Zitat:
Ja, das können Amateure mit kleinen Teleskopen machen. Neben dem spektralen Auflösungsvermögen kann man ja auch die Belichtungszeit an das Objekt anpassen. Das wahre Problem ist hier eher das Wetter, wie Michael es treffend schreibt. Dem kann man durch koordinierte internationale Kampagnen entgegentreten. Das wurde in der Community schon mehrfach und mit schwächeren Objekten erfolgreich gemacht.
Und ja, im Gegensatz zu fotometrischen Messungen kann man an den Linienformen (i.d.R. Halpha) sehr schon die Ausbruchsphase sehen. PCygni-Profil für den anfänglichen optisch dicken Feuerball und danach reine und massiv wachsende Emission, die von der sich rasch ausdehnenden optisch dünnen Wolke erzeugt wird. Sehr spektakulär…
Hier die hellere Nova Delphini als Beispiel:
http://www.astrosurf.com/aras/novae/Nova2013Del.html
Gruß, Thomas
Hallo Thomas, hallo Sven,
es wäre sicher besser, eigene Beobachtungen zu zeigen, aber im Spectro-Aras Forum findet sich eine eigene Rubrik zu den Novae. Und am Beispiel der Nova Sgr 2015-2 zeigt der französische Kollege sowohl Lichtkurve und das Spektum ...
http://www.spectro-aras.com/forum/viewt ... =27&t=1143
Die Variationen der Helligkeit gehen auf die abgestoßene(n) Hülle(n) zurück und das Spektrum zeigt die typischen P-Cygni Profile, die Thomas angesprochen hat. Das ist also alles machbar, und es wäre eine schöne Sache, wenn solche Beobachtungen organisiert erfolgen - nicht jeder hat einen Spektrographen, aber so könnte man doch mit Lichtkurven-Messungen mit zu Analyse beitragen.
Vielleicht eine Idee für das VdS-Forum - sozusagen als forenübergreifender "aktueller Beobachungsaufruf"
Schöne Grüsse,
Michael
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14"-Hypergraph, Spektrographen: Dados & LISA