Hallo Michael, Du kannst den Output des L200 mit Simspec prüfen. Würde ich vor einem Kauf immer machen!
Zitat:
Dennoch bewegen sich die meisten Ergebnisse im Bereich R>10000.
Das heißt aber noch nicht, dass >10.000 für die jeweiligen Arbeiten nötig sind. Diese Angaben beziehen sich in fast allen Fällen auf den instrumentellen Output. Ich habe hier noch nie Ergebnisse gesehen, die von r=10.000 auf R=5.000 gebinnt wurden, um das S/N zu verbessern, obwohl das möglich gewesen wäre. Schau mal hier:
http://www.threehillsobservatory.co.uk/ ... tra_41.htm Das ist WR140 (~8mag) im 8- oder 10zöller (Bel.-Zeit weiß ich nicht) während seiner Periastronpassage mit dem 600l/mm Gitter im LHIRESIII von Robin Leadbeater (R~3000). Wenn das keine Veränderungen sind...
Zitat:
Mich fasziniert zB der Beitrag Deneb 2014.
Anbei lege ich drei Grafiken von Wolf-Rainer Hamann (Theoretiker an der Uni Potsdam) zu Deneb, vorgestellt in Drebach 2011. Deneb40000 zeigt das Spektrum bei R=40.000. Deneb5000 vergleich R=40.000 (Rot) mit R=5000 (Blau). Trotz der Abweichungen kann der Sternwind von Deneb noch quantifiziert und damit Massenverlustraten mit den Modellen berechnet werden. Bei R=1.000 (Deneb1000) ist das nicht mehr möglich weil insbesondere die Linienbreiten nicht mehr gut genug gemessen werden. Es ist schön, wenn man ein hoghes R hat. Doch wenn die Sterne zu schwach sind oder ein höheres S/N nötig ist, muss man u.U. eh binnen. Was hilft mir ein hohes R, wenn dasm Instrument nicht stabil ist. Ich glaube, mit einem R von 5.000 kann man schon sehr viel machen. Ich will damit nicht sagen, welcher Spektrograph optomechanisch der bessere ist. Ich weiß es schlicht nicht.
Das Beispiel zeigt aber auch, dass der DADOS zumindest für eine Linienprofilanalyse nicht geeignet ist (bei Deneb und auch bei allen anderen Sternen).
Gruß, Thomas