
Sternwartenneubau mit Planetarium Dieterskirchen.
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... f=1&t=4237

Die Stiftung, die hinter dem Projekt steht, hat auch in puncto Spektroskopie Nägel mit Köpfen gemacht und dem Verein einen BACHES beschert.
Die ersten Tests ohne vorgesetzte Optik sind die letzten Tage erfolgt und sind sehr vielversprechend.
Sonnenspektrum, nichts aufregendes.

Der BACHES ist mit RCU und SBIG STT1603 ausgestattet. Das Komplettpaket.

Wir wollen auf unserer Homepage die nächste Zeit eine eigene Seite zum BACHES einrichten.
Dazu müssen wir aber erst mit dem Gerät (einfacher) und mit der MIDAS Software (schwerer) vertraut werden.

Falls jemand von Euch seine Hilfe anbieten möchte und uns evtl. auch besuchen kommen möchte ist natürlich sehr willkommen!

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Viele Grüße

David
Hallo Kollegen,
der Baches mit Midas setzt natürlich eine ziemlich steile Lernkurve in Gang.
Da kommt man ohne persönliche Kontakte nicht drumrum.
Meine Frage ist, wer von den Echelle-Besitzern und Midas kennern,
und allen anderen Interessierten würde sich mit den Dieterskirchnern
ein mal zusammensetzen? Ich könnte mir vorstellen, das auch die Aspekt dafür der richtige
Ort wäre um Kontakte zu knüpfen. Und mit dem Erfahrungsaustausch zu starten.
Voraussetzung wäre David bringt den Baches mal mit zur Konferenz zusammen mit
einem Notebook und die geschätzte Echelle-gemeinde setzen sich mit ihm
zusammen und organisieren für sich selbst eine Gesprächsrunde.
Ich halte das für wichtig, denn die Bachesbesitzer aus Dieterskirchen sind engagiert
und besitzen eine hochwertige Ausstattung, die darauf wartert Ergebnisse zu liefern.

Überhaupt scheint mir das eines der Ergebnisse von Köln 2014 war, mehr
Platz, Zeit und Raum für persönliche Fachgespräche zu schaffen.
Nen Raum mit ner Kanne Kaffe werden wir dafür finden.

Gruß
Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 27. Januar 2015, 17:11:58 PM 
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Meister

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Beiträge: 3468
Hallo David, dann wird Dieterskirchen irgendwann also Spektren für Kampagnen liefern können. Das ist großartig!

Gute Idee Rainer, man kann den Baches aber leider nicht öffnen und die MIDAS-Umgebung braucht mit Sicherheit einige Einarbeitung. Ich kann mir das alles ohne längere Unterstützung durch die FG ebenfalls nur schwer vorstellen. Zum Einstieg vielleicht erst einmal mit dem Star Analyzer anfangen, so wie wir es empfohlen haben.
Zitat:
Überhaupt scheint mir das eines der Ergebnisse von Köln 2014 war, mehr
Platz, Zeit und Raum für persönliche Fachgespräche zu schaffen.
Das teile ich uneingeschränkt! Gruß, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 27. Januar 2015, 17:32:15 PM 
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Neueinsteiger

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Beiträge: 6
Hallo Rainer, das ist eine gute Idee. Ich gehe mal davon aus, einer aus dem Verein wird zum Seminar kommen. :D

Hallo Thomas,
wir haben den Rat auch befolgt.
Einen Staranalyser 200 haben wir für DSLR.

Aber alles zu einer Zeit beschafft, in der es aufgerundet immer bewölkt war.

Ich warte noch immer von NGC2392 ein Spektrum mit SA200 aufzunehmen.

David

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 27. Januar 2015, 17:44:17 PM 
Möglicherweise sind David und Kollegen an der Mizar-
Kampagne von Ulrich Waldschläger und Berd Bitnar interessiert.
Ich finde das Projekt jedenfalls faszinierend und freu mich
auf die Vorträge von Ulrich und Bernd in Freiburg.

Gruß, Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 27. Januar 2015, 17:46:27 PM 
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David, ich rate dringend, mit einer Gruppe zu kommen. Wenn ihr für die nötige Teamarbeit etwas lernen wollt, dann müsst ihr das auf mehrere Schultern verteilen. Für einen allein ist das nicht so einfach und mal auf die Schnelle sowieso nicht.

Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 28. Januar 2015, 16:46:14 PM 
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Hallo zusammen,

stehe mit David bereits in Kontakt (Telefon, Email) und habe die ersten Spektren (Tageslicht) gesehen. Wenn alles richtig fokussiert wird, sollten die Spektren eine sehr gute Qualität haben.
Ich freue mich auch sehr darüber, dass sich in Dieterskirchen eine neue Spektroskopiegruppe etablieren möchte. Zumal die apparativen Voraussetzungen so toll sind wie bei sonst keinem in der FGS. Und mit ihrem Mäzen Dr. Steffens haben sie jemanden, der sich offensichtlich ungewöhnlich stark engagiert und das ganze finanziert. Schaut euch mal die webpage der Stiftung an !
http://www.steffens-stiftung.de/index.html
Die Dieterskircher können richtig wissenschaftlich arbeiten, wenn sie mal soweit eingeführt sind.

Das mit der Auswertung über Midas sehe ich nicht so problematisch. Es wird mit dem Baches eine Software mitgeliefert, welche eine Auswerteroutine auf Midas-Basis ist. Ich habe mit der auch schon gearbeitet (mit Spektren von meinem Espekdiko). Geht praktisch vollautomatisch, wenn man die wenigen Linien identifiziert hat, die das Programm benötigt. Solange alles normal verläuft (also der Baches stabil ist) sind fast keine Midas-Kenntnisse nötig.

Bin wieder zurück in Mannheim. :D

_________________
Herzliche Grüße / best regards

Lothar

https://lotharschanne.wordpress.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 02. Februar 2015, 17:04:36 PM 
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Hallo zusammen, da der BACHES ja nicht zu öffnen ist, hatten wir schon früh durchaus korrekt spekuliert, wie er denn innen aussieht. Anbei ein Foto, welches dazumal von den Entwicklern im Internet publiziert wurde. Wesentliches Merkmal ist der Gitter-Cross-Disperser direkt vor der Kameralinse (wahrscheinlich ein simpler Achromat) um die Baugröße klein und den Preis niedrig zu halten. Das ist einer der wesentlichen Unterschiede zum Eshel von Shelyak. Das Gitter ist kleiner und leichter als ein Prismen-Cross-Disperser, hat aber auch eine deutlich schlechtere Effizienz als ein Prisma, was auch den um 1000 Euro niedrigeren Preis erklären dürfte. Da es sich hier um ein Gerät direkt im Teleskopfokus handelt, ist die potentielle Durchbiegung sicherlich auch ein Thema, zumal er in dieser Konfiguration nicht für den Fiberbetrieb geeignet ist. Wer also auf Stabilität und gleichzeitig maximaler Effizienz achten will, ist mit dem Eshel vielleicht besser beraten.

Gruß, Thomas


Dateianhänge:
baches.jpg
baches.jpg [ 148.39 KiB | 17407 mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 02. Februar 2015, 20:51:20 PM 
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Hallo Thomas,
ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den Strahlengang richtig verstehe. nach meinem Verständnis kommt das Licht vom Teleskop von unten und wird durch einen Spiegel, der zum Gitter abgelenkt. Jedenfalls halte ich den Gegenstand vor dem metallisch glänzenden Ring für einen Spiegel. Befindet sich vor der Kameralinse ein Transmissionsgitter als Crossdisperser?
Wenn dem so sein sollte, ist es von der Statik her eine ausgezeichnete Konstruktion.
Viele Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 02. Februar 2015, 23:39:01 PM 
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Ah, das ist ja interessant. So hatte ich den noch nicht gesehen.
Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen: Er lässt sich tatsächlich nicht öffnen. ;-)

Hier mal drei Beispiele. Im ersten habe ich den Baches in Ermangelung guten Wetters
- aber jahreszeitlich passend - auf eine Kerze gerichtet. Da werden die Swan-Banden
"greifbar".
Dateianhang:
Dateikommentar: Swan Banden in der Kerzen Flamme
kerze_klein.jpg
kerze_klein.jpg [ 180.52 KiB | 17376 mal betrachtet ]
Im zweiten wurde Alpha Tauri aufgenommen. Ich muss zugeben, da ich bisher nicht
über einen Echelle - Spektrographen verfügte (bisher Dados), hat mich die Linienvielfalt
bei dieser Auflösung fast umgehauen. (Ich weiß - gar nichts besonderes für viele von
Euch ;-) )
Dateianhang:
Dateikommentar: Alpha Tauri mit dem Baches Echelle Spekrographen
alpha_tau_lrgb_klein.jpg
alpha_tau_lrgb_klein.jpg [ 241.71 KiB | 17376 mal betrachtet ]
In der dritten zeige ich die Thorium - Argon Linien der mitgelieferten Calibration Unit.
Die Linienvielfalt dürfte für eine vernünftige Kalibration wohl reichen. ;-)
Dateianhang:
Dateikommentar: Thorium Argon mit der Calibration Unit
baches_thar.jpg
baches_thar.jpg [ 365.42 KiB | 17376 mal betrachtet ]
Gerne hätte ich als viertes einen kleinen Film von Beta Aurigae gezeigt, aber ich habe um
ehrlich zu sein keine Ahnung, wie ich den hier einbinden kann. Seht einfach mal unter
http://www.sebastian-hess.eu/baches.html und dort nach unten scrollen, bis zu den Beispielen.

Grüße,
Sebastian

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Sebastian

Alle Spektren in voller Auflösung auf
www.sebastian-hess.eu :-))


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 Betreff des Beitrags: Re: Re: Baches
BeitragVerfasst: 03. Februar 2015, 12:06:04 PM 
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Am Montag, den 02.02.2015, 19:51 +0100 schrieb Christian Netzel:
Zitat:
Wenn dem so sein sollte, ist es von der Statik her eine ausgezeichnete
Konstruktion
Wenn ich aber meinen LiHRes, bestückt mit der 2kg schweren QSI an seiner
Fernrohrmontierung packe und in verschiedenste Lagen schwenke, dann
bewegt sich das Vergleichsspektrum um bis zu 50 Pixel! 50 x 7µm ist ja
nicht so viel, aber zu viel um auf dem Niveau, das hier manchmal
verlangt wird, mit zu reden.

günter

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Im längsten Frieden spricht der Mensch nicht so viel Unsinn und Unwahrheit als im kürzesten Kriege. (Jean Paul)


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 03. Februar 2015, 12:21:52 PM 
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Hallo Günter, wie meinst Du das? Gruß, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 03. Februar 2015, 13:43:47 PM 
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H
Zitat:
Am Montag, den 02.02.2015, 19:51 +0100 schrieb Christian Netzel:
Zitat:
Wenn dem so sein sollte, ist es von der Statik her eine ausgezeichnete
Konstruktion
Wenn ich aber meinen LiHRes, bestückt mit der 2kg schweren QSI an seiner

Fernrohrmontierung packe und in verschiedenste Lagen schwenke, dann

bewegt sich das Vergleichsspektrum um bis zu 50 Pixel! 50 x 7µm ist ja

nicht so viel, aber zu viel um auf dem Niveau, das hier manchmal

verlangt wird, mit zu reden.



günter
Hallo Günter,
mit meiner 800 g schweren Atik 383L+ habe ich keine Probleme. Wenn ich eine Stunde oder sogar 90 Minuten belichte, ergibt sich bei der Kalibrierung kaum ein Unterschied zwischen érstem und letztem Spektrum. 2 Kg sind offensichtlich doch etwas zuviel.
Übrigens meinte ich den Baches, was die Statik angeht.
Viele Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 03. Februar 2015, 15:00:04 PM 
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Hallo Sebastian,

Dein Erfahrungsbericht unter http://www.sebastian-hess.eu/baches.html ist ja recht optimistisch. Mir fehlen da jedoch einige Betrachtungen, die nicht vernachlässigt werden sollten.
Zitat:
Zahlreiche Spektrographen setzen im Gegensatz zum BACHES auf ein Glasfaserkabel um das Licht dem Spektrographen an geeigneter mechanisch und temperaturstabiler Position zuzuführen. Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand.
Das sind eigentlich nicht nur Vorteile sondern im Hinblick auf die optimale Nutzung des Spektrographen sogar entscheidend. Nur bei konstanter Temperatur und insbesondere mechanischer Stabilität kann der Vorteil des Echelle (große Bandbreite) umfänglich genutzt werden. Das sollte hinsichtlich des Preises selbstverständlich sein. Eine genauere Betrachtung der mechanischen Stabilität bei Teleskopschwenks ist absolut notwendig und fehlt bei Dir völlig.
Zitat:
Allerdings käuft man sich auch hier Probleme ein. So ist die Einkopplung bei weitem nicht trivial und - will man es richtig machen - auch recht kostspielig.
Die Einkopplung wird doch vom Hersteller (z.B. Shelyak) durchgeführt und steckt im Preis. Das ist also nur ein Argument für Selbstbauer.
Zitat:
Da auch im besten Fall die Effizienz des Systems um einen nicht zu vernachlässigenden Anteil reduziert.
Da kann man nicht so einfach sagen. Zunächst bewegen sich die Effizienzen aller Echelle-Spektrographen in der Größenordnung 10% (17% für VLT-UVES, das ist den meisten Usern übrigens oft nicht klar). Gute Fiberoptiken haben mittlerweile Effizienzen von 80 – 90% (siehe Astro Spectroscopy Instruments von Daniel Sablowski). Durch den Gitter-Cross-Disperser (erkennbar an den geraden Echelle-Ordnungen) verliert man u.U. deutlich mehr (im roten/blauen bis zu 60%) ganz zu schweigen vom Kamerarauschen. Daher bin ich ein Freund von Prismen-Cross-Disperser und einem guten Kamera-Bias.
Zitat:
Nach zweieinhalb Stunden Nachführung auf Beta Aurigae und einer Winkeländerung von über 30 Grad, ließ sich jedenfalls nur eine Änderung im 9micron Pixelbereich nachweisen.
Das ist nicht wenig! Die ESO-Entwickler sagen selbst „The main problem encountered with this prototype was the relatively poor mechanical stability. In the worst conditions (telescope very low and rotation of the spectrograph through 180 degrees) we observed a shift of the spectrum on the CCD by up to 3 pixels (27 μm)“. Das ist im Fokalbetrieb ein wenig überraschendes Ergebnis und bedarf genauerer Analysen am verkauften Gerät. Ich weiß allerdings nicht, wie groß der Shift bei dem ortsfesten Eshel ist, das könnten Olivier Thizy oder Berthold Stober beantworten.
Zitat:
Mit welchen Tricks im Inneren des BACHES trotz der ohne Frage auftauchenden mechanischen Verformungen diese Stabilität erreicht wurde, bleibt wohl das Geheimnis der Entwickler, die ein Öffnen des Gerätes nicht gestatten.
Das ist typisch für Baader. Er will ein Fabrikationsgeheimnis behalten und übersieht als Laie, dass man schon aus den Spektren alles lesen kann. In unserem Metier und bei dem Preis ist das nicht akzeptabel weil Modifikationen ausgeschlossen werden und gerade bei Neulingen ein instrumenteller Lerneffekt behindert wird. Gegen Verbiegung wurde hier jedenfalls nichts unternommen. Diese Firma hat erfahrungsgemäß eine merkwürdige Geschäftsphilosophie auch bei anderen Produkten. Ich sehe das wie Christian. Statisch ist das Ding exzellent gebaut und auch die optischen Elemente (insbesondere die Kameraoptik) sind hervorragend angepasst. Doch dynamisch, also mit Kameralast und bei Bewegung ist die spektrale Stabilität noch nicht klar.

In Deiner Vergleichstabelle hast Du die Angaben der Hersteller zum Auflösungsvermögen übernommen. Unter welchen Bedingungen das erreicht wird, sollte dort auch angegeben werden. Wenn ich will kann ich beinahe jedes R erreichen. Außerdem vergleichst Du zwei Echelle- mit zwei Standardspektrographen. Das ist nicht so ganz vergleichbar, wie ich meine. Vielleicht bin ich hier ein Erbsenzähler, mich interessieren jedoch die Details. Und die sind wichtig bei dieser Technik sowie bei solchen Preisen. Dies besonders, wenn man sich mit ein wenig Hirnschmalz, Zeit und Hilfe in der FG einen Echelle für sehr viel weniger Geld bauen kann.

Gruß, Thomas

PS: Das hier fand ich wirklich witzig. :D
Zitat:
Obwohl die übliche Lernkurve der traditionellen Software der europäischen Astronomen recht flach ist, ist ein einigermaßen zügiger Einstieg bei Befolgung der mitgelieferten und ausführlichen Anleitung möglich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 03. Februar 2015, 18:13:41 PM 
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Hallo,
das Gehäuse hat meiner Ansicht nach eine tragende Funktion, weswegen ich Verständnis dafür habe, daß es sich nicht öffnen läßt. Man kann bei diesem Preis allerdings eine technische Zeichnung über den inneren Aufbau erwarten. Ich würde als erstes eine Serie mit Kalibrationsspektren zu machen, wobei der Baches jeweils um 30° Grad gedreht wird. Da der innere Aufbau offensichtlich nicht symmetrisch ist, sind das also mindesten 12 Aufnahmen. Das ganze sollte dann mit unterschiedlicher Neigung des Teleskops wiederholt werden. Durch Vergleich der 1D-Spektren kann man dann eine Aussage über die Stabilität treffen. Ich war bei der ersten Vorstellung 2011? auf der ATT in Essen dabei. Wenn ich mich recht erinnere, sagte Herr Baader, daß die Abweichungen höchstens ein Pixel betragen.
Im übrigen würde ich mir bei diesen Preisen gut überlegen, ob ich am Baches irreversible Änderungen vornehme.
Im übrigen sollte man direkt am Teleskop angebrachten Spektrographen generell eine möglichst leichte Kamera wählen. Die von Baader in den Beispielen angegebene SBIG 1603 wiegt 1200 g, die Aitik 383 L+ 800 g.


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 04. Februar 2015, 01:35:10 AM 
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Hallo Thomas
Zitat:
PS: Das hier fand ich wirklich witzig. :D
Zitat:
Obwohl die übliche Lernkurve der traditionellen Software der europäischen Astronomen recht flach ist, ist ein einigermaßen zügiger Einstieg bei Befolgung der mitgelieferten und ausführlichen Anleitung möglich.
Finde ich ja gut, dass ich Dich zum Lachen bringe :-)
Zitat:
Eine genauere Betrachtung der mechanischen Stabilität bei Teleskopschwenks ist absolut notwendig und fehlt bei Dir völlig.
Sehe ich nicht so denn wenig später zitierst Du selbst:
Zitat:
Zitat:
Nach zweieinhalb Stunden Nachführung auf Beta Aurigae und einer Winkeländerung von über 30 Grad, ließ sich jedenfalls nur eine Änderung im 9micron Pixelbereich nachweisen.
Ehrlich gesagt finde ich einen Pixel (9micron) über diesen Zeitbereich gar nicht viel. Bei dieser Anbringungsweise hätte ích deutlich mehr erwartet
und habe meine Verwunderung darüber auch Kund getan. Die Entwickler wählen allerdings einen anderen Weg. Die Calibration Unit
kann über ein Glasfaserkabel ständig direkt verbunden sein und kann dann per Knopfdruck immer wieder mal ein Th Ar Spektrum erzeugen. Wer
es also ganz exakt benötigt, hat alle Werkzeuge in der Hand.
Zitat:
Zitat:
Allerdings käuft man sich auch hier Probleme ein. So ist die Einkopplung bei weitem nicht trivial und - will man es richtig machen - auch recht kostspielig.
Die Einkopplung wird doch vom Hersteller (z.B. Shelyak) durchgeführt und steckt im Preis. Das ist also nur ein Argument für Selbstbauer.
Na ja, das mit der Selbstbauerei hat ja immer Vor- und Nachteile. Nichts dagegen, im Gegenteil. Man kann an dieser Front viel lernen.
Aber bei solchen Projekten fällt man doch das eine oder andere mal "auf die Nase", muss erst Erfahrungen sammeln, ggf. an ganz anderen Stellen als
es vielleicht der ursprünglichen Zielsetzung entsprach und Schwupps sind schnell sehr lange Zeiten vergangen. Je nachdem,
was man will, ist es sicher auch legitim diese Kraft direkt in Beobachtung zu stecken. Arbeitsteilung ist
ja bereits viele Tausend Jahre alt (Polemik - sorry ;-) ) und man darf sicher von der Erfahrung des CAOS Teams
vom MPE/MPIA/ESO und der des kommerziellen Weiterentwicklers zu profitieren. Es gibt selbst dann noch genug "Baustellen".
Was die Leistung des Selbstbaus aber ganz sicher nicht schmälern soll :-)

Zur Effizienz stimme ich Dir übrigens zu. Das Glasfaser ist sicher nicht die führende Ordnung.
Zitat:
Zitat:
Mit welchen Tricks im Inneren des BACHES trotz der ohne Frage auftauchenden mechanischen Verformungen diese Stabilität erreicht wurde, bleibt wohl das Geheimnis der Entwickler, die ein Öffnen des Gerätes nicht gestatten.
Das ist typisch für Baader. Er will ein Fabrikationsgeheimnis behalten und übersieht als Laie, dass man schon aus den Spektren alles lesen kann. ...
Tja, so ist das manchmal halt bei kommerziellen Produkten. Kann ich vom Prinzip her sogar verstehen. Was uns aber nicht daran hindern sollte,
es technisch zu hinterfragen. Es geht zwar auch ohne, aber: "Hat jemand ein Röntgengerät" ? :-) Hier gibt es doch Zahnärzte habe ich gehört. :-))

Die Vergleichstabelle muss sicher noch ein wenig optimiert werden (Bedingungen z.B., stimmt), aber einen Vergleich der beiden
Echelle der beiden großen Anbieter under deren Langspaltspektrographen untereinander halte ich eigentlich nicht für so schlecht.

Grüße,
Sebastian

_________________
Sebastian

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 04. Februar 2015, 11:24:02 AM 
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Zitat:

Die Vergleichstabelle muss sicher noch ein wenig optimiert werden (Bedingungen z.B., stimmt), aber einen Vergleich der beiden
Echelle der beiden großen Anbieter under deren Langspaltspektrographen untereinander halte ich eigentlich nicht für so schlecht.

Grüße,
Sebastian
Hallo Sebastian,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Der Baches scheint mir ein sehr gutes Gerät zu sein. Allein die im weiten Bereich scharfen ThAr-Linien bringen mich zur Verzweiflung. Aber ich werde noch ein halbes Jahr warten und gespannt auf eueren Vergleichstest sein. ;-)

Dazu wünsche ich mir aber mehr Angaben als auf den meisten Internetseiten zu neuen tollen Spektrographen geboten werden.

Zum echten Vergleich wüsste ich noch gerne die Teleskopöffnung und Brennweite, die Belichtungszeit, die Auflösung und das erzielte S/N. Dann werden wir ja sehen, ob die Leute von ESO und M* schlau genug sind einen Spektrographen zu bauen, der unseren Ansprüchen genügt.

Herzliche und vergnügte Grüße von
günter

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 06. Februar 2015, 09:48:48 AM 
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Zitat:
Wenn ich aber meinen LiHRes, bestückt mit der 2kg schweren QSI an seiner

Fernrohrmontierung packe und in verschiedenste Lagen schwenke, dann

bewegt sich das Vergleichsspektrum um bis zu 50 Pixel! 50 x 7µm ist ja

nicht so viel, aber zu viel um auf dem Niveau, das hier manchmal

verlangt wird, mit zu reden.
günter
Hallo Günter,
das kommt mir doch sehr viel vor. Findet die Bewegung in Dispersionsrichtung oder senkrecht dazu statt?
Welchen Adapter für das Teleskop nimmst Du? Der Adapter mit der Hülse mit CS-Gewinde ist meiner Ansicht nach vorzuziehen. Im übrigen würde ich die 6 Schrauben, mit denen der Adapter befestigt ist, mal nachsehen. Genauso die Schrauben, die das Gitter halten.
Der Kameraadapter ist bei mir ein gewisses Problem, da das Material zu weich ist und die Kamera immer die Tendenz hat, sich aus der richtigen Ausrichtung etwas zu verabschieden.
Wenn da alles stimmt, ist Dein Lhires durch die Kamera statisch überlastet.
Viele Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 06. Februar 2015, 18:45:12 PM 
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Zitat:
Dann werden wir ja sehen, ob die Leute von ESO und M* schlau genug sind einen Spektrographen zu bauen, der unseren Ansprüchen genügt.
Nun ja, zur RV-Messung begnügen sich die Profies schon mit weniger.
Dies zeigt ja gerade die GAIA-Mission mit dem RVS:
http://www.cosmos.esa.int/web/gaia/radi ... ectrometer

So wie es sich mir darstellt, handelt es sich um eine Art "GRISM", das nur den Spektralbereich
von 845 - 872 nm abdeckt (Ca II - Triplett) mit einer Auflösung von R = 11500, die kaum einen Amateur
hinter dem Ofen herlockt. Aber das scheint den Jungs zu reichen.

http://blogs.esa.int/gaia/2014/06/27/co ... ctrometer/

Ein Echelle ist wohl zur RV-Messung nicht unbedingt erforderlich.
Ich begebe mich erstmal auf der Zuschauertribüne.

Viele Grüße

Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 06. Februar 2015, 19:50:44 PM 
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Hallo Dieter, wie immer in der Spektroskopie kann man nicht alles auf einmal haben und man zahlt immer einen Preis für die Optimierung eines Parameters. Im Fall von GAIA ist der Gewinn die Integral Field Spectroscopy, die die Aufnahme vieler Spektren von den Objekten im Bildfeld in einem Schuss ermöglicht. Dazu kann man aber keinen klassischen Echelle nutzen, das CCD-Feld würde von den Ordnungen eines einzigen Targets gefüllt. Daher muss man sich auf einzelne Spektren je Target (irgendwie auf dem Chip angeordnet) beschränken (der Preis, den man zahlt). Das wiederum bei geringerem Auflösungsvermögen. In dem relativ geringen spekralen Fenster von etwa 270 Angström werden dann auch nur drei Linien untersucht (Kalzium-Triplett). Alles andere würde Messzeit erfordern, die die Lebensdauer des Satelliten übersteigt. Unterstützende Bodenmessungen können dann sehr viel genauer durchgeführt werden. In diesem Fall kommt man um einen Echelle nicht herum. Und der sollte angesichts der potentiellen Möglichkeiten entsprechend genau sein und nicht durch vermeidbare Mechanik- und/oder Temperaturdrift auffallen.

Um es noch einmal zu erläutern: Der Baches ist sehr elegant und durchdacht gebaut. Ich würde und kann jedoch sicher nicht deutlich über 10.000 Euro für ein System unbekannten Inhalts hinblättern, welches dann auch noch dynamisch undefiniert ist. Letzteres können Test im positiven Sinn klären, doch angesichts der Baader'schen Firmenpolitik (siehe FGS und DADOS) erwarte ich da nicht viel.

Gruß in die Tribüne, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 06. Februar 2015, 20:43:46 PM 
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Hallo Thomas,
es ist ja fast alles richtig was Du sagst (nur sind es nicht 270 A sondern nur 27 A).
Aber warum gerade das CaII-Triplett? Kalzium ist doch im ISM sehr prominent vertreten.
Ich halte das RVS für ein wichtiges Element der Misson. Schließlich sollen 1000 Millionen Sterne
im 6-dim Phasenraum vermessen werden. Und das 70 mal in 5 Jahren.
Unsere Galaxis soll komplett neu verstanden werden,
Tausende neuer Exoplaneten sollen gefunden werden usw usf.(und das bei R= 11.500)

Beruhigend stelle ich fest, das die Profies z.Z. mit den gleichen banalen Problemen zu
kämpfen haben wie wir auch --> Streulicht!
Ich warte mal auf den den zweiten Aufzug, in der Hoffnung das nicht wieder überlichtschnelle Neutrinos
oder gar Gravitationswellen wie bei Bicep2 herauskommen.

Ja so geht Physik heute: Erst groß trommeln und dann ...

in spannender Erwartung
Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 06. Februar 2015, 20:52:49 PM 
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Na ja, ich irre mich ja oft genug, Dieter, doch diesmal ausnahmnsweise nicht. :) In der Webseite steht "...which limits the spectra to 845–872 nm...". Das sind in der Tat recht knappe 270 Angström. Die Kalzium-Linien werden in Deinem Textlink auch begründet: "Calcium is made by nuclear fusion in the centre of massive stars. When they explode as supernovae, the calcium can end up in the atmospheres of the next generation of stars..." Ja, da wird ein gewaltiger Katalog in 5 Missionsjahren erstellt. Aber das geht eben nur mit Standardspektroskopie. Überlichtschnelle Neutrinos und Gravitationswellen sehe ich oft morgens im Bad vor der Arbeit... ganz zu schweigen von dem Schwarzen Loch im Klo.

Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 06. Februar 2015, 21:51:27 PM 
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Jo hast recht!
Viele Grüße Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 08. Februar 2015, 12:04:56 PM 
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Guten Tag,

damals in Bamberg habe ich die mechanische Stabilität von BACHES untersucht. Das Messprotokoll habe ich tatsächlich wieder gefunden. Nun ja, heute würde ich es etwas anders machen . . . Es ist aber zu groß um es anzuhängen, wer es möchte darf sich melden.

Das Ergbnis war eine Vereschiebung der Linien in Dispersionsrichtung von 0,35 +/- 0,7 pixeln bei 180° Schwenk und 9 Mikrometer Pixel.

Ich hatte dann eine "Kameraklemnme" für BACHES gebaut um eine Verdrehung dieser relativ zum Spektrographen zu verhindern. Wir fanden dies damals als größes Problem. Man kann diese VariLock nicht bombenfest machen (ohne zu Schweißen), sodass man hier eine Schwachstelle hat. Mit der Klemme ist das aber gut behoben worden. Ein Bild hänge ich auch an.

Gruß,
Daniel


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IMG_3294.JPG [ 204.32 KiB | 17103 mal betrachtet ]

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Daniel P. Sablowski

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 08. Februar 2015, 14:02:11 PM 
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Zitat:
Hallo Thomas,
es ist ja fast alles richtig was Du sagst (nur sind es nicht 270 A sondern nur 27 A).
Aber warum gerade das CaII-Triplett? Kalzium ist doch im ISM sehr prominent vertreten.
Ich halte das RVS für ein wichtiges Element der Misson. Schließlich sollen 1000 Millionen Sterne
im 6-dim Phasenraum vermessen werden. Und das 70 mal in 5 Jahren.
Unsere Galaxis soll komplett neu verstanden werden,
Tausende neuer Exoplaneten sollen gefunden werden usw usf.(und das bei R= 11.500)

in spannender Erwartung
Dieter
Hallo Dieter,
hier nur eine Auswahl:
http://arxiv.org/pdf/0705.3335v1.pdf
http://adsabs.harvard.edu/abs/2005A%26A...430..669A
http://adsabs.harvard.edu/abs/2007A%26A...466.1089B
s. auch Anhang
Viele Grüße
Christian

P.S. Daniels Klemme ist eine gute Idee. Das könnte auch bei mir helfen.


Dateianhänge:
A_non_LTE_Analysis_of_the_CaII_Infrared_Triplet_as_aDiagnostic_Tool_in_Solar-type_Stars.txt [9.33 KiB]
222-mal heruntergeladen
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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 08. Februar 2015, 19:21:03 PM 
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Daniel, was heißt das denn?
Zitat:
...0,35 +/- 0,7 pixel...


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 08. Februar 2015, 19:46:10 PM 
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Hallo Thomas,

ich weiß es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht, wer und wieviele von uns zur Tagung kommen werden.
Unabhängig davon, wer von uns kommt, wird unsere Teilnahme mehr auf zuhören und nachvollziehen beschränkt sein.

David
Zitat:
David, ich rate dringend, mit einer Gruppe zu kommen. Wenn ihr für die nötige Teamarbeit etwas lernen wollt, dann müsst ihr das auf mehrere Schultern verteilen. Für einen allein ist das nicht so einfach und mal auf die Schnelle sowieso nicht.

Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 08. Februar 2015, 20:17:31 PM 
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Hallo David,
Zitat:
...wird unsere Teilnahme mehr auf zuhören und nachvollziehen beschränkt sein.
es wird dazu keine bessere Live-Gelegenheit in Deutschland geben als in Freiburg (und natürlich auf unseren Anfängerkursen im Herbst). Und wenn ihr das meiste nachvollziehen könnt, ist das schon sehr viel!

Gruß, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 08. Februar 2015, 20:27:40 PM 
Moin,
die aktuell angemeldeten Teilnehmer kann man
auf http://www.spektralklasse.de erfahren, sowie auch die bisher
geplanten Vorträge.
Sebastian Heß gibt eine Einführung in die Spektroskopie
mit dem Baches.
Der letztmögliche Anmeldungszeitpunkt für Teilnehmer
und Vorträge liegt ja noch ein paar Tage voraus und
Teilnehmehrliste und Vortragsliste werden dann
abschließend aktualisiert.
Bis dahin ist noch einiges in der "Pipe", wie man so sagt.
Es werden also noch eMails mit künftigen Teilnehmern
und Speakern ausgetauscht, solange bis alle Anmeldefragen
und alle Titelthemen und Abstracts geklärt sind.

Martin Federspiel aus Freiburg macht mit dem
Anmeldeprozedere und der Zimmerplanung
einen anstrengenden Job, sehr sehr toll.

Ich möchte nochmal daran erinnern, dass wir für Schüler und
Studenten eine Unterstützerkasse haben und Anfragen
vertraulich behandeln. Dafür erwarten ich dann auch eine
aktive Teilnahme an der Veranstaltung zb. als Vortrag
oder Hilfe bei der Organisation im Tagungshotel. Z.B beim
Anmelden, Verteilen der Tagungsmaterialien usw.


Beste Grüße

Rainer Borchmann
Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 23. Februar 2015, 11:19:36 AM 
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Hallo zusammen,

zur Stabilität des Eshel hat mir Olivier Thizy nun einen Hinweis auf Messungen von Olivier Garde gesendet. Der hat eine Abweichung von 0.3 bis 0.4 Pixel von 9µm gemessen. http://o.garde.free.fr/astro/Spectro1/L ... -Shel.html Das ist deutlich besser als beim Baches, m.E. aber auch nicht überraschend.

Gruß, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 04. März 2015, 22:54:21 PM 
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Zitat:
Hallo David,
Zitat:
...wird unsere Teilnahme mehr auf zuhören und nachvollziehen beschränkt sein.
es wird dazu keine bessere Live-Gelegenheit in Deutschland geben als in Freiburg (und natürlich auf unseren Anfängerkursen im Herbst). Und wenn ihr das meiste nachvollziehen könnt, ist das schon sehr viel!

Gruß, Thomas
Hallo Thomas, von uns wird am Samstag (7.3.) eine kleine Gruppe nach Würzburg kommen.
Bis dahin!

David

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 04. März 2015, 23:21:30 PM 
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Prima, sprecht mich einfach an, wenn ihr mich seht.

Bis Samstag


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 21. November 2015, 01:47:15 AM 
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Vielleicht ganz interessant zum Thema Baches ...

http://arxiv.org/abs/1406.2492

Das Echelle Gitter (63 l/mmm 73° blaze) scheint wohl nicht von Thorlabs zu sein.

Grüsse

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 21. November 2015, 10:50:53 AM 
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Hallo Tobias,

so, jetzt habe ich hier Gelegenheit mit Dir auf deutsch zu reden, weil es mir doch nicht so leicht fällt, Derartiges auf englisch korrekt auszudrücken:

Das mit der schlechten - höchstwahrscheinlich - fertigungsbedingten Effiziens beschäftigt mich schon!. Leider weiß ich nicht woher die von shelyak ihre Gitter haben, ich habe schon mal versucht zu fragen, aber keine Antwort bekommen. Das Gitter in meinen Echelle hat 79 Linien und glaube ich 63 Grad. Weißt Du Alternative Bezugquellen für so ein Gitter außer Thorlabs?

Woher haben denn die vom Baader das Gitter, weißt Du das? Ich habe die Arbeit überflogen, aber da nichts gefunden.


Herzlicher Gruß
Berthold


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 22. November 2015, 01:28:41 AM 
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Hi Berthold,
Zitat:
Das mit der schlechten - höchstwahrscheinlich - fertigungsbedingten Effiziens beschäftigt mich schon!. Leider weiß ich nicht woher die von shelyak ihre Gitter haben, ich habe schon mal versucht zu fragen, aber keine Antwort bekommen. Das Gitter in meinen Echelle hat 79 Linien und glaube ich 63 Grad. Weißt Du Alternative Bezugquellen für so ein Gitter außer Thorlabs?
ich kenne nur diesen Hersteller (http://www.optometrics.com/) neben Richardson Gratings der Echelle Gitter herstellt. So wie's ausschaut bezieht Thorlabs die Gitter von Optometrics. Das Gitter im Baches (siehe Posting von Thomas) hat neben dem höheren Blazewinkel (R 3.3) auch seltsame Abmasse, sieht aus als wärs ein 50x50 mm Gitter.

Das eShel Gitter könnte von Thorlabs stammen, RG stellt diese Konfiguration aber auch her (http://www.gratinglab.com/Products/Prod ... =53-*-401E). Mann müsste mal die Effizienz der Kiste messen ...

Gruesse

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 22. November 2015, 10:29:19 AM 
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Danke Tobias für diese Antwort. Ich habe Olivier Thiezy nochmal gefragt aber bislang keine Antwort bekommen.....Immerhin weiß ich jetzt, dass z.B. Richardson ein offenbar zu meinem Echelle passendes Gitter fertigt. Bleibt die Frage, ob ich mir zu traue , das mal einfach zu versuchen. Aber der Aus- und Einbau erfordert Mut und ginge mit Dir oder Lothar zusammen sicher verlässlicher als wenn ich da allein vor mich hinschraube :D

Herzlicher Gruß
Berthold


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 Betreff des Beitrags: Re: Re: Baches
BeitragVerfasst: 22. November 2015, 11:06:02 AM 
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Hi Berthold,

In one of Buil's online reports on the eShel he specifically says that the
R2 grating is from Richardson.

Cheers,
Bernard


-----Original Message-----
From: Berthold Stober
Sent: Saturday, November 21, 2015 7:50 PM
To: fg-spek-admin@vdsastro.de
Subject: [fg spektroskopie] Re: Baches

Link zum neuen Beitrag:
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... 273#p27329

Hallo Tobias,

so, jetzt habe ich hier Gelegenheit mit Dir auf deutsch zu reden, weil
es mir doch nicht so leicht fällt, Derartiges auf englisch korrekt
auszudrücken:

Das mit der schlechten - höchstwahrscheinlich - fertigungsbedingten
Effiziens beschäftigt mich schon!. Leider weiß ich nicht woher die
von shelyak ihre Gitter haben, ich habe schon mal versucht zu fragen,
aber keine Antwort bekommen. Das Gitter in meinen Echelle hat 79 Linien
und glaube ich 63 Grad. Weißt Du Alternative Bezugquellen für so ein
Gitter außer Thorlabs?

Woher haben denn die vom Baader das Gitter, weißt Du das? Ich habe die
Arbeit überflogen, aber da nichts gefunden.


Herzlicher Gruß
Berthold


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 22. November 2015, 13:09:29 PM 
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Thank you, Tobias, for the interesting article about BACHES. This is a very good examination of the instrument. It confirms our already discussed issues. Yes, one can do real science with it, especially radial velocity measurements. What I also like is the comparison with Shelyak-EShel. They say that "In terms of stability eShel is roughly one order of magnitude better than BACHES…". That is in very good agreement with our considerations estimating a factor of three superiority of the EShel. For efficiency they state that BACHES is twice as good as EShel but refer to the scaling difficulty of this very parameter because of telescope parameters.

Interesting that they state their intention to buy two of these instruments for their 50cm f/15 telescopes delivering a 1 arcsec seeing disk of 36µm. That means they can only use the internal 25µm slit already with significant light loss. In addition, because of bad f-number adaption (BACHES is for f/10), additional light loss occurs. The 50cm telescope is then virtually dgraded to a 25cm telescope which would lead to an EShel configuration but with better stability. So, why do they purchase the instruments if it can not not operate perfectly at a perfect site???

Cheers, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 22. November 2015, 13:52:17 PM 
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Hi Bernard,

thank you for answering. So you have calmed me down. :D

Could you please wright the link from buil for me you menstioned ?

cheers
berthold


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 Betreff des Beitrags: Re: Re: Baches
BeitragVerfasst: 22. November 2015, 15:34:02 PM 
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Hi Berthold,

 

I am happy you are now calm ;)

 

The link is http://www.astrosurf.com/buil/eshel3/review.htm
and the reference is below.

 

In 2008 when I was discussing the eShel’s high price with Olivier he told
me that “There are couple of expensive parts in both the spectrograph and the
fiber injection unit. ... In the spectrograph, we went for a more efficient
echelle grating. Our first measures showed more than 2x efficiency loss with the
cheaper echelle grating ...”

 

Cheers,

Bernard

 

 

 

 

-----Original Message-----

From: Berthold Stober

Sent: Sunday, November 22, 2015 10:52 PM

To: fg-spek-admin@vdsastro.de

Subject: [fg spektroskopie] Re: Baches

 

Link zum neuen Beitrag:
http://spektroskopieforum.vdsastro.de/v ... 273#p27334

 

Hi Bernard,

 

thank you for answering. So you have calmed me down. 

 

Could you please wright the link from buil for me  you menstioned
?

 

cheers

berthold




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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 23. November 2015, 07:45:13 AM 
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Here are two publications about science with eShel:

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... 2/abstract
Let me know if somebody is interested in this particular article. These guys not only had serious issues with drawing Fig. 1 but also experienced high losses in the telescope-spectrograph system. Maybe a new fiber from Daniel might help?

and this one ....

http://arxiv.org/abs/1401.3532

Cheers
Tobias

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 23. November 2015, 10:27:18 AM 
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Hi Tobias, what do you mean with "These guys not only had serious issues with drawing Fig. 1..."? At least this team realized the necessity of a focal reducer and solved this problem accordingly. And yes, a reasonable fiber could solve the efficiency problem. Users out of our group quickly found out that the fiber seems to be the central problem of the EShel. The rms values for the RV measurements below 100m/s seems to confirm that the EShel is by far better for such measurements than BACHES.
Cheers, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Re: Baches
BeitragVerfasst: 23. November 2015, 10:46:02 AM 
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Hi Thomas,

 

If you, or anybody, can point be to a better 50 micron fibre (at a
reasonable price) I will be vey happy.

So time ago I bought 20m of Chinese 50 micron fibre, not armoured, to have
as an emergency backup for about $35 (including postage)  which certainly
visually looks good quality. I’ve not yet taken any spectra with it but, to my
surprise and puzzlement, I gives me an R>17,000!

 

Cheers, Bernard

 




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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 23. November 2015, 11:10:43 AM 
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Hi Tobias, Bernard and others,

Yes Tobias, i am interested of this papers.

Olivier has answered me. The grating in the eShel is not from Thorlabs. Bernard said this already! Shelyak tested different gratings and found out a difference of efficiency of about 2,5(!)

Some time ago, I sended some spectra to Otmar and he calculated the efficiency of my hole Systeme. I do not rember the number but the efficieny was in a exspected area......could be at 15%, but I do not know exactly.

cheers
berthold


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 23. November 2015, 11:29:53 AM 
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Hi Bernard!
Zitat:
If you, or anybody, can point be to a better 50 micron fibre (at a
reasonable price) I will be vey happy.
Ask Daniel Sablowski, he manufactures very good fibers. http://www.astro-spec.com/en
Zitat:
...for about $35 (including postage) which certainly
visually looks good quality.
That is VERY cheap. I have difficulties to believe in its quality. But who knows. Daniels fibers are far more expensive. But they work well at very high troughput.
Zitat:
I’ve not yet taken any spectra with it but, to my
surprise and puzzlement, I gives me an R>17,000!
Maybe not 50µm diameter...

Cheers, Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 23. November 2015, 12:16:14 PM 
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Hi Thomas,
Zitat:
Hi Tobias, what do you mean with "These guys not only had serious issues with drawing Fig. 1..."? At least this team realized the necessity of a focal reducer and solved this problem accordingly. And yes, a reasonable fiber could solve the efficiency problem. Users out of our group quickly found out that the fiber seems to be the central problem of the EShel. The rms values for the RV measurements below 100m/s seems to confirm that the EShel is by far better for such measurements than BACHES.
Cheers, Thomas
I really like these small telescope big science papers, nothing wrong with that. Also all good with the telescope interface..... but if you look at the spectrograph drawing something isn't quite right. Of course, that's just a sketch and does not represent the interior in full detail as the Canon lens design is proprietary.

Cheers

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 Betreff des Beitrags: Re: Baches
BeitragVerfasst: 23. November 2015, 12:59:09 PM 
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Ah, you mean the identical dispersion directions of the two dispersing elements. I even did not realize that. It's only a sketch. I wonder why they did not ask Shelyak for drawings, as we did for our book (see the attached picture).
Gruß, Thomas


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